Internationaler Kompositionswettbewerb der Deutschen Musikverbände
.
Zeitgenössische Musik für Blasorchester und Spielleute
Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände lobt gemeinsam mit der GEMA-Stiftung einen Kompositionswettbewerb für die Besetzungsformen Blasorchester und Spielleute aus. Die Preisträgerstücke sollen zum fünften Deutschen Musikfest vom Mai nächsten Jahres in Chemnitz präsentiert werden. Ziel der Ausschreibung ist es, «zeitgenössische Literatur in einer innovativen Tonsprache für Besetzungen mittleren Schwierigkeitsgrades zu schaffen und diese in eine belegbare Nachhaltigkeit zu überführen». Einsende-Schluss für Partituren ist am 15. Dezember 2012, die weiteren Details finden sich hier. ■
.
Weitere Musik-Ausschreibungen im Glarean Magazin
.
.
.
Internationaler Maurice-Ohana-Kompositionswettbewerb 2013
.
Gesucht: Neue Chormusik mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
Beim Internationalen Maurice-Ohana-Kompositionswettbewerb 2013 sind Komponistinnen und Komponisten jeder Nationalität und jeden Alters eingeladen, ein Chorwerk einzureichen in drei Fassungen mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad: Für Amateurchor, für semiprofessionellen chor und für professionellen Chor. Die Dauer der drei Versionen soll je zwischen sechs und zwölf Minuten betragen. Einsende-Schluss ist am 13. April 2013, die weiteren Details finden sich hier. ■
.
Weitere Musik-Ausschreibungen im Glarean Magazin
.
.
.
Internationaler Orchester-Kompositionswettbewerb 2013
.
Neue Stücke für Wind Ensemble gesucht
Das New Yorker «Penfield Music Commission Project» PMCP schreibt für das Jahr 2013 einen internationalen Kompositions-Wettbewerb für Bläser-Musik aus. Der Contest soll ermutigen, «das Repertoire für qualitativ hochwertige Wind-Ensemble zu erweitern», wobei die Anforderungen an die Spielstärke auch von «High School Ensembles» erreichbar bleiben sollen. Der Wettbewerb ist mit 1’750 US-Dollar dotiert. Einsende-Schluss ist am 1. Dezember 2012, die weiteren Bestimmungen finden sich hier (engl). ■
.
Weitere Musik-Ausschreibungen im Glarean Magazin
.
.
.
Internationaler Orchester-Kompositionswettbewerb 2013
.
Werke für chinesisches und klassisches Instrumentarium
Gemeinsam mit dem «Hong Kong Chinese Orchestra» organisieren die «Luxembourg Sinfonietta» bzw. die Luxemburger Gesellschaft für Neue Musik ihren zehnten Internationalen Kompositionswettbewerb. Komponisten aus aller Welt und jeden Alters sind eingeladen neue Werke einzureichen für ein Orchester, das aus sieben traditionellen chinesischen und sieben klassischen Instrumenten besteht. Das einzureichende Orchesterstück soll unveröffentlicht sein und aus neun Abschnitten von je ca. 1 – 1,5 Minuten Dauer bestehen, wobei jeder Musikabschnitt ein Bild bzw. Foto einer Szene oder Landschaft «beschreibt». Der Preis ist mit insgesamt 7’500 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 15. September 2012, die weiteren Einzelheiten finden sich hier. ■
.
Weitere Musik-Ausschreibungen im Glarean Magazin
.
.
.
Internationaler Kompositionswettbewerb für Christmas Carols
.
Weihnachtslieder a capella gesucht
Die Londoner Music Makers schreiben für 2012 einen internationalen «Hazel Renshaw Carol Composition Prize» aus, zu dem weihnächtliche A-capella-Chorstücke eingereicht werden können. Die Kompositionen sollen unveröffentlicht sein und eine Dauer von fünf Minuten nicht überschreiten. Einsende-Schluss ist am 1. September 2012, die weiteren Details finden sich hier (engl). ■
.
.
.
.
.
Internationaler Jean-Paul-Kompositionswettbewerb 2013
.
«Wär’ ich ein Ton – Jean Paul 2013»
Anlässlich des nächstjährigen 250. Geburtstages von Jean Paul schreibt der 2009 gegründete Verein «Jean Paul 2013» einen internationalen Kompositions-Wettbewerb «Wär’ ich ein Ton – Jean Paul 2013» aus. Hierzu können Komponistinnen und Komponisten aller Nationalitäten und Alter neue Werke für unterschiedliche Besetzungen (siehe Ausschreibung) einreichen. Ziel des Wettbewerbes ist es, die «spartenübergreifende Aktualität Jean Pauls» zu vermitteln und «interdisziplinäre Berührungspunkte zwischen dem literarisch interessierten Publikum, der Jean-Paul-Fangemeinde und der Neuen Musik» zu schaffen. Einsende-Schluss ist am 30. September 2012, die weiteren Details finden sich hier. ■
.
.
.
Internationaler Zürcher Filmmusik-Kompositions-Wettbewerb 2012
.
Gesucht: Orchestermusik zu einem Kurzfilm
Das Zürcher Tonhalle-Orchester sowie das Zurich Film Festival organisieren im Rahmen des 8. Zurich Film Festival (20.–30. September 2012) einen internationalen Filmmusik-Kompositionswettbewerb. Zu einem Kurzfilm soll eine Filmmusik für ein Sinfonieorchester komponiert werden. Teilnahmeberechtigt sind Komponisten bis zu 35 Jahren. Die Siegerkomposition wird im September 2012 an einem Finalisten-Konzert in der Tonhalle Zürich bekanntgegeben. Dort wird das Tonhalle-Orchester unter der Leitung von David Zinman die fünf besten Kompositionen uraufführen, die vorgängig aus allen Einsendungen von einer Jury ausgewählt wurden. Einsende-Schluss ist am 30. Juni 2012, die weiteren Details sind hier zu lesen. ■
.
.
.
.
.
.
Pongauer Kompositionswettbewerb für Blasorchester 2012
.
Originale Blasmusik mit Bergmannsliedern
Einen Kompositionswettbewerb für originale Blasmusikwerke schreibt der Pongauer Blasmusikverband aus. Die eingereichten Kompositionen sollen noch in keiner Form veröffentlicht worden sein und eine Aufführungsdauer zwei vier und sechs Minuten aufweisen. Das Werk muss überdies unter besonderer Berücksichtigung von Bergmanns-liedern stehen und einen Schwierigkeitsgrad von leicht bis mittelschwer aufweisen. Ansonsten ist die Musikrichtung frei wählbar. Der Wettbewerb ist mit 3’000 Euro dotiert. Einsende-Schluss ist am 1. März 2012, die weiteren Details finden sich hier. ■
.
.
.
Kroatischer Kompositions-Wettbewerb «New Note»
.
Kammermusik für Bläser-Quintett
Anlässlich des Samobor Music Festival 2012 wird erstmals der internationale Kompositionswettbewerb «New Note» ausgeschrieben. Eingesandt werden können Stücke für Bläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott) mit einer Dauer von maximal 15 Minuten. Der Preis ist mit insgesamt 5’000 Euro dotiert, die Teilnahme ist offen für Komponisten aller Nationalitäten und Lebensalter. Einsende-Schluss ist am 10 März 2012, die weiteren Details sind hier zu lesen (engl.). ■
.
.
.
.
.
.
Der internationale Sorodha-Kompositionswettbewerb
.
Neue Kammermusik für Violine solo
In Zusammenarbeit mit dem Royal Conservatory of Antwerpen und der International Academy of Arts lanciert die belgische Konzert-Organisation Sorodha in diesem Jahr ihren ersten internationalen Kompositions-Wettbewerb. Er widmet sich der Solo-Violine, gesucht werden moderne Werke mit einer maximalen Länge von jeweils zehn Minuten, wobei die Kompositionen vorzugsweise einen langsamen und einen schnellen Satz aufweisen sollten. Einsende-Schluss ist am 17. Februar 2012, die weiteren Einzelheiten finden sich hier (engl.). ■
.
.
.
David Gorton: «Trajectories»
.
«Neue Musik» in alten Bahnen
Michael Magercord
.
Die Neue Musik gibt es nun schon so lange, dass man durchaus von alter und neuester Neuer Musik sprechen kann. Doch wo verläuft die Grenze zwischen Neuer und Neuester Musik? Wie in allen Künsten sind die Schnittlinien zwischen alt und neu fließend, es lassen sich jedoch Trends und Tendenzen heraushören, die einen kommenden Umschwung andeuten. Und in jüngster Zeit scheinen vor allem die jüngeren Komponisten wieder eine erleichterte Hörbarkeit ihrer Werke anzustreben, oder anders gesagt: Es entkrampft sich einiges in der Szene der Neuen Musik.
Doch es gibt daneben natürlich noch die Exponenten der «guten alten» Neuen Musik, jene nämlich, die sich dem Experiment und der Herausforderung von Hörern und Musikern verschrieben haben, und die sich die kompositorische Freiheit nehmen, sich gänzlich dem Zwang der künstlerischen Innovation zu ergeben.
Ein Zeugnis dieser fast drei Jahrzehnte lang die Szenen bestimmenden Kompositionen legt noch einmal die CD «Trajectories» (Youtube-Video) ab – zu deutsch «Flugbahnen» -, auf der Werke der Kammermusik des britischen Komponisten David Gorton (geb. 1978) versammelt sind. Die erst jetzt veröffentlichten Aufnahmen stammen aus den Jahren 2005 und 2006, haben also nach den Maßstäben des Genres einige Zeit auf dem Buckel. Es sind Beispiele einer hochinnovativen Musik, in der alles ausprobiert wird, was klassische Musikinstrumente hergeben.

«Sphärischer Klangbrei mit Hilfe von Drittelston-Stimmung»: Partitur-Auszug von David Gortons Streichquartett «Trajectories»
Was also ist das bestimmende Element dieses ältlichen Neuen? Es ist das Detail. Jedes einzelne Werk ist eine Reihung von Kleinstkompositionen, Note für Note sind gleich wichtig. Und manches Mal werden durch eine Anhäufung von Details gerade die Details zum Verschwinden gebracht: David Gorton nutzt dazu so genannte Mikrostimmungen, läßt also die Stimmung der Instumente um einen Drittelton verschieben, woraus oftmals lediglich ein sphärischer Klangbrei wird, etwas, das man heutzutage «Soundscape» nennt. Will man als Hörer in diesen Tonlandschaften nicht völlig orientierungslos umherwandeln, ist Konzentration gefordert, um sich selbst eine hierachische Abfolge zu erstellen, die daraus schließlich ein gesamtes Stück entstehen lässt.
Der deutsche Komponist Bernd Franke hatte einmal bei einer Veranstaltung im Prager Goethe-Institut die Frage: «Wozu braucht man Neue Musik?» beantwortet mit der Gegenfrage: «Wozu braucht man Musik?» Laut Booklet der CD von David Gorton soll dessen Musik an der Grenze des Spielbaren (Hörbeispiel) gehen, hinter der sich dann ein neuer Horizont auftue. Doch stellt sich die Frage, was dahinter liegen mag: das Unspielbare, das Unhörbare, die sinnfreie Innovation also? Diese Grenze allerdings hat auch die Musik von David Gorton (Video-Hörbeispiel aus «Erinnerungsspiel») nicht überschritten, und der für den Hörer vielleicht größte Gewinn liegt darin, dass diese CD auf musikalische Weise die Möglichkeit gibt, etwas zu erfahren von der Moderne und ihrer Fähigkeit, die Konzentration und Innovation auf etwas zu verlegen, was im Grunde keine Sinnfrage zuläßt: auf Elemente, Atome, Quanten – kurz: auf Details.

«Trajetories» von David Gorton ist eine Abfolge von sehr ähnlichen Stücken der sogenannten Neuen Musik, die sich aber in den bereits alten Bahnen dieses Genres bewegt: Absolute Innovation und konzentrationsfordernde Detailfreude. Das alles gereicht - auch dank der ausführenden Musiker - zumindest phasenweise durchaus zum «Hörgenuss».
Aber es ist eben doch Musik auf dieser CD, und es sind eben doch noch Musiker, die mit herkömmlichen Instrumenten für Hörbarkeit sorgen. Ein wunderbarer Einfall ist auch die Gegenüberstellung ein und desselben Stückes, der Sonate für Cello-Solo, in zwei Varianten: einer Studioaufnahme und einem Live-Mitschnitt. Es offenbaren sich gewaltige Abweichungen der zeitlichen Betonung unterschiedlicher Passagen. Und es zeigt sich die Überlegenheit der spontanen Fassung, der gegenwärtigen Konzentration und Unwiederholbarkeit der Live-Darbietung. Auch im weichen Geigenspiel von Peter Sheppard Skaerved im Titelstück, dem Streichquartett «Trajectories», wird deutlich, dass selbst derartige Musik eben doch Musik ist. Überhaupt sind es die Ausführenden, denen wohl zu danken ist, dass die Reihung von Bruchstücken als Stücke hörbar werden. Und der Dank kommt dabei sicher nicht nur vom Hörer, sondern vom Komponisten – sollte er jedenfalls. ■
David Gorton, Trajectories: Sonate für Cello solo (Studioaufnahme), Streichquartett Trajectories, Sonate für Cello solo (Live-Mitschnitt) – Neil Heyde (Cello), Peter Sheppard Skaerved (Violine), Roderick Chadwick (Klavier), Kreutzer Quartett, Label Divine Art / Metier
.
.
ITACA Kompositions-Wettbewerb 2010
.
Die volkstümliche Tradition in zeitgenössischer Musik
Die Associazione ITACA und die Stadt Fossacesia schreiben in Zusammenarbeit mit dem Berliner internationalen Ensemble Cornucopia den Kompositionswettbewerb «Marenostrum» 2010 aus. Der Wettbewerb ist dem Thema «Die volkstümlichen Traditionen im Spiegel zeitgenössischer Musik» gewidmet, Aufgabe ist eine Komposition unter Verwendung und Umsetzung einer Melodie eines alten volkstümlichen Tanzes oder Gesanges eines der Mittelmeer-Anrainerstaates. Einsende-Schluss ist am 5. Juli 2010, die weiteren Einzelheiten finden sich hier.
.
.
.
Das 50-Euro-Musik-Preisrätsel
.
«Die hochgestochenen Ansprüche des
Avantgarde-Hörers zurückschrauben»
Eine Kennerin sowohl meiner Person als auch meiner Kompositionen hat einmal geschrieben, mein Konzept der strengen Materialbeschränkung laufe darauf hinaus, «aus kleinsten, immer wieder anders kombinierten Motiven ein überschaubares Ganzes zu gestalten und die hochgestochenen Ansprüche des Avantgarde-Hörers soweit zurückzuschrauben, dass auch einfachste musikalische Vorgänge wie die Verdichtung einzelner Töne zu einem Dominantseptakkord und dessen allmähliches Wiederzerbröckeln als Erlebnis wahrgenommen» werde. Und in der Tat: Vokabeln wie «Kleinstmotivik» oder «Verdichtung» treffen meine Musik recht genau, wie überhaupt die klangliche und strukturbildende «Sensation des Mikrokosmosmischen» und die «Beschränkung aufs Wesentliche» als quasi ein Leitmotiv mein Komponieren seit den frühesten Stücken in der seriell strengen Tradition meiner damals hochverehrten Vorbilder Berg und Webern durchziehen.
Auch später, in meiner Schaffensphase der freien, doch gleichzeitig detailliert durchdachten Atonalität bilden planvolles Vorgehen, formale Geschlossenheit und manchmal fast mathematische Abstraktion wesentliche Pfeiler meiner Musik. In einer nächsten Periode der Beeinflussung stand mir die amerikanische Minimal-Music um Steve Reich sehr nahe. Mein aktuelles Komponieren schließlich hat sich erweitert zu einer eigenwilligen kompositorischen Überlagerungstechnik: Unterschiedlichste Geschwindigkeiten, Metren und Taktarten werden eigenständig instrumentalgruppiert und in Simultaneität übereinander «geschichtet» – es entstehen Rhythmus-Strukturen, deren Komplexität nur noch «im Ganzen» wahrgenommen werden können, und die auch herkömmliche Unterscheidungen in Orchester- und Kammermusik oft überflüssig machen.
Solche Konzeption hat dazu geführt, dass mein textbezogenes Komponieren bis heute nicht allzu umfangreich ist. Dazu trug aber sicher auch bei, dass mir das Instrumentale gegenüber dem Vokalen schon immer etwas näher stand, was sich bereits in meiner Jugend zeigte, da ich als frühe Violinistin und Pianistin begann. Immerhin zählen u.a. Orchester- und Klavier-Lieder, Geistliche Konzerte und Balladen zu meinem bisherigen Gesangs-Oeuvre, wobei der Dichterin M.L. Kaschnitz meine ganz besondere Aufmerksamkeit gilt.
Wie viele meiner Berufskolleginnen und -kollegen widme ich mich neben dem Komponieren noch der akademischen Lehre; den Umgang mit meiner Studentenschaft erfahre ich als «fruchtbar und anregend». Und schließlich freut es mich besonders, dass meiner Musik in Form zahlreicher öffentlicher Ehrungen immer stärkere Anerkennung zuteil wird, nicht nur in meiner nördlich gelegenen Geburtsstadt. (we)
Also: Wer bin ich?
(Einsende-Schluss ist am 10. Februar 2010, den Preis von 50 EUR in bar erhält, wer als erste(r) via untenstehende Kommentar-Funktion den richtigen Namen der gesuchten Komponistin nennt)
.
.
.
Wer bin ich?
.
Leidenschaft und Engagement für die moderne Musik
.
Es ist kein Zufall, dass ich als erste Dirigentin meines Heimatlandes Verdis «La Traviata» dirigieren «durfte». Denn führende Musik-Kenner und Könner attestieren mir eine wichtige Rolle nicht nur in der internationalen Dirigentinnen-, sondern auch in der Komponistinnen-«Szene».
Ich begann (schon früh) als Pianistin, doch bald nahmen das Orchesterdirigieren und das Komponieren neuzeitlicher Musik den breitesten Raum in meinem Schaffen ein, wobei meine Lehrerschaft sich aus so herausragenden Persönlichkeiten wie Hans Werner Henze, Bernhard Haitink, Karlheinz Stockhausen und Günter Wand zusammensetzte. Prägend wirkte sich außerdem meine Assistenz bei Claudio Abbado und dessen Berliner Philharmonikern aus.
Seit meinen frühesten Jahren als professionelle Musikerin gilt meine größte Leidenschaft und mein umfangreichstes Engagement nicht nur der Vermittlung, sondern auch der Kreation avantgardistischer Musik. Verschiedene vielbeachtete CD-Produktionen mit Werken von Arnold Schönberg über Luciano Berio und Steve Reich bis hin zu meinen eigenen Stücken weisen mich als ebenso originale Schöpferin wie einfühlsame Nachschöpferin neuzeitlicher Kompositionen aus. Ein Schwergewicht meines kompositorischen Schaffens liegt dabei in der Kammermusik.
Als vielseitig interessierte Förderin der modernen Musik beschränke ich mich allerdings keineswegs auf den «klassischen» Konzertbetrieb: Mein gesamtkünstlerisches Engagement bezieht die Schul- und Jugendmusik ebenso mit ein wie die Grenzgebiete Bildende Kunst, Theater oder Film. Das Aufbrechen herkömmlicher Standorte und die Erschließung neuer musikalischer Erfahrungsebenen sind dabei treibende Motive meiner künstlerischen Arbeit. Diese Zielsetzung, dokumentiert in einer großen Anzahl von Konzerten, medialen Events und internationalen Workshops, erfährt schon seit Jahren immer wieder bedeutende öffentliche Aufmerksamkeit und Auszeichnung, zumal in Deutschland. (we)
Also: Wer bin ich?
.
.
.
Cartoon der Woche
.
Adolf Oberländer: «Auch eine Hausmusik»
.
.
.
.
.
Cartoon der Woche
.
Mozart und die moderne Musik
.
.
.
.
.
.













Einen Kommentar schreiben