Kompositionswettbewerb des Deutschen Chorverbandes
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Gesucht: Neue Advents- und Weihnachtsmusik
Der Deutsche Chorverband und der Helbling Verlag schreiben zur chor.com 2013 wieder einen Kompositions-Wettbewerb aus. Diesmal ist die Ausschreibung für alle Genres offen, hingegen ist ein Thema vorgeschrieben; gesucht werden: «Neue Kompositionen und Arrangements zum Thema Advents- und Weihnachtsmusik». Einsende-Schluss ist am 28. Februar 2013, die weiteren Einzelheiten finden sich hier. ■
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Internationaler Kompositionswettbewerb der Deutschen Musikverbände
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Zeitgenössische Musik für Blasorchester und Spielleute
Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände lobt gemeinsam mit der GEMA-Stiftung einen Kompositionswettbewerb für die Besetzungsformen Blasorchester und Spielleute aus. Die Preisträgerstücke sollen zum fünften Deutschen Musikfest vom Mai nächsten Jahres in Chemnitz präsentiert werden. Ziel der Ausschreibung ist es, «zeitgenössische Literatur in einer innovativen Tonsprache für Besetzungen mittleren Schwierigkeitsgrades zu schaffen und diese in eine belegbare Nachhaltigkeit zu überführen». Einsende-Schluss für Partituren ist am 15. Dezember 2012, die weiteren Details finden sich hier. ■
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Internationaler Maurice-Ohana-Kompositionswettbewerb 2013
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Gesucht: Neue Chormusik mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
Beim Internationalen Maurice-Ohana-Kompositionswettbewerb 2013 sind Komponistinnen und Komponisten jeder Nationalität und jeden Alters eingeladen, ein Chorwerk einzureichen in drei Fassungen mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad: Für Amateurchor, für semiprofessionellen chor und für professionellen Chor. Die Dauer der drei Versionen soll je zwischen sechs und zwölf Minuten betragen. Einsende-Schluss ist am 13. April 2013, die weiteren Details finden sich hier. ■
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Internationaler Orchester-Kompositionswettbewerb 2013
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Neue Stücke für Wind Ensemble gesucht
Das New Yorker «Penfield Music Commission Project» PMCP schreibt für das Jahr 2013 einen internationalen Kompositions-Wettbewerb für Bläser-Musik aus. Der Contest soll ermutigen, «das Repertoire für qualitativ hochwertige Wind-Ensemble zu erweitern», wobei die Anforderungen an die Spielstärke auch von «High School Ensembles» erreichbar bleiben sollen. Der Wettbewerb ist mit 1’750 US-Dollar dotiert. Einsende-Schluss ist am 1. Dezember 2012, die weiteren Bestimmungen finden sich hier (engl). ■
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Internationaler Orchester-Kompositionswettbewerb 2013
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Werke für chinesisches und klassisches Instrumentarium
Gemeinsam mit dem «Hong Kong Chinese Orchestra» organisieren die «Luxembourg Sinfonietta» bzw. die Luxemburger Gesellschaft für Neue Musik ihren zehnten Internationalen Kompositionswettbewerb. Komponisten aus aller Welt und jeden Alters sind eingeladen neue Werke einzureichen für ein Orchester, das aus sieben traditionellen chinesischen und sieben klassischen Instrumenten besteht. Das einzureichende Orchesterstück soll unveröffentlicht sein und aus neun Abschnitten von je ca. 1 – 1,5 Minuten Dauer bestehen, wobei jeder Musikabschnitt ein Bild bzw. Foto einer Szene oder Landschaft «beschreibt». Der Preis ist mit insgesamt 7’500 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 15. September 2012, die weiteren Einzelheiten finden sich hier. ■
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Internationaler Kompositionswettbewerb für Christmas Carols
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Weihnachtslieder a capella gesucht
Die Londoner Music Makers schreiben für 2012 einen internationalen «Hazel Renshaw Carol Composition Prize» aus, zu dem weihnächtliche A-capella-Chorstücke eingereicht werden können. Die Kompositionen sollen unveröffentlicht sein und eine Dauer von fünf Minuten nicht überschreiten. Einsende-Schluss ist am 1. September 2012, die weiteren Details finden sich hier (engl). ■
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Internationaler Jean-Paul-Kompositionswettbewerb 2013
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«Wär’ ich ein Ton – Jean Paul 2013»
Anlässlich des nächstjährigen 250. Geburtstages von Jean Paul schreibt der 2009 gegründete Verein «Jean Paul 2013» einen internationalen Kompositions-Wettbewerb «Wär’ ich ein Ton – Jean Paul 2013» aus. Hierzu können Komponistinnen und Komponisten aller Nationalitäten und Alter neue Werke für unterschiedliche Besetzungen (siehe Ausschreibung) einreichen. Ziel des Wettbewerbes ist es, die «spartenübergreifende Aktualität Jean Pauls» zu vermitteln und «interdisziplinäre Berührungspunkte zwischen dem literarisch interessierten Publikum, der Jean-Paul-Fangemeinde und der Neuen Musik» zu schaffen. Einsende-Schluss ist am 30. September 2012, die weiteren Details finden sich hier. ■
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Internationaler Zürcher Filmmusik-Kompositions-Wettbewerb 2012
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Gesucht: Orchestermusik zu einem Kurzfilm
Das Zürcher Tonhalle-Orchester sowie das Zurich Film Festival organisieren im Rahmen des 8. Zurich Film Festival (20.–30. September 2012) einen internationalen Filmmusik-Kompositionswettbewerb. Zu einem Kurzfilm soll eine Filmmusik für ein Sinfonieorchester komponiert werden. Teilnahmeberechtigt sind Komponisten bis zu 35 Jahren. Die Siegerkomposition wird im September 2012 an einem Finalisten-Konzert in der Tonhalle Zürich bekanntgegeben. Dort wird das Tonhalle-Orchester unter der Leitung von David Zinman die fünf besten Kompositionen uraufführen, die vorgängig aus allen Einsendungen von einer Jury ausgewählt wurden. Einsende-Schluss ist am 30. Juni 2012, die weiteren Details sind hier zu lesen. ■
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Pongauer Kompositionswettbewerb für Blasorchester 2012
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Originale Blasmusik mit Bergmannsliedern
Einen Kompositionswettbewerb für originale Blasmusikwerke schreibt der Pongauer Blasmusikverband aus. Die eingereichten Kompositionen sollen noch in keiner Form veröffentlicht worden sein und eine Aufführungsdauer zwei vier und sechs Minuten aufweisen. Das Werk muss überdies unter besonderer Berücksichtigung von Bergmanns-liedern stehen und einen Schwierigkeitsgrad von leicht bis mittelschwer aufweisen. Ansonsten ist die Musikrichtung frei wählbar. Der Wettbewerb ist mit 3’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 1. März 2012, die weiteren Details finden sich hier. ■
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Kroatischer Kompositions-Wettbewerb «New Note»
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Kammermusik für Bläser-Quintett
Anlässlich des Samobor Music Festival 2012 wird erstmals der internationale Kompositionswettbewerb «New Note» ausgeschrieben. Eingesandt werden können Stücke für Bläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott) mit einer Dauer von maximal 15 Minuten. Der Preis ist mit insgesamt 5’000 Euro dotiert, die Teilnahme ist offen für Komponisten aller Nationalitäten und Lebensalter. Einsende-Schluss ist am 10 März 2012, die weiteren Details sind hier zu lesen (engl.). ■
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Der internationale Sorodha-Kompositionswettbewerb
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Neue Kammermusik für Violine solo
In Zusammenarbeit mit dem Royal Conservatory of Antwerpen und der International Academy of Arts lanciert die belgische Konzert-Organisation Sorodha in diesem Jahr ihren ersten internationalen Kompositions-Wettbewerb. Er widmet sich der Solo-Violine, gesucht werden moderne Werke mit einer maximalen Länge von jeweils zehn Minuten, wobei die Kompositionen vorzugsweise einen langsamen und einen schnellen Satz aufweisen sollten. Einsende-Schluss ist am 17. Februar 2012, die weiteren Einzelheiten finden sich hier (engl.). ■
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Kompositionswettbewerb der Hamburger Klangwerktage
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Schwerpunkt Iran: «Schleier und Screen»
Der diesjährige Avantgarde-Kompositions-Wettbewerb der Klangwerktage Hamburg widmet sich unter dem Thema «Schleier und Screen» dem Schwerpunkt Iran: «Gibt es Avantgarde-Musik im Iran? Was komponieren iranische Komponisten heute?» Hierzu kann die Komposition eines Ensemblestückes mit Singstimme eingesandt werden, wobei eine Komposition entstehen soll, die einen Text des im Jahr 2000 verstorbenen Dichters Fereydoon Moshiri verwendet. Der Text dieses bedeutenden Lyrikers soll im Original oder in Übersetzung verwendet werden. Die Komposition soll ca. 15 Minuten dauern. Der Kompositionswettbewerb steht sämtlichen Komponisten unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft offen. Eine genaue Liste der erwarteten Besetzung ist auf den Internetseiten der Hamburger Klangwerktage publiziert. Einsende-Schluss ist am 1. Oktober 2011, die weiteren Details finden sich hier. ■
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4. internationaler FEDORA-Kompositions-Wettbewerb
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60-minütige moderne Kammeroper gesucht
Zum vierten Male offeriert das italienische Musik-Atelier «La Voce dell’Arte» (Verbania) seinen internationalen FEDORA-Kompositionswettbewerb. In der Abteilung «Kammeroper» wird ein unveröffentlichtes Musik-Bühnenwerk von einer Mindestdauer von 45 Minuten und einer maximalen Länge von einer Stunde verlangt. Das Libretto kann in einer oder mehreren europäischen Amtssprachen verfasst sein. Das Preisgeld für das Sieger-Werk beträgt 2’500 Euro zuzüglich Welt-Uraufführung in Verbania 2013. Einsende-Schluss für Partitur und Klavierauszug ist am 1. März 2012, die weiteren Details (engl.) finden sich hier. ■
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Konzept- und Kompositionswettbewerb des «Musik 21 Festivals»
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«Körperlose Klänge im Alltagsleben»
Auf Hannovers Weltausstellungs-Platz stehen 16 Beleuchtungs-Säulen, die quadratisch angeordnet und je mit einem Lautsprecher ausgestattet sind. Diese ergeben ein Klangfeld, und zu festgelegten Zeiten sollen «körperlose Klänge in das Alltagsleben des Platzes treten: täglich, regelmäßig und doch immer einmalig.» Die Landeshauptstadt Hannover und «Musik 21 Niedersachsen» suchen nun Komponisten aus der ganzen Welt, die für dieses Klangfeld Konzepte und/oder Kompositionen einreichen. Die Ausschreibung ist mit Preisgeldern und Mitteln zur Realisierung von insgesamt 5’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 15. September 2011, weitere Einzelheiten sind hier zu erfahren. ▀
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Kompositionswettbewerb des Bayerischen Rundfunks
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Filmmusik zu «A Lost and Found Box of Human Sensation»
Im Rahmen seiner «filmtonart – Tag der Musik» vom 29. Juni 2011 schreibt der Bayerische Rundfunk einen Kompositions-Wettbewerb aus. Gesucht sind «musikalische Ideen» zu einem 15-minütigen Ausschnitt des Animationsfilmes «A Lost and Found Box of Human Sensation». Einsende-Schluss ist am 8. Juni 2011, der entspr. Filmausschnitt sowie die Wettbewerbs-Details sind hier zu finden. ■
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Kompositionswettbewerb für Kurz-Opern
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Internationaler Kammeroper-Preis der NOA
Für den nächsten Zyklus (2012-2014) ihres Kammer-Oper-Wettbewerbes schreibt die amerikanische National Opera Association NOA erneut einen internationalen Preis aus. Gesucht sind «Kurz-Opern», die auch in Workshops oder anderen Trainingsstätten verwendet werden können. Es sollen unveröffentlichte Werke von maximal 60-minütiger Dauer und einer maximalen Besetzung von 20 Spielern eingereicht werden. Einsende-Schluss ist am 1. Mai 2012, die weiteren Details finden sich hier. ■
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Kompositionswettbewerb der Cambridge Chamber Singers
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Gesucht: Werke für Chor a capella
Zum 14. Male schreiben die Cambridge Chamber Singers ihren internationalen Wettbewerb für Chorkompositon aus. Eingesandt werden können max. zwei A-cappella-Werke für je vier- bis sechsstimmigen Chor, die Dauer des Stücks sollte drei bis sechs Minuten betragen. Die prämierte Komposition wird im Mai 2012 in Boston uraufgeführt. Einsende-Schluss ist am 1. Oktober 2011, die weiteren Einzelheiten sind hier zu erfahren (engl.). ■
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Kompositions-Wettbewerb für A-Cappella-Chor
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Neue unbegleitete Chorstücke gesucht
Im Rahmen des Londoner A-Cappella-Festivals 2012 wird ein internationaler Kompositionswettbewerb für Chorwerke ausgeschrieben. Eingesandt werden können unveröffentlichte A-capella-Stücke unterschiedlichster Besetzungen und Schwierigkeitsgrade mit einer Dauer von maximal zehn Minuten in drei verschiedenen Kategorien. Einsende-Schluss ist am 31. August 2011, die näheren Details finden sich hier (engl). ■
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Kirchenmusikalischer Kompositions-Wettbewerb 2012
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Gesucht: Psalmkonzert in antiphonaler Struktur
Alle vier Jahre schreiben die Stadt Neuss (BRD) sowie deren Evangelische und Katholische Kirche einen Kompositionswettbewerb aus. Verlangt wird die Komposition eines «Psalmkonzertes in antiphonaler Struktur», zum Beispiel Antiphon – Psalm – Antiphon – Gloria Patri (Ehre sei dem Vater). Die Besetzung: 1-2 Vokalsolisten (Sopran, Alt), Streichquintett (1. und 2. Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass), 1-2 Holzblasinstrumente, Percussion (1 Spieler). Psalmvorschlag in der Luther – Übersetzung: Psalm 118, 14 – 24 (Antiphon: «Der Herr ist auferstanden, Halleluja! Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja» / Lukas 24, 6+34). Abschluss: Ehre sei dem Vater (Gloria Patri). Die musikalischen, technischen und aufführungspraktischen Anforderungen sollen im Rahmen von Kirchenmusik realisierbar sein, die Dauer des Werkes sollte maximal 30 Minuten betragen. Der Preis ist mit 5’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 30. September 2011, die weiteren Einzelheiten finden sich hier. ■
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Kompositionswettbewerb für Vokalmusik
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Dreistimmiger Gesang mit Instrumenten
Einen internationalen Kompositionspreis mit unveröffentlichten Werken für drei Vokal- und mind. drei Instrumental-Stimmen schreiben die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und das Chiamata alle Musiche 2011 aus. Die Länge des eingesandten Stückes sollte zwischen fünf und elf Minuten betragen. Die preisgekrönten Werke anlässlich der Musik-Saison L’arsenale 2011 in Treviso aufgeführt. Einsende-Schluss ist am 30. September 2011, weitere Einzelheiten finden sich hier. ●
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Kompositionswettbewerb für eine Klanginstallation
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Elektro-akustische Chormusik für Spaziergänger
Einen Kompositionspreis für eine «Elektroakustische Klanginstallation» in der Berliner Crellestraße auf der Basis von Chorgesang vergibt das Netzwerk Crelle-Kiez. Entlang einer Strecke von 220 Metern soll über eine Audioanlage mit Einzelkanälen für 30 Lautsprecher ein Klangwerk geschaffen und im Juli 2011 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das Musikstück soll von diesem Zeitpunkt an über mehrere Monate täglich für ca 10–15 Minuten in der Straße erklingen. Das Werk soll sich durch «hohe künstlerische Qualität auszeichnen», Bezug auf die vorgegebenen Bedingungen nehmen und «akustisch formsicher» sein. Einsende-Schluss für die Projekt-Bewerbung ist am 15. Februar 2011, die weiteren Details finden sich hier. ■
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Internationaler Kompositions-Wettbewerb ZEITklang 2011
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«Auseinandersetzung mit Klang und Raum»
Für europäische Komponistinnen und Komponisten mit Jahrgang 1971 und jünger wird ein Kompositionswettbewerb «ZEITklang» ausgeschrieben. Eingereicht werden können unveröffentlichte klassische Streichquartette. Die Werke sollen sich «mit den veränderten künstlerischen und gesellschaftlichen Bedingungen des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen und diese in eigenständiger Weise kompositorisch reflektieren, unabhängig von ästhetischen und stilistischen Kategorien. Erwartet wird ein avancierter Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Instrumentarium und eine entsprechende Auseinandersetzung mit den Phänomenen Klang und Raum.» Der Wettbewerb ist mit insgesamt 14’000 Euro sowie einem Publikumspreis dotiert. Einsende-Schluss ist am 1. Dezember 2010, die weiteren Details finden sich hier. ■
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Ausschreibung des Schweizer Orchesterverbandes
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Kompositionsauftrag für neue Musik
Der Eidgenössische Orchesterverband EOV vergibt einen Kompositionsauftrag für ein Orchesterwerk. Das neu zu komponierende Werk mit einer Dauer von 10-15 Minuten soll einen Bezug zur schweizerischen Volksmusik herstellen, teilnehmen können in der Schweiz lebende Komponistinnen und Komponisten. Die Spielbarkeit für ein durchschnittliches Laienorchester ist eine Voraussetzung. Der Kompositionsauftrag ist mit 8’000 Schweizer Franken dotiert, die Uraufführung des Werkes wird im Frühjahr 2012 stattfinden. Einsende-Schluss für das Bewerbungsdossier ist am 1. November 2010, der Vergabeentscheid fällt im Februar 2011. Die weiteren Angaben finden sich hier. ■
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Das Zitat der Woche
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Wo die Musik heute «spielt»
Irmgard Jungmann
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Neue »ernste« Musik wird nur von einem kleinen Bevölkerungskreis aufgenommen und lässt sich kaum verkaufen. Sie fristet ein vergleichsweise kümmerliches Dasein im großen Weltmarkt der Musik, der Markt für traditionelle klassische Musik scheint mit der »Aufwärmung« des immer Gleichen mehr oder minder gesättigt zu sein.
Die Musikkonzerne sind aber, da sie es mit künstlerischen Produkten zu tun haben, von den Medienexperten, den Künstlern, den Ausführenden ebenso wie den komponierend »Mischenden«, ihrem Erfindungsgeist, ihrer »Innovationskraft« abhängig.
Die großen Marktchancen liegen inzwischen längst im Bereich der Popularmusik, die ihre Fähigkeit zu musikalischer Entwicklung, zur Innovation, zum Experimentieren mitAlthergebrachtem ebenso wie mit Neuem unter Beweis gestellt hat, die ohne die Behinderung durch ästhetische Bedenken Bach, die Gregorianik, Minimal Music, indische Kunstmusik oder jede Art von Folklore verarbeiten kann und inzwischen längst neue Stile und Moden wie Rock, Rap, Techno, Hiphop geschaffen. In diesem Bereich »spielt die Musik«. ■Aus Irmgard Jungmann, Sozialgeschichte der klassischen Musik – Bildungsbürgerliche Musikanschauung im 19. und 20. Jahrhundert, J.B. Metzler Verlag 2008
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Internationaler Wettbewerb für junge Komponisten
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Gesucht: Zeitgenössische Musik
Die Grazer Musik-Akademie Impuls für zeitgenössische Kompositionen schreibt einen internationalen Wettbewerb für junge Komponistinnen und Komponisten aus. Zur Teilnahme berechtigt sind EinsenderInnen, die nicht vor 1973 geboren sind, eingereicht werden können Partituren für 10-17 Musiker mit einer Werkdauer von 15-20 Minuten. Eine Jury, bestehend aus Komponisten, Musikern und Experten wird anschließend vier Komponisten aus den Einreichungen nominieren. Einsende-Schluss ist am 20. November 2010, die weiteren Einzelheiten sind hier zu finden. ■
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Österreichischer Vokal-Kompositionswettbewerb
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Anregung des experimentellen vokalen Denkens
Einen Kompositionswettbewerb zur Schaffung neuer Stücke für solistisches Vokalensemble schreiben die österreichische Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik in Zusammenarbeit mit dem Wiener Jeunesse-Kammerchor aus. Teilnahmeberechtigt sind Komponistinnen und Komponisten jeglicher/n Nationalität und Alters. «Ziel der Ausschreibung ist es, die Aufmerksamkeit der Komponierenden auf die Stimme zu lenken, die Gattung der Vokalensemble-Komposition zu bereichern, experimentelles vokales Denken anzuregen, sowie ein Anstoß zu sein, die Erweiterung des Repertoires auf dem Gebiet der Vokalmusik nachhaltig zu fördern.» Einsende-Schluss ist am 15. November 2010, die weiteren Details sind hier ersichtlich. ■
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Kompositionspreis des «Concours de Genève» 2011
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Moderne Kammermusik für Streichquartett
Für alle Komponistinnen und Komponisten, die frühestens am 1. Februar 1971 geboren sind, schreibt der «Concours de Genève» einen internationalen Kompositions-Wettbewerb aus. Der Preis wird im Rahmen des 66. «Geneva Music Competition» ausgelobt und verlangt originale Kammermusik-Werke für die klassische Streichquartett-Besetzung. Einsende-Schluss ist am 15. Januar 2011, die weiteren Details finden sich hier (engl.) ■
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Premio-Germi-Kompositions-Wettbewerb 2010
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Gesucht: Neue Stücke für Kammermusik
Zum Premio-Germi-Kompositionspreis 2010 sind KomponistInnen jeder Nationalität und jeden Alters eingeladen. Ein Wettbewerbsteilnehmer kann mehrere Werke einsenden. Die Stücke sollten für 1-4 Ausführende/n konzipiert sein. Der Wettbewerb ist mit 1’000 Euro für das Sieger-Stück dotiert. Einsende-Schluss ist am 4. Oktober 2010, die weiteren Details sind hier nachzulesen (engl.) ■
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«Choir&Organ»-Kompositionspreis 2011
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Gesucht: Neue Musik für Trompete und Orgel
Das englische Musikmagazin «Choir&Organ» schreibt in Zusammenarbeit mit dem Orgel-Festival St Albans einen internationalen Kompositionswettbewerb aus für neue Musik mit Trompete und Orgel. Teilnahmeberechtigt sind KomponistInnen, die im Juni 2011 nicht älter als 35 Jahre alt sind. Eingereicht werden soll ein unveröffentlichtes Originalwerk mit einer Dauer von max. vier Minuten. Einsende-Schluss ist am 31. Januar 2011, die weiteren Details finden sich hier.
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Camillo-Togni-Kompositions-Wettbewerb 2011
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Neue Kammermusik gesucht
Das italienische «Dèdalo Ensemble» schreibt zum sechsten Mal seinen internationalen Kompositionswettbewerb «Camillo Togni» aus. Teilnehmen können Komponistinnen und Komponisten aus allen Ländern, unbesehen ihres Alters. Zugelassen sind Werke für maximal acht MusikerInnen. Der Preis ist mit 5’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 31. Dezember 2010, die Einzelheiten der Ausschreibung finden sich hier.
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Kompositionswettbewerb für Horn-Stücke
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Förderung zeitgenössicher Bläsermusik
Um einerseits die «Komponisten zu modernen Stücken anzuregen» und andererseits die zeitgenössische Musik für Horn zu fördern, schreibt die amerikanische Delta Omicron («International Music Fraternity») einen Kompositionswettbewerb für Werke mit Horn und Klavier aus. Die Dauer des Stückes sollte zwischen 7 bis 15 Minuten betragen, das eingereichte Werk darf noch nicht veröffentlicht worden sein. Der Preis ist mit 1’000 Dollar sowie der Uraufführung dotiert. Einsende-Schluss ist am 31. März 2011, die näheren Einzelheiten erfährt man hier (engl). ■
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David Gorton: «Trajectories»
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«Neue Musik» in alten Bahnen
Michael Magercord
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Die Neue Musik gibt es nun schon so lange, dass man durchaus von alter und neuester Neuer Musik sprechen kann. Doch wo verläuft die Grenze zwischen Neuer und Neuester Musik? Wie in allen Künsten sind die Schnittlinien zwischen alt und neu fließend, es lassen sich jedoch Trends und Tendenzen heraushören, die einen kommenden Umschwung andeuten. Und in jüngster Zeit scheinen vor allem die jüngeren Komponisten wieder eine erleichterte Hörbarkeit ihrer Werke anzustreben, oder anders gesagt: Es entkrampft sich einiges in der Szene der Neuen Musik.
Doch es gibt daneben natürlich noch die Exponenten der «guten alten» Neuen Musik, jene nämlich, die sich dem Experiment und der Herausforderung von Hörern und Musikern verschrieben haben, und die sich die kompositorische Freiheit nehmen, sich gänzlich dem Zwang der künstlerischen Innovation zu ergeben.
Ein Zeugnis dieser fast drei Jahrzehnte lang die Szenen bestimmenden Kompositionen legt noch einmal die CD «Trajectories» (Youtube-Video) ab – zu deutsch «Flugbahnen» -, auf der Werke der Kammermusik des britischen Komponisten David Gorton (geb. 1978) versammelt sind. Die erst jetzt veröffentlichten Aufnahmen stammen aus den Jahren 2005 und 2006, haben also nach den Maßstäben des Genres einige Zeit auf dem Buckel. Es sind Beispiele einer hochinnovativen Musik, in der alles ausprobiert wird, was klassische Musikinstrumente hergeben.

«Sphärischer Klangbrei mit Hilfe von Drittelston-Stimmung»: Partitur-Auszug von David Gortons Streichquartett «Trajectories»
Was also ist das bestimmende Element dieses ältlichen Neuen? Es ist das Detail. Jedes einzelne Werk ist eine Reihung von Kleinstkompositionen, Note für Note sind gleich wichtig. Und manches Mal werden durch eine Anhäufung von Details gerade die Details zum Verschwinden gebracht: David Gorton nutzt dazu so genannte Mikrostimmungen, läßt also die Stimmung der Instumente um einen Drittelton verschieben, woraus oftmals lediglich ein sphärischer Klangbrei wird, etwas, das man heutzutage «Soundscape» nennt. Will man als Hörer in diesen Tonlandschaften nicht völlig orientierungslos umherwandeln, ist Konzentration gefordert, um sich selbst eine hierachische Abfolge zu erstellen, die daraus schließlich ein gesamtes Stück entstehen lässt.
Der deutsche Komponist Bernd Franke hatte einmal bei einer Veranstaltung im Prager Goethe-Institut die Frage: «Wozu braucht man Neue Musik?» beantwortet mit der Gegenfrage: «Wozu braucht man Musik?» Laut Booklet der CD von David Gorton soll dessen Musik an der Grenze des Spielbaren (Hörbeispiel) gehen, hinter der sich dann ein neuer Horizont auftue. Doch stellt sich die Frage, was dahinter liegen mag: das Unspielbare, das Unhörbare, die sinnfreie Innovation also? Diese Grenze allerdings hat auch die Musik von David Gorton (Video-Hörbeispiel aus «Erinnerungsspiel») nicht überschritten, und der für den Hörer vielleicht größte Gewinn liegt darin, dass diese CD auf musikalische Weise die Möglichkeit gibt, etwas zu erfahren von der Moderne und ihrer Fähigkeit, die Konzentration und Innovation auf etwas zu verlegen, was im Grunde keine Sinnfrage zuläßt: auf Elemente, Atome, Quanten – kurz: auf Details.

«Trajetories» von David Gorton ist eine Abfolge von sehr ähnlichen Stücken der sogenannten Neuen Musik, die sich aber in den bereits alten Bahnen dieses Genres bewegt: Absolute Innovation und konzentrationsfordernde Detailfreude. Das alles gereicht - auch dank der ausführenden Musiker - zumindest phasenweise durchaus zum «Hörgenuss».
Aber es ist eben doch Musik auf dieser CD, und es sind eben doch noch Musiker, die mit herkömmlichen Instrumenten für Hörbarkeit sorgen. Ein wunderbarer Einfall ist auch die Gegenüberstellung ein und desselben Stückes, der Sonate für Cello-Solo, in zwei Varianten: einer Studioaufnahme und einem Live-Mitschnitt. Es offenbaren sich gewaltige Abweichungen der zeitlichen Betonung unterschiedlicher Passagen. Und es zeigt sich die Überlegenheit der spontanen Fassung, der gegenwärtigen Konzentration und Unwiederholbarkeit der Live-Darbietung. Auch im weichen Geigenspiel von Peter Sheppard Skaerved im Titelstück, dem Streichquartett «Trajectories», wird deutlich, dass selbst derartige Musik eben doch Musik ist. Überhaupt sind es die Ausführenden, denen wohl zu danken ist, dass die Reihung von Bruchstücken als Stücke hörbar werden. Und der Dank kommt dabei sicher nicht nur vom Hörer, sondern vom Komponisten – sollte er jedenfalls. ■
David Gorton, Trajectories: Sonate für Cello solo (Studioaufnahme), Streichquartett Trajectories, Sonate für Cello solo (Live-Mitschnitt) – Neil Heyde (Cello), Peter Sheppard Skaerved (Violine), Roderick Chadwick (Klavier), Kreutzer Quartett, Label Divine Art / Metier
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Internationaler Gitarren-Kompositionswettbewerb
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Gesucht: Hochwertige Stücke für Gitarren-Ensemble
«Wegen des Bedarfs an hochwertigen Kompositionen für Kinder-Gitarrenensembles» wird im Rahmen der «Dritten Gitarrentage für Kinder und Jugendliche im Saarland» ein Internationaler Gitarren-Kompositions-Wettbewerb ausgerichtet. Eingereicht werden kann eine Komposition für dreistimmiges Gitarrenensemble im freien Stil für Kinder, «die sich in der Anfangsphase des Erlernens des Instrumentes befinden. Mindestens zwei der Stimmen müssen monodisch sein, und die dritte kann einige Akkorde und/oder einfache Arpeggien beinhalten. Wenn möglich sollte jede Stimme einen eigenen musikalischen Sinn haben. Die Komposition kann zudem eine fakultative vierte Stimme haben, die sich für Schüler eignen soll, die unter dem allgemeinen Niveau der Gruppe sind.» Die Komposition muss eine Dauer von mindestens drei und maximal sechs Minuten haben und noch unveröffentlicht sein. Einsende-Schluss ist am 15. Dezember 2010, die weiteren Details sind hier zu entnehmen. ■
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Grazer Kompositions-Wettbewerb 2011
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Neue Stücke für Klavier-Trio
Die Grazer Universität für Musik und Darstellende Kunst KUG schreibt für das Jahr 2011 einen internationalen Kammermusik-Kompositionspreis aus. Verlangt wird ein Werk in der Trio-Besetzung Klavier, Violine und Violoncello. Das Stück sollte eine Spieldauer von 12 bis 20 Minuten aufweisen, teilnehmen können Komponistinnen/Komponisten, die nach dem 1. Mai 1972 geboren wurden. Der Wettbewerb ist mit 5’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 30. April 2011, die weiteren Details finden sich hier.
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Tansman-Kompositions-Wettbewerb 2010
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Neue Orchester-Stücke gesucht
Die Alexander-Tansman-Association lanciert in Zusammenarbeit mit der Musik-Akademie Lodz einen internationalen Kompositionspreis. Eingereicht werden können neue Orchesterwerke mit einer minimalen Anzahl von 14 Instrumenten und einer maximalen Dauer von 20 Minuten. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von total 12’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 5. September 2010, die weiteren Einzelheiten (engl.) finden sich hier.
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1. Internationaler Bruno-Maderna-Kompositionspreis
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Neue Musik für Jugendorchester
Die «Ecce-Gratum-Association» in Zusammenarbeit mit den Edizioni Sconfinarte und unter dem Patronat der Gemeinde Treviso schreiben ihren ersten Internationalen Bruno-Maderna-Kompositionspreis aus. Der Wettbewerb lädt Komponistinnen und Komponisten ein zur Einreichung von sieben bis 10 Minuten dauernden Werken für Jugendorchester mittleren Schwierigkeitesgrades. Der Preis ist mit 2’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 15 Juni 2010, die weiteren Einzelheiten (engl.) finden sich hier.
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«Tactus»-Kompositionspreis 2010
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Symphonische Musik junger Komponisten
Das belgische «Forum für junge Komponisten» namens «Tactus» schreibt – in Zusammenarbeit mit der Kompositions-Software Sibelius – einen internationalen Kompositionswettbewerb für symphonisches Orchester aus. Die Dauer des Stückes sollte ungefähr zehn Minuten betragen. Teilnehmen können Komponistinnen und Komponisten aller Nationalitäten, wobei das Alter höchstens 35 Jahre betragen soll. Einsende-Schluss ist am 15. Oktober 2010, die weiteren Details (engl.) finden sich hier. ■
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Internationaler Kompositions-Wettbewerb Thessaloniki
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Gesucht: Neue hochwertige Musik für pädagogische Zwecke
Die griechische «National Academy of Music» offeriert 2010 einen «International Music Prize for Excellence in Composition». Teilnehmen können Komponistinnen und Komponisten jeden Alters und jeder Nationalität. Ziel des Wettbewerbs ist es, «begabte Komponisten zu motivieren für die Schaffung neuer, qualitativ hochwertiger Musik zu v.a. pädagogischen Zwecken». Die Gewinner-Werke werden in einem Gala-Konzert in Thessaloniki aufgeführt. Einsende-Schluss ist am 3. September 2010, die weiteren Details finden sich hier (engl.) ■
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Kompositions-Wettbewerb des Shipley Arts Festival
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Neue Musik für Streichorchester
Das Shipley Arts Festival nennt sich «eines der bedeutendsten Kunst-Events seiner Art in England» und wird organisiert von der Bernardi Music Group; es ist domiziliert in West Sussex und integriert einen internationalen Kompositionswettbewerb, welcher in diesem Jahr ausgeschrieben ist für Streichorchester. Das einzureichende Werk sollte eine Dauer von drei bis zehn Minuten aufweisen und nicht nur für Professionelle, sondern auch für für Studenten und Amateure spielbar sein. Einsende-Schluss ist am 30. Mai 2010, die Einzelheiten finden sich hier (engl.) ■
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Kompositionswettbewerb des Berner Musik-Festivals
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Neue Ensemble-Werke zur Thematik «Fluchtwege»
Junge Komponierende in der Schweiz fördern will das Berner Musik-Festival. Im Hinblick auf das nächstjährige Festival wird nun ein Kompositionswettbewerb ausgeschrieben, der sich an SchweizerInnen sowie an alle seit mindestens zwei Jahren in der Schweiz wohnhaften (und nach dem 1. Januar 1976 geborenen) Komponierenden richtet. Das einzureichende Werk soll eine Ensemble-Besetzung von vier bis max. zehn Interpretierenden aufweisen, die Dauer von 15 Minuten nicht überschreiten und sich mit dem Sujet «Fluchtwege» auseinandersetzen. Einsende-Schluss ist am 15. Mai 2010, die weiteren Details finden sich hier. ■
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4. Brandenburger Biennale
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Internationaler Kompositions-Wettbewerb
Der Förderverein Brandenburger Symphoniker schreibt einen Kompositions-Wettbewerb aus, bei dem alle KomponistInnen ungeachtet ihrer Nationalität oder ihres Alters teilnehmen können. Es werden zwei Preise verliehen: 1. der mit 5’000 Euro dotierte Komponistenpreis, der mit einem Kompositionsauftrag für die Brandenburger Symphoniker zur Uraufführung im Brandenburger Industrie-Museum verbunden ist; sowie 2. der nicht dotierte Da-Capo-Preis, welcher die Zweit- bzw. erneute Aufführung eines eingesandten Werkes durch die Brandenburger Symphoniker vorsieht. Einsende-Schluss ist am 22. Mai 2010, die weiteren Details finden sich hier. ■
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1. Internationaler Dvorak-Kompositionspreis
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Förderung junger Musik-Talente
Um junge Komponistinnen und Komponisten bzw. deren neue Musik zu fördern, schreibt das Prager Konservatorium in Zusammenarbeit mit einem internationalen Jury-Kommittee seinen ersten Dvořák-Kompositionswettbewerb aus. Die Teilnahme ist in zwei Ausscheidungsrunden bei zwei Kategorien möglich (Junioren & Senioren). Der Preis ist insgesamt mit 105’000 tschechischen Kronen dotiert. Einsende-Schluss (für die erste Runde) ist am 3. April 2010, weitere Details (engl.) finden sich hier. ■
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Das 50-Euro-Musik-Preisrätsel
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«Die hochgestochenen Ansprüche des
Avantgarde-Hörers zurückschrauben»
Eine Kennerin sowohl meiner Person als auch meiner Kompositionen hat einmal geschrieben, mein Konzept der strengen Materialbeschränkung laufe darauf hinaus, «aus kleinsten, immer wieder anders kombinierten Motiven ein überschaubares Ganzes zu gestalten und die hochgestochenen Ansprüche des Avantgarde-Hörers soweit zurückzuschrauben, dass auch einfachste musikalische Vorgänge wie die Verdichtung einzelner Töne zu einem Dominantseptakkord und dessen allmähliches Wiederzerbröckeln als Erlebnis wahrgenommen» werde. Und in der Tat: Vokabeln wie «Kleinstmotivik» oder «Verdichtung» treffen meine Musik recht genau, wie überhaupt die klangliche und strukturbildende «Sensation des Mikrokosmosmischen» und die «Beschränkung aufs Wesentliche» als quasi ein Leitmotiv mein Komponieren seit den frühesten Stücken in der seriell strengen Tradition meiner damals hochverehrten Vorbilder Berg und Webern durchziehen.
Auch später, in meiner Schaffensphase der freien, doch gleichzeitig detailliert durchdachten Atonalität bilden planvolles Vorgehen, formale Geschlossenheit und manchmal fast mathematische Abstraktion wesentliche Pfeiler meiner Musik. In einer nächsten Periode der Beeinflussung stand mir die amerikanische Minimal-Music um Steve Reich sehr nahe. Mein aktuelles Komponieren schließlich hat sich erweitert zu einer eigenwilligen kompositorischen Überlagerungstechnik: Unterschiedlichste Geschwindigkeiten, Metren und Taktarten werden eigenständig instrumentalgruppiert und in Simultaneität übereinander «geschichtet» – es entstehen Rhythmus-Strukturen, deren Komplexität nur noch «im Ganzen» wahrgenommen werden können, und die auch herkömmliche Unterscheidungen in Orchester- und Kammermusik oft überflüssig machen.
Solche Konzeption hat dazu geführt, dass mein textbezogenes Komponieren bis heute nicht allzu umfangreich ist. Dazu trug aber sicher auch bei, dass mir das Instrumentale gegenüber dem Vokalen schon immer etwas näher stand, was sich bereits in meiner Jugend zeigte, da ich als frühe Violinistin und Pianistin begann. Immerhin zählen u.a. Orchester- und Klavier-Lieder, Geistliche Konzerte und Balladen zu meinem bisherigen Gesangs-Oeuvre, wobei der Dichterin M.L. Kaschnitz meine ganz besondere Aufmerksamkeit gilt.
Wie viele meiner Berufskolleginnen und -kollegen widme ich mich neben dem Komponieren noch der akademischen Lehre; den Umgang mit meiner Studentenschaft erfahre ich als «fruchtbar und anregend». Und schließlich freut es mich besonders, dass meiner Musik in Form zahlreicher öffentlicher Ehrungen immer stärkere Anerkennung zuteil wird, nicht nur in meiner nördlich gelegenen Geburtsstadt. (we)
Also: Wer bin ich?
(Einsende-Schluss ist am 10. Februar 2010, den Preis von 50 EUR in bar erhält, wer als erste(r) via untenstehende Kommentar-Funktion den richtigen Namen der gesuchten Komponistin nennt)
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Hans-Christian Dellinger (Saxophon): «Streaming»
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Erschließung neuer Klang-Sphären
Christian Schütte
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«Streaming» – so lautet der Titel des neuesten Solo-Albums des Saxophonisten Hans-Christian Dellinger. Der aus München stammende Dellinger zählt heute zu den profiliertesten Vertretern seines Instruments, konzertiert regelmäßig mit bedeutenden Orchestern und Ensembles und lehrt am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Musikalisch bewegt er sich, ganz seinem Instrument entsprechend, zwischen den Stilen und Epochen. Und er komponiert für sein Instrument – «streaming» enthält ausschließlich Eigenkompositionen für Saxophon solo.
Die erste Komposition heißt «prelude and hymn». Auch wenn die Klangfarbe des Saxophons eine solche Assoziation per se ausschließen sollte, so mag der Gedanke doch nicht ganz fern liegen, zum Anfang des Stücks, gerade vor dem Hintergrund des Titels «prelude», in der Tat an die Präludien Johann Sebastian Bachs zu denken; formal ist eine gewisse Ähnlichkeit nicht zu leugnen. Wie Dellinger hier aus einer winzigen Keimzelle einen sich immer mehr verdichtenden Fluss aufbaut, dabei mit den Lagen des Saxophons umgeht – so unwahrscheinlich es klingen mag, scheint hier beinahe die Orgel als Instrument Pate gewesen zu sein.
Ganz im Stil des ersten Stücks geht es mit dem kurzen, zweiten «joyful» weiter, mit einem Mittelteil, der eben in freudiger Art und Weise aus dem Rahmen bricht. Fast zum Stillstand kommt es dann mit «in silence». Ein Hauch von einzelnen Tönen sorgt hier für in der Tat mehr Stille als Klang, und das mit dichter atmosphärischer Wirkung.
«reminiscence» heißt das folgende Stück, mit dem Dellinger in der Tat noch einmal wie eine kurze Reminiszenz an den Anfang des Albums geht, um anschließend mit den folgenden «cycles» part I, II, III ein neues Kapitel aufzuschlagen. Auch diese drei Stücke drehen sich um einen kompositorischen Kern, der auf ganz verschiedene Art durchdekliniert wird – und auch dieses Stück ist daher hörbar an traditionellen kompositorischen Mustern orientiert.

Drehen um kompositorischen Kern: Autograph des Stückes «Cycles Part 1» für Saxophon solo von Hans-Christian Dellinger
Weiter geht es mit «your song within me», ein Stück, das ebenso jazzige wie liedhafte, durchaus auch teils popähnliche Anklänge zeigt und so eine wiederum ganz andere Farbe auf das Album bringt. Dumpfe, statische Klänge, fast wie aus einer anderen Welt, bringt schließlich wieder das Stück «prayer and fulfilment», das sich in seinem Verlauf bis in unbequemste Höhen steigert, damit beinahe den Charakter eines Klagegesanges erfährt.
Am Ende schließt sich gleichsam ein Kreis, denn das abschließende Stück «streaming» dauert wie die erste Komposition gut zwölf Minuten. «streaming» ist am ehesten mit «fließend» zu übersetzen. Das trifft es hier auch sehr gut, denn dieses letzte Stück des Albums ist von Anfang bis Ende ein nicht aufzuhaltender Fluss an Bewegungen unterschiedlichster rhythmischer Art. Auf einerseits merkwürdige, andererseits aber höchst bewundernswerte Art paaren sich hier instrumentale Virtuosität und Distanz in Ausdruck und Atmosphäre. Das sind indes Beobachtungen, die für das gesamte Album gelten dürfen.
Sicher ist diese CD etwas für Spezialisten und besondere Liebhaber des Saxophons. Aber auch solche, die das – noch?! – nicht von sich behaupten, seien zum Hinhören animiert; es gilt hier ein Instrument ganz neu zu entdecken und mit klanglichen Sphären in Berührung zu kommen, die eben durch ihre vielfältige Andersartigkeit ganz besonders für sich einnehmen. ■
Hans-Christian Dellinger (Saxophon), Streaming, Audio-CD, Label Raccanto
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Wer bin ich?
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Leidenschaft und Engagement für die moderne Musik
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Es ist kein Zufall, dass ich als erste Dirigentin meines Heimatlandes Verdis «La Traviata» dirigieren «durfte». Denn führende Musik-Kenner und Könner attestieren mir eine wichtige Rolle nicht nur in der internationalen Dirigentinnen-, sondern auch in der Komponistinnen-«Szene».
Ich begann (schon früh) als Pianistin, doch bald nahmen das Orchesterdirigieren und das Komponieren neuzeitlicher Musik den breitesten Raum in meinem Schaffen ein, wobei meine Lehrerschaft sich aus so herausragenden Persönlichkeiten wie Hans Werner Henze, Bernhard Haitink, Karlheinz Stockhausen und Günter Wand zusammensetzte. Prägend wirkte sich außerdem meine Assistenz bei Claudio Abbado und dessen Berliner Philharmonikern aus.
Seit meinen frühesten Jahren als professionelle Musikerin gilt meine größte Leidenschaft und mein umfangreichstes Engagement nicht nur der Vermittlung, sondern auch der Kreation avantgardistischer Musik. Verschiedene vielbeachtete CD-Produktionen mit Werken von Arnold Schönberg über Luciano Berio und Steve Reich bis hin zu meinen eigenen Stücken weisen mich als ebenso originale Schöpferin wie einfühlsame Nachschöpferin neuzeitlicher Kompositionen aus. Ein Schwergewicht meines kompositorischen Schaffens liegt dabei in der Kammermusik.
Als vielseitig interessierte Förderin der modernen Musik beschränke ich mich allerdings keineswegs auf den «klassischen» Konzertbetrieb: Mein gesamtkünstlerisches Engagement bezieht die Schul- und Jugendmusik ebenso mit ein wie die Grenzgebiete Bildende Kunst, Theater oder Film. Das Aufbrechen herkömmlicher Standorte und die Erschließung neuer musikalischer Erfahrungsebenen sind dabei treibende Motive meiner künstlerischen Arbeit. Diese Zielsetzung, dokumentiert in einer großen Anzahl von Konzerten, medialen Events und internationalen Workshops, erfährt schon seit Jahren immer wieder bedeutende öffentliche Aufmerksamkeit und Auszeichnung, zumal in Deutschland. (we)
Also: Wer bin ich?
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Cartoon der Woche
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Adolf Oberländer: «Auch eine Hausmusik»
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Cartoon der Woche
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Mozart und die moderne Musik
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Christoph Drösser: «Hast du Töne?»
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«Jeder ist musikalisch!»
Walter Eigenmann
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Gleich im frühesten Vorwort seiner neuen Veröffentlichung «Hast du Töne? – Warum wir alle musikalisch sind» steckt der Hamburger Wissenschaftsjournalist Christoph Drösser einen fulminanten Claim ab: «In diesem Buch schreibe ich selten über konkrete Musik, sondern vor allem über das, was man in den letzten Jahren über Musik herausgefunden hat. Die meisten Erkenntnisse, die ich zitiere, sind nach dem Jahr 2000 veröffentlicht worden, und das zeigt, dass hier ein Forschungsgebiet geradezu explodiert, und die Resultate insbesondere der Hirnforscher erschüttern so manche alte Überzeugungen. Vor allem die, dass die meisten Menschen unmusikalisch wären. Musikalität ist vielmehr eine Eigenschaft, die praktisch jeder von uns besitzt. Trotzdem hören wir zwar immer mehr Musik, aber wir musizieren immer weniger. Ich würde gern ein bisschen dazu beitragen, dass sich das ändert.» Provokativ und therapeutisch zugleich also geht der 51-jährige studierte Mathematiker und Amateur-Sänger Drössel ans Werk – und ums vorwegzunehmen: mit Erfolg bei wohl so ziemlich jeder Art von Leserschaft.
Dass der Autor, als thematisch breit tätiger TV-Redakteur, -Journalist und Print-Kolumnist, vom populärwissenschaftlichen Feuilleton herkommt, merkt man seiner Monographie auf Schritt und Buchstabe an, und seine dezidiert journalistische, nonstop vergnügliche Aufbereitung kompliziertester Forschungsergebnisse – bereits bekannt u.a. aus seinen Büchern «Der Mathematikverführer» (2007) oder «Wenn die Röcke kürzer werden, wächst die Wirtschaft» (2008) – feiert auch in «Hast du Töne?» amüsante, aber eben gleichzeitig informative Urständ.
Dabei hat er’s nicht leicht mit einem Forschungsgebiet, welches in der Tat während der vergangenen Jahre dank vielfältiger technischer Hochrüstung enormen Erkenntniszuwachs präsentieren konnte (siehe hierzu u.a. im «Glarean Magazin»: «Macht Musik schlau?»). In zehn Kapiteln muss Drössel denn eine beeindruckende Menge und Vielfalt an musikwissenschaftlichen Zahlen, Fakten und Einsichten resümmieren, für die drei mal hundert Buchseiten eigentlich allenfalls bloß die Ouvertüre liefern können.
Des Autors Tour d’horizont beginnt mit der Widerlegung alter Vorurteile wie dem bereits erwähnten, dass Musikalität eine Göttergabe sei, über die nur Ausnahmebegabungen verfügten, und in diesem Zusammenhang auch, dass Hans nimmermehr könne, was Hänschen nicht gelernt hat; dass also «in puncto Musik der größte Teil der Menschen zum Zuhören veruteilt» sei. (Bei dieser Gelegenheit kriegen übrigens solche TV-Quotenhämmer wie «Deutschland sucht den Superstar» von Drössel ihr kräftig Stück Fett weg, aber ebenso die Haydn-Mozart-Beethoven-Anbeter mit ihrem unreflektierten «Genie-Kult»).
Mit Fragen wie «Gibt es einen evolutionären Nutzen der Musik?» leitet Autor Drösser dann über zu grundlegenden Untersuchungen über die (prä)-historischen Ursprünge und Entwicklungen der menschlichen Musik, über ihre neurophysiologischen Determinanten, über den Anteil der Sozialisation am überdurchschnittlichen Musiziervermögen, oder auch über spezifisch Musikpsychologisches wie der «Grammatik der Musik» und der individuellen musikalischen Präferenzen. Weitere faszinierende, teils «klassische», teils moderne Gebiete streift Drösser mit Forschungsgegenständen wie: «Neue Musik», «Universeller Chill», «Amusie», «Ton-Farben», «Musik&Emotion», «Schulmusik», «Computermusik» oder «Musik&Autismus», um natürlich nur einige zu nennen.
Wer unter der musikinteressierten Leserschaft nach statistischem Zahlenmaterial, nach wissenschaftlichen Fall-Studien oder nach apparatemedizinischer Grafik sucht, wird in Drössers «Hast du Töne?» nur sehr unterschwellig fündig. Wer sich aber eine ebenso vergnügliche wie breitest dokumentierte, dabei sehr flüssig und gleichzeitig spannend zu lesende Auseinandersetzung mit ein paar der bahnbrechenden Entwicklungen innerhalb der modernen Musikforschung gönnen will, der kommt hier, ob nun Musik-Hörender oder Musik-Ausführender, mit einer höchst anregenden Lektüre auf seine Kosten. Mehr noch: Drösser, ganz Medien-Experte, begnügt sich nicht mit Wörtern, sondern bezieht, maximal am Gegenstand orientiert, auch das Ohr mit ein: Im Buch eingestreut finden sich immer wieder Hörhinweise, denen man auf einer zugeordneten textbezogenen Internet-Seite direkt nachgehen kann. Christoph Drösser evoziert damit ein ausgesprochen abgerundetes Lektüre-Vergnügen, das neben viel Abstraktem eine gehörige Portion «Sinnliches» zugesellt. Ganz abgesehen davon, dass der mit Eloquenz plaudernde Autor immer mal wieder autobiographische Subjektivitäten seines eigenen, offensichtlich amüsanten Musiklebens einstreut und damit doppelte wissenschaftliche Authenzität (quasi im Selbstversuch) herstellt. Kurzum: Musikfreundinnen und -freunde aller Couleur und Bildung stellen diesen seinen Band ohne Zweifel mit Gewinn ins private Bücherregal. ■
Christoph Drösser: Hast du Töne? – Warum wir alle musikalisch sind, 320 Seiten, Rowohlt Verlag, ISBN 978-3498013288
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Kompositionswettbewerb für Geistliche Musik
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Werke für 1 Vokalist/in und 4 Instrumentalsolisten
Das gesamteuropäische Kirchenmusik-Festival 2010 in Schwäbisch-Gmünd vergibt in Zusammenarbeit mit dem Südwest-Rundfunk einen international ausgeschriebenen Kompositionsauftrag zur Förderung zeitgenössischer geistlicher Musik. Unter dem Festival-Motto «Jung und Alt» können Werke für einen Vokalisten oder eine Vokalistin und maximal vier Instrumentalsolisten eingereicht werden. Die prämierte Komposition soll im Sommer 2010 im Rahmen des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes uraufgeführt werden, wobei das biblische «Gleichnis vom verlorenen Sohn» aufgegriffen werden soll; «es können aber auch andere deutschsprachige Texte eingefügt oder für sich vertont werden, z.B. die Kurzgeschichte ‘Heimkehr‘ von Franz Kafka).» Der Wettbewerb ist mit 2’500 Euro dotiert, Einsende-Schluss ist am 4. Januar 2010; die weiteren Details finden sich hier.
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