Der brillante Schachzug (100)
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Matt in 18 Zügen
1n6/Pp1p1p1p/1P1P1P1P/4K3/2p5/p7/rpp1P3/qkb1R3 w
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Lösung: —> (weiterlesen…)
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.Mit dieser Matt-Aufgabe endet vorläufig die Serie der «Brillanten».
Die Publikation der exakt hundert Stellungen im Glarean Magazin
erstreckte sich über einen Zeitraum von fast vier Jahren.
Doch noch immer dürften ca. zwei Drittel dieser Chess-Puzzles -
sie stammen übrigens alle «aus Menschenhand», sei’s nun aus dem
Nah-, Fern- oder Studien-Schach – auch für die Schachprogrammierung
eine extreme Herausforderung darstellen, zumal wenn die Vorgabe lautet,
dass jede Aufgabe innert nützlicher Frist (= ca. 30 Sek. pro Zug) zu lösen sei.
Die folgende kleine Rangliste verdeutlicht dies – obwohl die benutzte Hardware
zugegebenermaßen bereits etwas angegraut ist…
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ENGINE Pts 01. Houdini 2.0c x64 2CPU 35/100 02. Critter 1.4 x64 2CPU 31/100 03. Stockfish 2.2.2 x64 2CPU 20/100 04. Deep Rybka 4.1 x64 2CPU 17/100 05. Naum 4.2 x32 2CPU 14/100 06. Spike 1.4 2CPU 14/100 07. Komodo 3.0 x64 13/100 08. Deep Shredder 12 x64 2CPU 08/100 09. Bright 0.5c 2CPU 07/100 10. Zappa Mexico II x32 2CPU 06/100 11. Hermann 2.6 x64 1CPU 03/100 (30sec/move - Intel 2.1 GHz - 2CPU - 64bit - Win7 - Arena-GUI - 256 Hash - Nalimov-/Shredder-/Gaviota-Bases)
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Alle 100 Puzzles interaktiv nachspielen (Java)
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Downloads:
Alle 100 «Brillanten» im PGN-Format
Alle 100 «Brillanten» im EPD-Format
Alle 100 «Brillanten» im CBH-Format
(für Fritz/Chessbase – gezippt)
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Alle 100 «Brillanten» im Glarean Magazin
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Schach im Glarean – gratis abonnieren:
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Der brillante Schachzug (99)
Der brillante Schachzug (98)
Der brillante Schachzug (97)
Der brillante Schachzug (96)
Der brillante Schachzug (95)
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Weiß gewinnt
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Lösung: —> (weiterlesen…)
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Der brillante Schachzug (94)
Der brillante Schachzug (93)
Der brillante Schachzug (92)
50-Euro-«Glarean»-Schach-Rätsel
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Der 50-Euro-Schach-Kreuzworträtsel-Spaß im Mai 2011
Das neue 50-Euro-«Glarean»-Preisrätsel richtet sich diesmal an die Schach-Freunde
unter unseren Lesern. Es beinhaltet sowohl einfache wie knifflige Fragen.
Das Bild zeigt eine der besten Schachspielerinnen Europas: Olga Alexandrova
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Wer zuerst die komplette Lösung des Rätsels präsentiert, erhält wie immer 50 Euro.
Einsende-Schluss ist am 8. Mai 2011 (24 Uhr). Für die Einsendung
ist die untenstehende «Kommentar»-Funktion zu benützen
(Link auf eine entspr. Grafik-Datei inkl. Namensangabe).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. -
Viel Spaß und Erfolg!
Rätsel zum Ausdrucken (pdf)
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Der brillante Schachzug (91)
Der brillante Schachzug (90)
Mihai Neghina: Schach-Studie «Die Widerspenstige» (Urdruck)
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Mihai Neghina:
Schach-Studie «Die Widerspenstige»
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Weiß am Zuge hält remis
© Mihai Neghina, Studie 2011/3, Urdruck Glarean Magazin
Lösung / Varianten / Kommentare
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Das 50-Euro-Schach-Preisrätsel
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Der Glarean-Rätsel-Schachspaß im März 2011
Das neue 50-Euro-«Glarean»-Preisrätsel richtet sich diesmal erneut an die Schach-Freunde
unter unseren Lesern. Es beinhaltet sowohl einfache wie knifflige Fragen (die allerdings
in unserem Google-Zeitalter auch keine Schrecken mehr verbreiten…)
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Wer zuerst die komplette Lösung des Rätsels präsentiert, erhält wie immer 50 Euro.
Einsende-Schluss ist am 18. März 2011 (24 Uhr). Für die Einsendung
ist die untenstehende «Kommentar»-Funktion zu benützen
(Link auf eine entspr. Grafik-Datei inkl. Namensangabe). -
Viel Spaß und Erfolg!
Rätsel zum Ausdrucken (pdf)
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Der brillante Schachzug (83)
Felix-Sonnenfeld-Problemschach-Wettbewerb 2010
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2-Züger-Hilfsmatt-Schach-Turnier
Anlässlich des 100. Geburtsjahres des bekannten brasilianischen Problem-Schach-Komponisten und Hilfsmatt-Experten Felix Alexander Sonnenfeld (1910-1993) wird ein internationales Thema-Turnier ausgeschrieben. Eingesandt werden können Zweizügige Hilfsmatt-Probleme, als Preisrichter amtiert Uri Avner. Einsende-Schluss ist am 31. Dezember 2010, die weiteren Einzelheiten sind hier zu finden (engl.) ■
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Internationaler Schachproblem-Wettbewerb
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Geburtstags-Problemturnier für Udo Degener
Anlässlich des 50. Geburtstages des bekannten deutschen Lyrikers und Schach-Kompositions-Großmeisters Udo Degener läuft zurzeit ein internationaler Problem-Wettbewerb. Eingesandt werden können Aufgaben mit typischer Zwei-Züger-Thematik. Einsende-Schluss ist am 23. November 2010, weitere Details finden sich hier. ■
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Der brillante Schachzug (69)
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Weiß zieht und gewinnt
5B1q/3N3p/p3p2p/7k/B7/5PP1/K6P/8 w
© Mihai Neghina, Studie 2010/7, Urdruck Glarean Magazin
Lösung: —>(weiterlesen…)
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Diese Studie von Mihai Neghina erscheint hier als Urdruck. Nachfolgend der originale Kommentar
des Autors als importierbares PGN-File/Chessbase —>(Copy&Paste).
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[Event "Study July 2010"]
[Site "?"]
[Date "????.??.??"]
[Round "?"]
[White "Mihai Neghina"]
[Black "White wins"]
[Result "*"]
[SetUp "1"]
[FEN "5B1q/3N3p/p3p2p/7k/B7/5PP1/K6P/8 w - - 0 1"]
[PlyCount "?"]
[TimeControl "?"]
1. Ne5 {creates the fortress around the black king, even sacrificing a piece for it.}
Qxf8 (1… Qxe5 2. Be8+ Kg5 3. f4+ Qxf4 4. gxf4+ Kxf4 5. Bxh6+ $16 {
easily winning with 2 bishops}) (1… Qf6 2. Be8+ Kg5 3. Nf7+ Kf5 (3… Kh5 4.
Nxh6+ Kg5 5. h4#) 4. Nxh6+ Ke5 5. Ng4+ $16 {fork}) 2. f4 ({Not} 2. Bc6 $2 {
letting the king escape} Kg5 3. h4+ Kf5 4. Nd7 Qb4 5. Be4+ Qxe4 6. fxe4+ Kxe4
7. Nc5+ (7. Nf6+ Kf3 8. g4 e5 9. g5 hxg5 10. hxg5 Kf4 11. Nxh7 Kf5 12. Kb3 Kg6
13. Nf8+ Kxg5 $11) 7… Kf3 8. Nxe6 Kxg3 9. h5 Kg4 10. Ng7 Kg5 11. Kb3 Kf6 12.
Ne8+ Kg5 13. Ng7 Kf6 14. Ne8+ Kg5 15. Ng7 $11 {Repetition}) 2… Qd8 {
covering both mates} 3. Bc6 {Finally, with the bishop defended and the squares
d5 and g2 covered, all White has to do is find a safe square for the king…
such as h3!!} ({Not} 3. Bd7 $2 {,as the bishop does not cover the important d5
square, nor does it control g2 (=> h3 is no longer a safe square)} Qa5+ 4. Kb3
Qd5+ 5. Kc3 (5. Kb4 Qa5+ 6. Kc4 Qd5+ $11) 5… Qc5+ 6. Kd3 Qd5+ {
draw as long as the king does not move to the 5th row and above}) ({Not} 3. Bc2
$2 Qa5+ 4. Kb2 Qb5+ 5. Kc1 Qc5 6. Kd2 Qa5+ 7. Ke3 Qc5+ {draw by perpetual,
because the king can neither abandon the bishop, nor drive it to d1}) ({Not} 3.
Kb2 $2 {Also similar for 6.Ka3 and 6.Kb3} Qb6+ 4. Kc3 Qa5+ 5. Kb3 Qd5+ 6. Ka3
Qc5+ 7. Ka2 Qd5+ {draw by perpetual check, because the king can neither
abandon the bishop, nor drive it to d1}) 3… Qd2+ (3… Qa5+ {
allows the king to reach the safety of h3 sooner} 4. Kb3 Qb6+ 5. Kc4 Qc7 6. Kd3
Qd6+ 7. Ke4 Qb4+ 8. Kf3 Qc3+ 9. Kg2 Qc2+ 10. Kh3 Qf5+ 11. g4+ Qxg4+ 12. Nxg4
$16) 4. Kb3 {the long journey starts with a single step} Qe3+ 5. Kc4 Qc1+ 6.
Kb4 Qb2+ 7. Kc5 Qa3+ 8. Kb6 Qd6 {alternative checks are just minor duals} (8…
Qa5+ 9. Kb7 (9. Kxa5 $2 {Stalemate}) 9… Qb4+ 10. Kc8 Qf8+ {
and back to mainline}) (8… Qb4+ 9. Kc7 Qe7+ 10. Kc8 {and back to mainline})
9. Kb7 ({The black a-pawn is the crucial piece that prevents a rambling queen,
and therefore should not be taken in any variation.} 9. Kxa6 $2 Qa3+ 10. Kb7
Qa7+ 11. Kc8 Qc7+ 12. Kxc7 {Stalemate}) 9… Qe7+ (9… Qb4+ 10. Kc7 Qe7+ 11.
Kc8 {and back to mainline}) 10. Kc8 Qf8+ 11. Kd7 Qg7+ 12. Kxe6 ({Minor dual}
12. Kd6 Qf8+ 13. Kxe6 {and back to mainline}) 12… Qg8+ 13. Kd6 Qd8+ 14. Kc5
Qc7 15. Kd4 Qb6+ 16. Kd3 Qb3+ 17. Ke2 Qc2+ 18. Kf3 Qd1+ 19. Kg2 Qe2+ 20. Kh3Qf1+
(20… Qxe5 21. fxe5 $16) 21. Bg2 Qe2 22. g4+ Qxg4+ 23. Nxg4 $16 {
easily winning for white} *
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Gerhard Josten (Hg.): «A Study Apiece»
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Faszinierender Blick in die Studienschach-Küche
Walter Eigenmann
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Der 72-jährige Kölner Schachkomponist, -historiker, -feuilletonist und -schiedsrichter Gerhard Josten ist in der internationalen Schachszene seit Jahren eine ebenso markante wie produktive Persönlichkeit. Seinen Arbeiten, Büchern, Reportagen und Untersuchungen rund ums vielseitig schillernde Thema «Schach» begegnet man in Schachzeitungen wie der Rochade Europa, auf Problemschach-Portalen wie der Schwalbe und bei anderen internationalen Turnier-Ausrichtern, in zahlreichen Monographien, ja sogar in einem gestandenen Schach-Roman.
Nun hat der umtriebige Enthusiast des Königlichen Spiels die Welt des Problemschachs um eine weitere Publikation bereichert, indem er 68(!) bekannte (und auch weniger bekannte) Autoren aus aller Welt einlud, je eine eigene Lieblingsstudie und deren Entstehungsgeschichte zu einer großangelegten Anthologie beizusteuern. Das Resultat ist ein 280-seitiges Kompendium namens «A Study Apiece» («Eine Studie pro Kopf»), das nicht nur international anerkannte Endspielschaffende und faszinierende Schach-Endspiel-Aufgaben versammelt, sondern auch sehr authentische Einblicke eröffnet in die kreative, teils auch skurile, immer aber faszinierende Werkstatt moderner Studienschöpfer.
Die Teilnehmer-Liste von Jostens umfangreicher Sammlung – das Vorwort schrieb übrigens kein geringerer als der EG-Gründer John Roycroft – liest sich dabei wie das «Who-is-who» der aktuellen internationalen Schachstudien-Szene: Lebende Legenden wie John Nunn und Pal Benkö oder Problemschach-Prominente wie Michal Hlinka, Mikhail Zinar und Jan Rusinek steuerten ihr ganz persönliches «Best-of» ebenso bei wie solche unbekannten, aber innovativen Komponisten wie Ilham Aliev, Marco Campioli, Yuri Roslov, Gheorghe Telbis oder Wouter Mees – der interessanten Köpfe wären noch einige. Natürlich kann man in solchen Anthologien immer auch ein paar wichtige Namen vermissen; so hätten meines Erachtens Kostproben verschiedener jüngerer, aber nichtsdestoweniger einflussreicher Autoren wie beispielsweise Abdelaziz Onkoud, Piotr Murdzia oder Miodrag Mladenović den Band noch zusätzlich aufgewertet.
Und wenn wir schon bei den Schönheitsfehlern sind: Schade, dass den jeweiligen Hauptdiagrammen nicht die gleiche grafische Sorgfalt zuteil wurde, wie sie ansonsten den Band auszeichnet; solche grobpixeligen Illustrationen – wohl durch Vergrößerung entstanden – dürften eigentlich nicht mehr vorkommen im Zeitalter hochtechnisierten Desktop-Publishings, erst recht nicht bei einem stattlichen Buchpreis von knapp 30 Euro. Ansonsten ist «A Study Apiece» aber ein layouterisch zwar einfach, aber durchaus ansprechend gestalteter, auch buchbinderisch solide gefertiger Band mit zahlreichen Diagrammen, Fotos und viel Varianten- wie Fließtext; alles in allem sein Geld sicher wert.
Die von den 68 Buchautoren präsentierten Aufgaben kommen so vielfältig-heterogen daher wie die Biographien ihrer Schöpfer bzw. die Geschichte(n) ihrer Entstehung. Neben simplen Sechsteinern, die im Zeitalter der Datenbanken keinerlei endspieltechnische, wohl aber ungebrochen ästhetisch-künstlerische Bedeutung haben (wie obenstehendes Beispiel von J.M. Loustau zeigt), stehen hochkomplexe Patt-Konstrukte wie z.B. Per Olins Stück (rechts), und natürlich sind innerhalb der beiden Grundforderungen, die eine richtige Endspiel-Schachstudie immer stellt – nämlich entweder a) «Weiß zieht und gewinnt» oder b) «Weiß zieht und hält remis» -, zahlreiche «klassischen» Motive der Studien-Geschichte und deren gewachsene «Studienschulen» anzutreffen.
Wie stehen eigentlich die heutigen Studien-Komponisten zum Problemfeld «Computer»? Charakteristisch hierzu scheint das Statement des bedeutenden neuseeländischen Autors Emil Melnichenko zu sein, der (S.153ff) schreibt: «Today, I usually check my work with a computer, but I never totally trust the machine, and I certainly never use it to garner ideas, because I do not know how, nor do I enjoy the human computer interface, in fact, I find it tedious, distracting and contra the artistic spirit that employs serendipity as muse.» Und weiter stellt Melnichenko klar, dass er zwar um die Präzision der sog. EGTBs wisse, aber trotzdem an der Jahrhunderte alten Konvention festhalte: «Computer literate composers are welcome to make use of their power but as a dinosaur I still remain attached to the primitive and manual method of composing that employs a tangible medium I have enjoyed since youth, in preference to one I personally find self defeating.»

Drei Pioniere der Computer-Endspiel-Forschung: Ken Thompson, Eugene Nalimov, Stefan Meyer-Kahlen (v.o.n.u.)
Selbstverständlich ist solches Selbstverständnis des «artistic spirit» zu respektieren, gleichwohl muss leise angemerkt werden, dass in den einschlägigen Studien-Datenbanken mit ihren abertausenden von Aufgaben zahlreiche – teils bekannte, ja als «historisch wertvoll» deklarierte – Stücke lagern, deren Lösungszüge das doppelt vergebene Ausrufezeichen keineswegs verdienen, sondern vielmehr von dem ach so tumben Computer unbarmherzig als nebenlösige oder gar inkorrekte Kompositionen entlarvt werden. Heutzutage tut ein Studien-Autor also gut daran, seine Vielzüger- bzw. -steiner dem finalen Röntgenlabor seines heimischen Silikanten und dann erst dem internationalen Schiedsrichter zuzustellen… (Inwieweit auch «A Study Apiece» fehlerhafte Aufgaben enthält, habe ich nicht en détail untersucht; anzunehmen ist aber, dass Herausgeber (und Computerschach-Sympathisant) Josten diesbezüglich seine Hausaufgaben gemacht hat).
Nichtsdestoweniger soll in diesem Zusammenhang eine warnende Stellungnahme des bulgarischen Schiedsrichters Petko Petkov nicht unterschlagen werden (S.14ff): «Because at present we have many bad examples with using of ‘Nalimov’s databases’ I think that this threat to endgame genre is very serious an can be fatal in near future when this databases can embrace settings with 7 pieces on the board. But after that can follow also envelop of 8,9 etc. positions. If the Nalimov’s tables give all positions with 7 pieces [...] the ‘moving-formula’ for the many endgames can be: x+7 where all new themes and ideas the composer should demonstrate only in this ‘introduction’ with ‘x’ pieces, because after it all is without any sense banal known. As professional lawyer I should say that at present very important for the world endgame – composition ist the question for the copyrights in the light of existence of Nalimov’s databases. If after x moves we receive a position with 6 pieces which is computer – Nalimov’s position the main question ist obviously how fare are original these x moves as an introduction…»

Schach-Studien kennt die Welt schon seit alters her; hier ein Detail aus dem «Buch der Spiele» von König Alfons dem Weisen (13. Jh.)
Die je spezifische Art, wie die 68 Co-Autoren des Bandes ihre Werke vorstellen, wirft ein bezeichnendes Licht auf ihre Komponisten-Persönlichkeit: Einigen wie z.B. Javier Ibran genügen zwei Seiten, zwei Diagramme, zwei Varianten und ein paar Sätze, um ihre Lieblingsposition in Szene zu setzen, andere wie z.B. Siegfried Hornecker erläutern ihren kompositorischen Höhenflug auf fünf und mehr Seiten mittels ausgiebiger Verbalität, wieder andere (z.B. Daniel Keith) stürzen sich variantenverliebt in geradezu Hübnersche Abspiel-Orgien.
Dieser immer sehr subjektive, für den Leser interessant und authentisch wirkende Zugriff aller Komponisten auf ihre ganz persönliche «Top-One»-Stellung ist die große Stärke von «A Study Apiece». Gerhard Josten legt mit dieser Endgame-Anthologie keine erschlagende Fülle von hunderten Aufgaben vor, sondern ein fast intimes, autobiographisches Kaleidoskop der Herstellungsverfahren und der individuellen Motivation der Studien-Schaffenden. In dieser betont persönlich-offenen Art des Einblicks in die internationale Werkstatt der Endspiel-Komposition sucht dieses Schachbuch von Herausgeber Gerhard Josten seinesgleichen. (Selbstverständlich ist der Band bei solch internationaler Autorenschaft komplett in englischer Sprache gehalten). Eine sehr willkommene, die bestehende Problem-Bibliothek bereichernde Buch-Edition. ■
Gerhard Josten (Hg.), A Study Apiece (68 Studien-Autoren und ihre Lieblingsaufgaben – engl.), Edition Jung Homburg, 280 Seiten, ISBN 978-3-933648-38-9
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English Translation (Thanks to John Rice/UK)
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A fascinating look into the world of the chess study
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72-year-old Gerhard Josten, from Cologne, is a chess composer, historian, feature-writer and judge. For many years he has been both a notable and at the same time a productive figure on the international chess scene. His work, his books, reports and investigations concerning the multifaceted and enigmatic subject that is “chess” can be found in chess magazines such as Rochade Europa, in chess-problem outlets like Die Schwalbe and at other international tourney events, in numerous monographs and even in a mature chess novel.
Now this energetic enthusiast of the royal game has enriched the world of chess composition with another publication. He invited each of 68 (!) well-known (and less well-known) composers from all over the world to contribute one favourite study from their own output, along with details of its genesis, to be included in a wide-ranging anthology. The result is a 280-page volume entitled “A Study Apiece” which, with its assembly of internationally recognised names, provides not only a collection of absorbing chess endgame-studies but also a genuine insight into the creative and sometimes comical yet always fascinating workshop of present-day study-composers.
The list of contributors to Josten’s extensive collection, with its preface written by no less a figure than EG-founder John Roycroft, reads like a “Who’s who” of the current international chess-study scene. Living legends such as John Nunn and Pal Benkö or leading figures of compositional chess like Michal Hlinka, Mikhail Zinar and Jan Rusinek sent in their very personal “best” selections, alongside lesser known yet innovative composers such as Ilham Aliev, Marco Campioli, Yuri Roslov, Gheorghe Telbis or Wouter Mees and a number of other interesting figures. Of course it’s always possible with such anthologies to regret the absence of important names; in my view the inclusion of samples from various younger but no less influential composers such as Abdelaziz Onkoud, Piotr Murdzia or Miodrag Mladenovic, to name just a few, would have appreciably enhanced the value of the work.
And while we’re on the subject of shortcomings, it’s a pity that the main diagrams were not accorded the graphical care that characterises the rest of the book. Such unrefined illustrations, doubtless enlargements, have no place in the digital age of desktop publishing, especially not in a book with a cover price as high as 30 Euros. But otherwise “A Study Apiece”, with its admittedly simple layout, is attractively produced in a robust binding, with numerous diagrams and photos, and text typeset both for variation-play and for continuous reading. All in all it’s certainly worth the asking price.
The studies of the 68 contributors appear just as varied as the biographies of their composers and the details of the works’ genesis. Alongside simple 6-piece items, which in these days of endgame databases have no technical significance but still display a certain aesthetic artistry (like Loustau’s diagrammed example), one finds highly complex stalemate constructions such as Per Olin’s study (diagrammed). And of course within the two basic stipulations found in all genuine chess endgame studies, viz. (a) White to play and win or (b) White to play and draw, one comes across innumerable “classical” features from the history of studies and the various study-schools that have arisen.
What is the attitude of today’s study-composers to the thorny question of computers? This statement (p.153ff) from the eminent composer from New Zealand, Emil Melnichenko, seems typical: “Today, I usually check my work with a computer, but I never totally trust the machine, and I certainly never use it to garner ideas, because I do not know how, nor do I enjoy the human computer interface, in fact, I find it tedious, distracting and contra the artistic spirit that employs serendipity as muse.” And Melnichenko goes on to affirm that while he knows about the precision of so-called EGTBs he still sticks to the centuries-old convention: “Computer-literate composers are welcome to make use of their power but as a dinosaur I still remain attached to the primitive and manual method of composing that employs a tangible medium I have enjoyed since youth, in preference to one I personally find self-defeating.”
Naturally this awareness of the “artistic spirit” commands respect. At the same time it must be observed that in the relevant study databases with their many thousands of compositions there are numerous items stored, in some cases well-known and in others deemed to be “of historical value”, whose solutions contain moves that in no way merit the double exclamation-mark but which are mercilessly revealed by the crass computer to be cooked or completely insoluble. Nowadays a composer is well advised to give his study, if it has many moves and/or pieces, to the x-ray lab of his personal silicon-friend before submitting it to the international judge… (I have not investigated in detail whether “A Study Apiece” contains faulty compositions; but it is to be assumed that editor Josten, who is by no means averse to computer-chess, has done his homework in this regard.)
Nevertheless a note of caution is sounded in this connection by Bulgarian judge Petko Petkov (p.14ff), and it deserves a mention: “Because at present we have many bad examples with using of ‘Nalimov’s databases’ I think this threat to endgame genre is very serious and can be fatal in near future when this databases can embrace settings with 7 pieces on the board. But after that can follow envelop of 8, 9 etc. positions. If the Nalimov’s tables give all positions with 7 pieces [...] the ‘moving-formula’ for the many endgames can be: x+7, where all new themes and ideas the composer should demonstrate only in this ‘introduction’ with ‘x’ pieces, because after it all is without any sense banal known. As professional lawyer I should say that at present very important for the world endgame-composition is the question for the copyrights in the light of existence of Nalimov’s databases. If after x moves we receive a position with 6 pieces which is computer-Nalimov’s position, the main question is obviously how fare are original these ‘x’ moves as an introduction…”
The individual manner in which the 68 co-authors of the book present their work casts a distinctive light on their composing personality. Some, like e.g. Javier Ibran, need no more than 2 pages, 2 diagrams, 2 variations and a few sentences to tell us everything about their chosen position. Others, e.g. Siegfried Hornecker, spread themselves over 5 or more pages of elaborate verbosity, while others again (e.g. Daniel Keith) take delight in plunging into an orgy of variations in a manner worthy of Hübner.
The way each composer approaches his personal favourite position is always very subjective and interesting to the reader, and it conveys a truly genuine impression. This is the great strength of “A Study Apiece”. In this endgame anthology Gerhard Josten does not offer a deadening mass of hundreds of studies, but an almost intimate, autobiographical kaleidoscope of study-composers’ processes of creation and individual motivation. This work by editor Gerhard Josten provides an emphatically personal insight into the international workshop of endgame composition, and as such it is unlike any other chess book. (Of course with contributions on an international scale the book is in English throughout.) A very welcome publication that enriches the existing library of chess composition. (Walter Eigenmann) ■
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Probeseiten
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Das Schach-Osterei 2010
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Matt in 7 Zügen
Urdruck/Copyright: Walter Eigenmann (Glarean Magazin 2010)
Frohe Ostern!
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Lösung: —>(weiterlesen)
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Der brillante Schachzug (56)
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Weiß zieht und gewinnt
8/6pp/1K6/N5P1/3N4/8/npn1P3/k7 w
Lösung: —>(weiterlesen…)
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Die interessante Schachstudie
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Die zwei Damen im Spiegel
Peter Martan
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Die Schachfreunde unter der «Glarean»-Leserschaft werden sich noch an die Studie von Mihai Neghina erinnern, die unter dem Titel «Dame im Goldenen Käfig» vor kurzem hier als Urdruck veröffentlicht wurde.
Deren Komponist ist ein ganz besonderes Talent im Erdenken von Studien, die Schachprogramme auch heute noch überfordern – überfordern nicht nur hinsichtlich stellungsadäquater Bewertung, sondern auch hinsichtlich ihrer «Belehrbarkeit». Denn erkennen Programme heutzutage in der Regel zumindest rasch ihre Fehler, wenn man ihnen die Züge, an denen sie zunächst vorbeirechnen, eingibt, wonach sie dann die richtige Bewertung im Hash zur Ausgangsstellung mit zurück nehmen, hat Neghina mit dieser zweiten Studie, – die ebenfalls hier als Urdruck erscheint – neuerlich ein Meisterwerk vollbracht, das die Programme (sogar mit bekanntem Lösungsweg an frühen Verzweigungen) immer wieder in die alten Fehlbewertungen zurückfallen lässt.
Weiß zieht und gewinnt
.© Mihai Neghina, Studie 2009, Urdruck Glarean Magazin
1. Rxf5 gxf5 2. Nh6 Nf3+ 3. Kh5 Qa2 4. a4 a5 5. Qg2 b6 6. Qf2 b5 7. axb5 cxb5
8. Qg2 a4 9. Qf2 a3 10. Qg2 b4 11. Qf2 Qb3 12. Qxf1 Nd2 13. Qg2 Ne4 14. Nhxf5
a2 15. Qxe4 a1=Q 16. Kh6 Qh3+ 17. Nh4 Qxh4+ 18. Qxh4 Qe5 19. Qh1 Qb8 20. Nf5 b3
21. Ng7 Kg8 22. Qe4 Kf8 23. Nh5 b2 24. g6 hxg6 25. Kh7 Qd8 26. Ng7 b1=Q
27. Qxb1 Qd6 28. Qa2 Qxf6 29. Qa3+ Qe7 30. Qa8+ Qe8 31. Qxe8# 1-0
(Analysen: Mihai Neghina & Peter Martan)
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PGN-File (Copy&Paste):
[Event "Weiß zieht und gewinnt"]
[Site "?"]
[Date "??.??.??"]
[Round "?"]
[White "Mihai Neghina"]
[Black "Peter Martan"]
[Result "1-0"]
[Annotator "Neghina,Mihai"]
[SetUp "1"]
[FEN "6Nk/pp2Np1p/2p2Pp1/2R2bP1/7K/P7/1q1n1Q2/5n2 w - - 0 1"]
[PlyCount "61"]
[EventDate "??.??.??"]
1. Rxf5 {Einziger Schlüsselzug. Der Läufer ist die entscheidende Figur der
schwarzen Matt- Drohung. 1.– Nf3+ 2.Qxf3 Qh2+ 3.Qh3 Qxh3#. Nach 1.Sxf5? kann
Schwarz leicht Remis halten oder sogar auf Gewinn spielen (obwohl ich das
zweifelhaft fände).} (1. Nxf5 $2 Nf3+ 2. Qxf3 (2. Kg4 $4 Qxf2 3. Kf4 N3d2+ 4.
Kg4 Qg2+ 5. Kf4 Qe4#) 2… Qh2+ 3. Qh3 Qf4+ 4. Qg4 Qh2+ $11) 1… gxf5 {Alles
andere verliert schnell.} 2. Nh6 {Droht Sxf7#.} (2. Nxf5 $4 Qc1 3. Qf4 (3. Ngh6
Ne4 4. Qf3 Qxg5+ 5. Kh3 Nfd2 $17) 3… Qe1+ 4. Kh3 Qe4 5. Qxe4 Nxe4 6. Ngh6
Nxg5+ $17) 2… Nf3+ {Zwischenzug} 3. Kh5 $1 {Je nach Programm, hardware,
Bedenkzeit und Kenntnis des Folgenden im Hash wird das vom Computer als mehr
oder weniger Vorteil für Schwarz, bestenfalls als Remis und damit sicher
falsch bewertet.} (3. Qxf3 $2 Qh2+ 4. Qh3 Qf2+ 5. Kh5 Qe2+ 6. Kh4 $11) 3… Qa2
{Die Damen greifen einander an, aber keine kann irgend etwas schlagen ohne
Matt zuzulassen. Fast gegenseitiger Zugzwang: Schwarz hat nur Bauernzüge, Weiß
hat nur Df7<->g7, während der weiße Bauer Wache hält.} 4. a4 $1 {Passive
Verteidigung 4.Qg2 könnte auch funktionieren, obwohl eigens gründlich zu
untersuchen.} a5 (4… b6 {Die zähere Verteidigung von Schwarz.} 5. Qg2 a6 6.
Qf2 b5 (6… a5 7. Qg2 b5 8. axb5 cxb5 9. Qf2 a4 10. Qg2 b4 11. Qf2 a3 (11…
Qb3 12. Qxf1 Nd2 13. Qh1 Ne4 14. Nexf5 Qd3 15. Kh4 Qc4 16. Nxf7+ Kg8 17. Ne5
Qc2 18. Nh6+ Kf8 19. Nd7+ Ke8 20. f7+ Kxd7 21. f8=Q) 12. Qg2 Qc4 13. Qxf3 Ng3+)
7. a5 $1 {Es gibt einige Varianten, in denen der a-Bauer Spiel entscheidend ist.
..in einer bleibt er sogar als einziger neben den Königen übrig.} (7. axb5 $2
axb5 $11 {Siehe Varianten nach 7.a5!, besonders jene, in denen der a-Bauer
entscheidet.}) (7. Qg2 $2 bxa4 8. Qf2 a3 9. Qg2 Qc4 10. Qxf3 Ng3+ 11. Qxg3 Qe2+
12. Kh4 Qe4+ 13. Kh3 Qh1+ 14. Qh2 Qf3+ 15. Kh4 Qe4+ 16. Kh5 Qf3+ 17. Kh4 $11 (
17. Ng4 $4 Qxg4+ 18. Kh6 f4 {Und der schwarze a-Bauer ist zu weit aufgerückt.})
) 7… b4 8. Qg2 Qc4 (8… c5 9. Qf2 Qc4 10. Qxf3 Ng3+ 11. Qxg3 Qe2+ 12. Kh4
Qe4+ 13. Kh3 Qh1+ 14. Qh2 Qf3+ 15. Kh4 Qe4+ 16. Kh5 Qf3+ 17. Ng4 Qxg4+ 18. Kh6
f4 19. Qh1 f3 20. Qh2 Qc8 21. Nxc8 f2 22. Ne7 f1=Q 23. Qb8#) 9. Qxf3 Ng3+ 10.
Qxg3 Qe2+ 11. Kh4 Qe4+ 12. Kh3 Qh1+ 13. Qh2 Qf3+ 14. Kh4 Qe4+ 15. Kh5 Qf3+ 16.
Ng4 Qxg4+ 17. Kh6 f4 18. Qh1 b3 19. Nxc6 b2 (19… Qg3 20. Nd4
$18) (19… Qc8 20. Ne7 $18) (19… f3 20. Ne5 $18) 20. Ne5 $18 Qc8 21. g6 b1=Q
22. Qxb1 Qh3+ 23. Kg5 Qg3+ (23… h6+ 24. Kxf4 Qh2+ 25. Ke4 Qe2+ (25… Qg2+
26. Kd4 $16) 26. Kd5 $16) 24. Ng4 h6+ 25. Kf5 fxg6+) 5. Qg2 b6 6. Qf2 b5 7.
axb5 (7. Qg2 $2 bxa4 8. Qf2 a3 9. Qg2 Qc4 10. Qxf3 Ng3+ 11. Qxg3 Qe2+ 12. Kh4
Qe4+ 13. Kh3 Qh1+ 14. Qh2 Qf3+ 15. Kh4 Qe4+ 16. Kh5 Qf3+ 17. Kh4 $11 (17. Ng4
$4 Qxg4+ 18. Kh6 f4 19. Nxc6 a2 $17)) 7… cxb5 8. Qg2 a4 9. Qf2 a3 10. Qg2 b4
11. Qf2 {Zuletzt echter Zugzwang für Schwarz.} Qb3 (11… Qc4 12. Qxf3 Ng3+ 13.
Qxg3 Qe2+ 14. Kh4 Qe4+ 15. Kh3 Qh1+ 16. Qh2 Qf3+ 17. Kh4 Qe4+ 18. Kh5 Qf3+ 19.
Ng4 Qxg4+ 20. Kh6 f4 21. Qh1 f3 22. Qh2 Qc8 23. Nxc8 a2 24. Ne7 a1=Q 25. Qb8#)
12. Qxf1 Nd2 13. Qg2 Ne4 14. Nhxf5 a2 15. Qxe4 a1=Q 16. Kh6 (16. Nh4 $4 Qe6 17.
Qb7 Qd1+ 18. Kh6 Qd8 19. Qxb4 Qe2 20. Nef5 Qed2 $17) 16… Qh3+ {15…. a1D
und 16… Dh3 sind austauschbar.} (16… Qe6 17. Qb7 Qc3 18. Qb8+ Qec8 19.
Qxc8+ Qxc8 20. Nxc8 Kg8 21. Nb6 Kf8 22. Nd6 Kg8 23. Nd7 b3 24. Nc8 b2 25. Ne7+
Kh8 26. Ne5 b1=Q 27. Nxf7#) 17. Nh4 {oder Matt in wenigen Zügen.} Qxh4+ 18.
Qxh4 Qe5 19. Qh1 Qb8 20. Nf5 b3 21. Ng7 Kg8 (21… b2 22. Qb1 Qh2+ 23. Nh5
Qxh5+ 24. Kxh5 Kg8 25. Qxb2 h6 26. Kxh6 Kf8 27. Qb8#) 22. Qe4 Kf8 23. Nh5 b2
24. g6 hxg6 25. Kh7 Qd8 26. Ng7 b1=Q 27. Qxb1 Qd6 28. Qa2 Qxf6 29. Qa3+ Qe7 30.
Qa8+ Qe8 31. Qxe8# 1-0
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Exkurs: Wenn Schachprogramme Stellungen bewerten…
Die alte Frage, was ein gutes Schachprogramm mehr ausmacht, Suche oder Bewertung; lässt sich an Stellungen wie der obigen am besten ad absurdum führen. Sie ist so sinnlos wie die Frage, ob Ei oder Henne zuerst da war. Wie soll ein Programm richtig bewerten, was es nicht in der Suche findet und wie soll es wissen, was es in seinem Suchbaum als nutzlos abwerfen kann, wenn die Bewertung der Varianten nicht stimmt?
Fast alle guten Programme favorisieren hier den Lösungszug sofort, die Alternative 1.Sxf5? wird als schwächer erkannt. Der Grund für die Bewertung, die bei den meisten um 0,00 Centipawn herum liegt, ist der Zug 3.Dxf3, nach dem eine forcierte Stellungswiederholung durch Dauerschach gefunden wird.
Dass es nach 3.Kh5! einen sicheren Gewinnweg gibt, bleibt im Dunkeln, weil dieser dritte Zug gar nicht erst so weit berechnet wird, dass er in die Bewertung eingeht.
Nun ist das besonders Raffinierte an der Stellung, dass auch nach 10 Zügen in die richtige Gewinnvarianten hinein zwar die Bewertung der Programme hochschnellt, die Variantenzahl mit immer wieder Zugzwangpointen in größeren Halbzugtiefen ist aber so groß, dass es auch im «Rückwärtsgang», Zug um Zug zur Ausgangsstellung ab der als Gewinn erkannten späteren Verzweigung kaum gelingt, den Engines «beizubringen», die Gewinnbewertung zu behalten – einfach weil mehr und mehr Varianten dazukommen, die das Ergebnis hinter dem «Horizont» verschwinden lassen.
Übertragen auf unsere «Zwei-Damen»-Aufgabe bedeutet dies, dass also ihre Zuggenerierung bis zum dritten Zug funktioniert – aber gleichzeitig, dass sie das Potential der Stellung nicht richtig einschätzen, was sich dann ab diesem dritten Zug auch als Fehler auswirkt.
Kurzum, die Lösung finden alle Programme schnell, aber aus völlig «falschen Gründen»: «Operation gelungen, Patient gestorben».
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Die Vorform der «Damen»
Es ist ausgesprochen spannend, solche Studien mit dem Computer zu überprüfen, und auch in den «Zwei Damen im Spiegel» gab es eine Vorform, die Neghina und mir erst nach längerem Durchforsten mit Computerunterstützung als echtes «Loch» klar wurde – bei den vielen falschen Remisvarianten, die der Computer vorschlug, war eine echte dabei. Wieder war die Ausgangsstellung nur minimal anders. (Siehe nächstes Diagramm). Besonders findige Studienknacker sind gefordert, die Variante zu finden, an der dieser kleine Stellungsunterschied scheiterte.
6Nk/pp2Np1p/2p2Pp1/2R2bP1/1P5K/8/Pq1n1Q2/5n2 w
Widerlegungsvariante der ersten Vorform:
1.Txf5 gxf5 2.Sh6 Sf3+ 3.Kh5 Dxa2 4.Dg2 a6 5.Df2 c5 6.bxc5 [6.b5 a5 7.Dg2 a4 8.Df2 a3 9.Dg2 Dc4 10.Dxf3 Sg3+ 11.Dxg3 De2+ 12.Kh4 De4+ 13.Kh3 Dh1+ 14.Dh2 Df3+ 15.Kh4 De4+] 6…a5 7.Dg2 a4 8.c6 bxc6 9.Df2 a3 10.Dg2 Dc4 11.Dxf3 Sg3+ 12.Dxg3 De2+ 13.Kh4 De4+ 14.Kh3 Dh1+ 15.Dh2 Df3+ 16.Kh4 De4+ ½–½ ■
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Der brillante Schachzug (54)
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Weiß am Zuge
r1br2k1/7p/p2q1ppB/1p1P4/2P5/5N2/PQ3PPP/4R1K1 w.
Lösung: —> (mehr…)
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Schach zum 1. Adventssonntag
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Die sechszügige Matt-Kerze
Weiß setzt in 6 Zügen matt
© Walter Eigenmann (Die Adventskerze -
Urdruck: 29. Nov. 2009 / Glarean Magazin)
Lösung hier: —> (weiterlesen…)
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1. internationaler Problem-Cup der FIDE 2010
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Weltweiter Schach-Kompositionswettbewerb
Der Welt-Schachverband FIDE organisiert für das Jahr 2010 erstmalig seinen internationalen FIDE-World-Cup-of-Composition (FIDE-WCC). Eingereicht werden können Schachprobleme bzw. -studien in verschiedenen Sektionen, u.a. Matt-, Endspiel- und Retro-Aufgaben. Einsende-Schluss ist am 1. März 2010, die weiteren Details (engl.) finden sich hier. ■
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Der brillante Schachzug (53)
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Weiß zieht und gewinnt
3k4/2pq3p/pp5R/4P3/P6P/2PN4/1PN3K1/8 w
(Die Aufgabe wurde im «Glarean Magazin» bereits als UrDruck publiziert
und wird nun hiermit in die «Hall of Fame» der «Brillanten» aufgenommen )
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Lösung: —> (mehr…)
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Halloween 2009
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Weiß am Zug
2qkbr2/8/r1n2b1p/P2pp2B/3PP3/8/2NRRQ2/3KN3 w – - 0 1
Copyright/Urdruck: Walter Eigenmann
31. Oktober 2009 / Glarean Magazin
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Lösung: —> (mehr…)
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Die neue Schach-Studie
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Dame im goldenen Käfig
Peter Martan
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Am Anfang stand eine höchst verzwickte Schach-Aufgabe, erschienen in der Zeitschrift «Matplus», dann zitiert und analysiert in diversen einschlägigen Internet-Foren. Autor des interessanten Figuren-Werkes: der rumänische Software-Ingenieur Mihai Neghina.
Zwar war die Motivik seiner Studie einleuchtend: Damenblockade mit zwei Springern & Bauern sowie anschließendem Gewinn mittels Zugzwang. Doch je länger sich der Schreibende gemeinsam mit einer Schar weiterer Analysierenden und unter kräftigster Mithilfe von moderner Schach-Software in das wuchernde Variantengestrüpp vertiefte, umso deutlicher wurde, dass die ursprüngliche Fassung fehlerhaft war; sie enthielt eine ungewollte, wenngleich tiefverborgene Remis-Verteidigung. (Eine solche Studie wird in der Problem-Schach-Szene als «kaputt» bezeichnet.)
Die untenstehend publizierte Version ist eine minim geänderte, aber nun korrekte Fassung und darf darum füglich als eigentlicher Urdruck dieser Studie von Mihai Neghina angesehen werden.
Bemerkenswert ist, dass auch den zurzeit stärksten Computerprogrammen der «Durchblick» in dieser Stellung hoffnungslos versagt bleibt. Denn maßgeblicher Bestandteil der Stellung ist der «Zugzwang», an dem die ansonsten omnipotenten Schach-Engines noch immer schwächeln aufgrund ihrer sog. Forward-Pruning-Programmiertechniken mittels Nullmove, auf die sie einerseits angewiesen sind, um die (ihre enorme Spielstärke wesentlich ausmachenden) großen Zugtiefen zu erreichen, die andererseits aber in Ausnahmestellungen wie dieser immer wieder ihre entspr. Schwäche erbarmungslos aufdecken.
Es dürften also noch zwei oder drei Programm-Generationen ins Computer-Land ziehen, bevor solche Studien wie diese «Dame im goldenen Käfig» von Schachprogrammen zweifelsfrei reproduziert werden können. ■
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Weiß zieht und gewinnt
.© Mihai Neghina, Studie 2009, Urdruck Glarean Magazin
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1. Sd4!! Dg7+ 2. Kh3 Dxh6 3. Sf4 Kc8 [ 3...Kd7 4.Sde6 Dxe6+ 5.Sxe6 Kxe6 6.Kg4 Kxe5 7.Kg5+-]
4. Sde6 Kb7 5. h5 c5 [ 5...c6 6.Kg4 Kc8 7.Kf3 Kb7 8.Ke4 Kc8 9.b4 Kb8 10.Kd4 Kb7 11.a5;
5...Kc6 6.Kg4 b5 7.a5 b4 8.c4 Kb7 9.Kf3 c5 10.Ke4 Kc6 11.b3 Kd7 12.Kd5+-;
5...a5 6.Kg4 Kc6 7.c4 Kb7 8.Kf3 c6 9.Ke4 b5 10.cxb5 cxb5 11.b3 b4 12.Kd5 Kb6
13.Kd6 Kb7 14.Kc5 Ka6 15.Kc6 Ka7 16.Kb5+-] 6. Kg4 c4 [ 6...Kc6 7.Kf3 b5
8.a5 c4 ( 8...b4 9.c4+-) 9.Ke4 b4 10.Kd4 Kb5 11.Kd5 bxc3 12.bxc3 Kxa5
13.Kxc4 Kb6 ( 13...Ka4 14.Kd5+-) 14.Kb4 a5+ 15.Ka4 Ka6 16.c4 Kb6
17.c5+ Ka6 18.c6 Kb6 19.c7 Kb7 20.Kxa5+-] 7. Kf3 Kc6 8. Ke4 b5
9. axb5+ axb5 [ 9...Kxb5 10.Kd4 a5 11.Kd5 a4 12.Kd4 Kc6 13.Kxc4+-]
10.Kd4 Kb6 11.Kd5 Ka5 12.Kc5 Ka4 13.Kc6 Ka5 14.Kb7 b4 15.Kc6 bxc3
16.bxc3 Ka4 17.Kc5 Kb3 18.Kd4 Ka4 19.Kxc4 1-0
.(Analysen: Mihai Neghina & Peter Martan)
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PGN-File (Copy&Paste):
[Event "Studie (Glarean Magazin)"]
[Site "?"]
[Date "2009.10.01"]
[Round "?"]
[White "Weiss zieht und gewinnt"]
[Black "Copyright N.Mihai&P.Martan"]
[Result "1-0"]
[SetUp "1"]
[FEN "3k4/2pq3p/pp5R/4P3/P6P/2PN4/1PN3K1/8 w - -"]
1. Nd4 Qg7+ 2. Kh3 Qxh6 3. Nf4 Kc8 (3… Kd7 4. Nde6 Kc6
(4… Qxe6+ 5. Nxe6 Kxe6 6. Kg4 Kxe5 7. Kg5) (4… b5 5. a5
Kc6 6. h5 b4 7. c4 Kb7 8. Kg4 Kb8 9. Kf5 Kb7 10. Ke4 Kc6
11. b3 Kd7 12. Kd5) (4… c5 5. Kg3 Kc6 6. h5 a5 7. c4 Kd7
8. Kf3 Kc6 9. Ke4 Kb7 10. Kd5 Ka7 11. Kc6 Ka6 12. Kd6 Kb7
13. Kd7 Ka7 14. Kc7 Ka6 15. Kb8) (4… a5 5. h5 c6 6. Kg3
Kc8 7. Kf3 Kd7 8. Ke4 Kc8 9. c4 Kb8 10. Kd4 Ka7 11. c5 Ka6
12. Kc4 Ka7 13. cxb6+ Kxb6 14. Kd4 c5+ 15. Kd5 c4 16. Kxc4
Kc6 17. b4 axb4 18. Kxb4) 5. h5 b5 6. a5 Kd7 7. Kg3 c6
8. Kf3 Kc8 9. Ke4) 4. Nde6 Kb7 5. h5 c5 (5… c6 6. Kg3 Kc8
7. Kf3 Kb8 8. Ke4 a5 (8… Kb7 9. c4 Kb8 10. b4 Kc8 11. Kd4
Kb8 12. b5 Kb7 13. Ke4 a5 14. Kd4 cxb5 15. cxb5 Kc8 16. Ke4
Kb8 17. Kd5 Kb7 18. Kd6) 9. c4 Kc8 (9… Ka7 10. c5 bxc5
11. Kd3 Kb8 12. Kc4 Kc8 13. Kxc5) 10. Kd4 Kb7 11. c5 Ka7
12. Kc4 Ka6 13. cxb6 Kxb6 14. Kd4 c5+ 15. Kd5) (5… Kc6
6. Kg3 b5 7. a5 b4 8. c4 b3 9. Kf3 Kb7 10. Ke4 Kc8 11. Kd4)
(5… a5 6. Kg4 Kc6 7. c4 Kb7 8. Kf5 c6 9. Ke4 b5 10. axb5
cxb5 11. c5 Kc6 12. Kd4 a4 13. Kc3) 6. Kg4 c4 (6… Kc6
7. Kf3 b5 (7… a5 8. c4) (7… Kd7 8. Ke3 Kc6 9. Ke4)
8. a5 c4 9. Ke4 b4 10. Kd4 Kb5 11. Kd5 bxc3 12. bxc3 Kxa5
13. Kxc4) (6… Kc6 7. Kf3) 7. Kf5 Kc6 8. Ke4 b5 9. axb5+
axb5 (9… Kxb5 10. Kd4 a5 11. Kd5 a4 12. Kd4 Kc6 13. Kxc4)
10. Kd4 Kb6 11. Kd5 Ka5 12. Kc5 Ka6 13. Kc6 Ka5 14. Kb7 b4
15. Kc6 bxc3 16. bxc3 Ka4 17. Kc5 Kb3 18. Kd4 Kc2 19. Kxc4
1-0
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Das neue Glarean-Schach-Kreuzworträtsel
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Schach-Kreuzworträtsel Juli 2009
Copyright 2009 by Walter Eigenmann / Glarean Magazin
Auflösung:—> (weiterlesen…)
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Gerd W. Hörning: «Im Traumland der Schachstudie»
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Faszinierende Rätsel auf 64 Feldern
Günter Vollbrecht
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Nach «Schach zwischen Krieg und Kunst» (2004) und «Wege zu Schachstudien» (2006) legt Gerd Wilhelm Hörning nun sein «Traumland der Schachstudie» vor. Und erneut hat Hörning eine geschickte und abwechslungsreiche Auswahl nicht nur eigener Kompositionen vorgenommen, sondern Studien anderer Komponisten bzw. Co-Komponisten einbezogen. Dabei gelingt es dem Autor, der Leserschaft die eigene Obsession für die Schach-Studie zu vermitteln, er lässt sie teilhaben an einem regelrechten Fluge der Figuren zurück in die Geschichte des Schachs und wieder fort in die Zukunft des Computer-gesteuerten Komponierens.
Gleichzeitig stellt er aktiven Spielern in seinem Buch auch Übungen vor, die das visuelle Denken schulen und fördern, wobei sich seine schachlichen Kommentare nicht bloß auf die nackten Varianten beschränken, sondern auch schachhistorische Tiefsinnigkeiten und psychologische Erkenntnisse einfließen lassen. Kurzum, «Traumland der Schachstudie» kann nicht nur allen Studien-Freunden, sondern auch allen «praktischen» Schachspielenden wärmstens empfohlen werden.
Aus Gerd Hörnings reichhaltigem jüngstem Schaffen, welches der neue, mit zahlreichen Diagrammen, Illustrationen und theoretischen Abhandlungen garnierte Band dokumentiert, sei hier nur ein kleines, aber feines Beispiel angeführt:
8/7p/p4p2/1pp1p2P/1k2P2P/1Pq5/P2Q2P1/1K6 w
Gerd W. Hörning:
Weiß am Zuge gewinnt
(A.-Schneider-Internet-Turnier 2003)
1.a3+!! Kxb3 2.Da2+ Ka4 3.Dc2+ Dxc2+ [3...Db3+ 4.Dxb3+ Kxb3 5.g4 Kc3 6.Kc1 a5 7.g5+-]
4.Kxc2 Kxa3 [4...b4 5.axb4 cxb4 6.g4 Ka3 7.Kb1 Kb3 8.g5+-] 5.Kb1 Kb3 [5...b4 6.g4+-]
6.g4 Kc3 [6...h6 7.g5 fxg5 8.hxg5+-] 7.Kc1 a5 [7...b4 8.g5+-] 8.g5 fxg5
[8...a4 9.gxf6+-] 9.hxg5 a4 [9...Kd4 10.g6+-] 10.g6 a3 11.Kb1+-
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Gerd W. Hörning
Inhalt
Vorwort (Harold van der Heijden) – Einleitung – Vom Wesen der Schachstudie (Das unsichtbare Kraftfeld) – Meine Studien – Gedanken zur Schachstudie – Von der Partie zur Komposition – Gemeinsame Studien – Von der Vorlage und Idee zur Studie – Das Schachspiel ist tot, es lebe das Schachspiel (Random-Schach) – Schlussgedanken – Nachruf auf Robert James «Bobby» Fischer
Gerd W. Hörning, Im Traumland der Schachstudie, Faszination auf 64 Feldern, Edition Jung, 76 Seiten, ISBN 978-3-933648-34-1
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Probe-Seite











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