Das Schach-Alphabet
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Buchstabe G - Weiß hält remis
Copyright 2008 by Walter Eigenmann / Glarean Magazon
Schach-Rätsel - Buchstabe G
[Walter Eigenmann 2008]
Auflösung hier
In der nächsten Woche: Buchstabe H
Das Schach-Alphabet
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Buchstabe F - Weiß hält remis
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Schach-Rätsel - Buchstabe F
Auflösung hier
In der nächsten Woche: Buchstabe G
Wer bin ich?
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Women Power III
Man nannte mich das größte Naturtalent, welches das Frauen-Schach meines Landes je hervorgebracht habe. Einer der imposantesten Triumphe in meiner noch jungen Karriere war sicher der Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft in Istanbul. (Die Jugend-Weltmeisterschaft U18 hatte ich bereits drei Jahre zuvor in den Palmarés-Kranz gehängt.)
Inzwischen habe ich trotz meines jungen Alters (Jhg. 1985) schon mit einer ganzen Reihe hochprominenter (Schach-)Größen in ernsthaften oder auch Show-Wettkämpfen die Klingen gekreuzt: Zu meiner illustren Gegnerschaft zählten u.a. die Klitschko-Box-Brüder, Moderator Harald Schmidt oder auch das Schach-Genie Garry Kasparow.
Man sagt mir eine besondere Portion zähen Ehrgeiz nach - und dieser zahlt sich u.a. in langwierigen Endspielen aus, wie beispielsweise in dem folgenden gegen die äußerst starke, heute erst 14 Jahre junge und doch bereits als die Nummer Fünf der aktuellen Frauen-Weltrangliste rangierende Chinesin Hou Yifan (mit Schwarz). Man beachte ebenfalls das vorausgehende Läufer-Manöver im 21. Zug, welches eine Reihe vorteilhafter Abtausche einleitet.

Also: Wer bin ich?
Das Schach-Wort zum Sonntag
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Isolani
Weiß zieht und gewinnt
21.Dd2 Td6 [ 21...b5 22.Te5 g6 23.Texd5 Weiß gewinnt] 22.Ted3 Tfd8 [ 22...Te8 23.Txd5 Weiß gewinnt] 23.c4 f6 [ 23...Te8 24.cxd5 Weiß gewinnt] 24.Txd5 Txd5 25.Txd5 Txd5 [ 25...Te8 26.b3 Weiß gewinnt; 25...Tc8 26.b3 Weiß gewinnt] 26.cxd5 Weiß gewinnt 1-0
(Kharlov-Villavicencio, Linares 1997)
Das Schach-Alphabet
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Buchstabe E - Weiß gewinnt
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Schach-Rätsel - Buchstabe E
Lösung: hier
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Das Schach-Wort zum Sonntag
Das Schach-Alphabet
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Buchstabe D - Weiß hält remis

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Schach-Rätsel - Buchstabe D
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Das Schach-Wort zum Sonntag
Das Schach-Alphabet
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Buchstabe C - Weiß gewinnt

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Schach-Rätsel - Buchstabe C
[Walter Eigenmann 2008]
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Das Schach-Wort zum Sonntag
Das Schach-Alphabet
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Buchstabe B - Weiß hält remis

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Schach-Rätsel - Buchstabe B
[Walter Eigenmann 2008]
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Strategisches Schach-Training
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Karpow & Mazukewitsch: «Stellungsbeurteilung und Plan»
Vor allem zwei Fähigkeiten sind für einen erfolgreichen Schachspieler unentbehrlich: das Vermögen, eine Stellung richtig einzuschätzen sowie im Ergebnis dieser Beurteilung einen optimalen Plan für die weitere Spielführung zu entwickeln.
Die beiden Autoren - der langjährige Weltmeister Anatoli Karpow und Meister Anatoli Mazukewitsch - weisen einen effektiven Weg, wie sich jeder Schachfreund diese beiden wichtigen Fähigkeiten aneignen kann.
Sie unterscheiden sieben Grundkriterien für die Stellungsbewertung, mit deren Kenntnis jede beliebige Position auf dem Brett exakt zu bewerten ist. Zum tieferen Verständnis werden diese sieben Merkmale - so u.a. das materielle Kräfteverhältnis, die Lage der Könige oder die Beherrschung offener Linien - und ihre jeweilige Rolle im Schachkampf an zahlreichen Übungsaufgaben, prägnanten Kurzpartien sowie Studien anschaulich erläutert.
Dieses Buch ist ein echter «Klassiker» - vor genau zwei Jahrzehnten erschien erstmals eine deutsche Ausgabe, die für die Edition Olms nun gründlich überarbeitet wurde. (Verlagsinfo)
Anatoli Karpow/Anatoli Mazukewitsch, Stellungsbeurteilung und Plan, Edition Olms, 200 Seiten, ISBN 978-3283005108

Wer bin ich?
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Women Power II
Obwohl ich letztes Jahr erst zwanzig geworden bin, bewegt sich meine internationale Wertungs-Zahl inzwischen rapide auf die 2′300-Elo-Marke zu. Was bedeutet, dass man mich ins offizielle Slowenische Damen-Nationalkader wählte. In dieser Funktion nahm ich 2007 an der Europa-Mannschafts-Meisterschaft teil, wo ich mit einem Score von «5 aus 8» reüssierte. Natürlich hoffe ich, dass ich in meiner Schach-Laufbahn nun nächstens eine weitere wichtige Hürde zu nehmen vermag, nämlich den FIDE-Titel «Inter-national Women Grand Master» IWGM. Denn als Großmeisterin steht mir an Schach-Turnieren oft die eine oder andere kleinere Annehmlichkeit zu.
Einer meiner besten Kämpfe am Brett gelang mir vor drei Jahren als «Schwarze» gegen Dafnae Trujillo, wobei das Turm-Manöver ab 28. Zug besonders erwähnenswert ist:

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Das Schach-Wort zum Sonntag
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Buchstabe A - Weiß gewinnt
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Buchstabe B
222 Eröffnungsfallen nach 1.d4
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Von den Rein- und Ausfällen in der Schach-Eröffnung
Walter Eigenmann

Monographien über Eröffnungsfallen haben in der vielhundertjährigen bzw. abertausendteiligen Schach-Bibliographie eine verschwindend kurze Ahnen-Reihe: Neben den beiden (noch heute vielzitierten) Klassikern von Emil Gelenczei («200 Eröffnungsfallen»/1964 und «200 neue Eröff-nungsfallen»/1973), Eugen Snosko-Borowskys «Eröffnungsfallen am Schachbrett» (1938), A. Roismans «400 Kurzpartien» (1982) und ein paar ähnlichen «Shorties»-Anthologien sowie einigen spezifischen Test-Sammlungen (z.B. G. Treppners «Testbuch der Eröffnungsfallen») wurde das gleichermaßen lehrreiche wie amüsante Feld der «Opening Traps» erstaunlicherweise in den letzten Jahrzehnten von den Theoretikern kaum beackert.
Umso willkommener und verdienstvoller die Initiative der Edition Olms, welche in ihrer bekannten, mittlerweile über 80 Bücher umfassenden «Praxis-Schach»-Reihe nun den zweiten Band unter dem Titel »222 Eröffnungsfallen» herausbringt - diesmal (nach «1.e4») gewidmet den Eröffnungen «nach 1.d4« (inklusive alle anderen geschlossenen Partie-Anfängen). Wiederum hatte dabei mit den zwei deutschen Spitzenspielern Rainer Knaak und Karsten Müller (Bild) ein bekanntes, bereits mit dem ersten Band erfolgreiches Großmeister-Duo die Autorenschaft inne.
Die beiden Fallen-Analysten gehen in ihrer knapp 150-seitigen Arbeit einem breiten Spektrum an Eröffnungs-«Rein- und -Ausfällen» nach: Vom Trompowsky-Angriff über die verschiedenen Benoni-Systeme, Damen-Gambit-Spiele und Holländisch-Varianten bis hin zu den zahlreichen, weitläufigen Damen-, Nimzo- und Königs-«Indern» lassen Knaak und Müller kaum einen 1.d4-Bereich aus.
Für manchen eingefleischten Anhänger der «Offenen» mag dabei überraschend sein, dass der doppelschrittig anziehende Damenbauer nicht minder für taktische Blindgänger bzw. Konter anfällig ist.
Wie die Autoren bekunden, sei als Hauptquelle der entsprechenden Partien-Recherchen die ca. drei Millionen Games zählende «Megabase 2005» aus der Hamburger Schach-Software-Schmiede «Chessbase» herangezogen worden. Die «systematische Suche» der Theoretiker in dieser gewaltigen, non-stop aktualisierten Referenz-Sammlung führte denn auch wohltuend dazu, dass nicht nur das »klassische» Material der Historie, sondern auch ziemlich breit das neueste Partien-Gut des modernen internationalen Turnier-Betriebes berücksichtigt werden konnte. Den meisten der 222 Partie-Untersuchungen wurde dabei ein treffendes, den thematischen Kern der jeweiligen Eröffnungsfalle als Aufhänger umreißendes Etikett aufgeklebt: «Der Isolani gehört hinter Schloss und Riegel», «Löcher in der Rochadestellung», «Angriff am Flügel/Gegenstoß im Zentrum», «Springer ohne Halt», «Überstürzter Vorstoß», «Weißfeldrige Katastrophe», «Tödliche Passivität», «Macht des Läuferpaares», «Rochade ins Desaster», «Einschlag auf dem neuralgischen Punkt» etc. nennen sich beispielsweise diese verbalen Erinnerungsstützen.
Den Begriff «Eröffnungsfalle» nehmen Müller und Knaak recht weitgefasst, ja beziehen gar Aspekte des Gambit-Spiels mit ein. Und im Gegensatz etwa zu Gelenczei («Eine Falle stellt man, wenn man es dem Gegner scheinbar ermöglicht, Materialgewinn oder sonstigen Vorteil zu erzielen, und ihn dadurch zu einem falschen Zug verleitet» / aus dem Vorwort zu «200 Eröffnungsfallen») definieren Müller und Knaak: «Jemand macht einen ‘normal’ aussehenden Zug, der durch eine ungewöhnliche Variante (Zug) widerlegt wird.» Dieser kleine, aber feine Unterschied der Begriffsbestimmung führt dann die zwei Autoren durchaus auch mal zu einer theoretisch-objektiv nicht abschließend beurteilten, aber statistisch (gemäß «Megabase») sehr «hoffnungsvollen» Variante. Pointiert gesagt: Es geht in diesem Buch um die Fallen, nicht um die Steller. Womit der Band nicht nur zur vergnüglichen, womöglich gar schadenfreudigen Lektüre, sondern gleichzeitig zum Lehrbuch wird, welches des gelegentlichen Vereins- ebenso wie des regelmäßigen Turnier-Spielers theoretische Vorbereitung unterstützt bzw. das eigene Eröffnungs-Repertoire informativ versüßt (oder auch versalzt…).
Wie dieser Ansatz der beiden Großmeister in deren Buch-Praxis aussieht, lässt sich gut mit dem folgenden, jedem 1.d4-Spieler grundsätzlich bekannten, aber bezüglich Kommentierung illustrativen Beispiel aus der «Slawischen Eröffnung» zitieren:
«Was soll man tun, wenn Schwarz einfach auf c4 schlägt und versucht, den Mehrbauern zu halten? Die folgende Partie zeigt die typische Antwort:
Acebal Muniz - Gil Reguera, Almeria 1989 (D11)
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sf3 dxc4 4. a4 b5? 5. axb5 cxb5 6. e3 Db6 7. b3!
Das ist ein wichtiger Standardzug, mit Falle hat das nichts zu tun.
7… cxb3 8. Dxb3 b4?
(8… e6 9. Lxb5 Ld7 +/- Obwohl Weiß keine Falle gestellt hat (sondern nur die besten Züge machte) - Schwarz tappt hiermit hinein.
9. Dd5!
Dieser starke Zug wird schon bei Snosko-Borowsky erwähnt. In drei älteren Partien der «Mega 2005» wird er gemacht, in den drei jüngeren nicht; geht das Wissen wieder verloren?
9… Lb7 (9… Sc6 10. Se5 +-)
10. Lb5 Lc6 (10… Sc6 11. Ta6+-)
11. Se5! Lxb5 (11… e6 12. Df3!+-)
12. Dxf7 Kd8 13. Dxf8+ Kc7 14. Dxg7 Df6 15. Dg3 Kb7 16. Sd2 1-0»
(Zitiert nach Seite 55 / Partie Nr.71)
Exkurs: Das Computer-Schach im
modernen Schach-Verlagswesen
In ihrem Band nennen die Autoren nicht nur ihr eigenes (naturgemäß enormes) großmeisterliches Schach-Wissen, zweitens die früheren (oben erwähnten) Buch-Klassiker der Thematik, sowie drittens «Tipps von anderen» als wichtige Quellen ihrer Fallen-Forschung. Ausdrücklich betonen die beiden bekannten Theoretiker, dass die Verwendung des Computers die wohl zentrale Rolle bei ihrer Buch-Arbeit spielte.
Denn nicht nur, dass mit solch riesigen, statistisch vielfältig verwertbaren Partien-Datenbanken bzw. Datenbank-Interfaces wie der «Megabase» von «Chessbase» und dem «Chess-Assistant» von «Convekta» oder auch privaten Freeware-Alternativen wie «José» oder «Scid» mittlerweile innert Sekunden auf Millionen von Schachpartien zugegriffen werden kann - ganz zu schweigen von den zahlreichen Online-Servern, die ebenfalls eine differenzierte Recherche nach Spielen, Namen und/oder Stellungen erlauben, beispielsweise «Online Database», «Shredder-Datenbanken» oder «PDB Server» u.a.
Nein, auch in die schachanalytische Arbeit selbst greift der Rechner längst massiv ein - in Form der Zuhilfenahme taktisch extrem leistungsfähiger Programme, die dem menschlichen Analytiker ebenfalls sekundenschnell die kleinste kombinatorische Ungenauigkeit melden.
Knaak und Müller «gestehen» denn auch in ihrem «Quellenverzeichnis» ungeniert, dass sie bezüglich ihrer Partien-Selektion auch auf die Engine «Fritz» zurückgegriffen hätten, um die «Haare in der Suppe zu finden» - womit nur die wohl bekannteste, aber noch nicht mal spielstärkste verfügbare Schach-Engine zum Einsatz kam (vergl. hierzu auch die wichtigsten einschlägigen Programm-Ranglisten CEGT, CCRL, SSDF und COMP2007). Der Leser aktueller Schachbuch-Novitäten darf also (hoffentlich…) beruhigt davon ausgehen, dass die analytische Kost, die er heutzutage vorgesetzt bekommt, auf Herz und Nieren bzw. Bits und Bytes geprüft wurde. Ganz im Gegensatz zur (keineswegs weniger zu respektierenden!) Arbeit früherer Autoren-Generationen, die mit der menschlichen «taktischen Anfälligkeit» leben mussten, und deren Bücher (bei allem Niveau z.B. solcher hochkarätiger Kommentatoren wie Aljechin, Keres, Botwinnik, Karpow u.a.) nur so strotzen vor kleineren oder größeren «Übersehern». Im Sinne sowohl der «pädagogischen Wahrheit» wie des objektiven «schachlichen Erkenntnisgewinnes» ist diese Entwicklung nicht nur zwangsläufig, sondern auch sehr zu begrüßen. Obwohl damit die ggf. jahrzehntelang aufgestockte häusliche Schach-Bibliothek (zumal wo sie sog. «strategischen» Inhaltes ist) zu einem wohl nicht kleinen Teil nunmehr bloße Makulatur wird… - -
Qualität bei Inhalt und Gestaltung
Der inhaltlich-thematischen Qualität und Vielfalt dieser Anthologie entsprechen - wie beim Olms-Verlag gewohnt - Präsentation und Typographie (siehe hierzu als Illustration auch den untenstehenden Seiten-Auszug). Klare Titelei und Absatz-Gliederung, nicht überladene, doch reichliche Diagramm-Unterstützung, übersichtlich gestalteter, eher knapp verbalisierter Kommentar-Apparat, und last but not least die vier Anhänge Quellen-, Eröffnungs-, Personen- und Partien-Verzeichnis - das alles hilft beim Lesen und Denken. Fazit: «222 Eröffnungsfallen nach 1.d4» ist eine längst fällige, modern aufbereitete, im Verbund mit «…nach 1.e4» ziemlich umfassende, dabei ebenso amüsante wie informative, mit viel neuem Analyse-Material aufbereitete Anthologie, die jeden Amateur (also beinahe jeden Schachspieler…) vor zahlreichen Irrungen und Wirrungen beim Partie-Anfangen bewahren kann, und die als schön gestaltete, auch hinsichtlich Papier, Druck und Bindung qualitätsvolle Edition ihren Kaufpreis mehr als wert ist.
(Walter Eigenmann)
Karsten Müller & Rainer Knaak, 222 Eröffnungsfallen nach 1.d4, Edition Olms, 148 Seiten, ISBN 978-3-283-01001-0

Das Schach-Wort zum Oster-Sonntag
Doppelte Qualität
Oster-Studie 2008:
Weiß zieht und gewinnt
1.Sd2-e4 [1.Sf2-e4?! Lc3xd2 2.Ke2xd2 Te6xe4 3.d3xe4 (3.f3xe4 Ke8-d8 mit Gegenspiel) 3...Ke8-d8 4.Kd2-d3 (4.Lg3-d6 Te7-e8 mit Gegenspiel) 4...Te7-e8 5.Lg3-e1 (5.e4-e5 Te8-h8 mit Gegenspiel) 5...Te8-h8 mit Gegenspiel] 1…Lc3-e5 [1...Lc3-g7 2.Lg3-d6 Weiß gewinnt; 1...f7-f5 2.g5xf6 Lc3xf6 3.Se4xf6+ Te6xf6 4.Lg3-h4 Weiß gewinnt] 2.Lg3xe5 Te6xe5 3.f3-f4 Te5-e6 4.Se4-f6+ Ke8-d8 [4...Ke8-f8 5.Sf2-e4 Weiß gewinnt; 4...Te6xf6 5.g5xf6 Te7-e6 6.g4-g5 Weiß gewinnt] 5.Sf2-e4 Te6xe4 [5...Te7-e8 6.Sf6xe8 Te6xe8 7.Se4-d2 Te8-h8 8.Sd2-f3 Th8-h1 9.d3-d4 Kd8-e7 10.Ke2-d3 Weiß gewinnt; 5...d7-d5 6.c5xd6 Te7-a7 7.c4-c5 Weiß gewinnt] 6.Sf6xe4 Te7-e8 7.Se4-d2 Kd8-e7 8.Sd2-f3 Weiß gewinnt (Copyright Walter Eigenmann © 2008 / Erstdruck)
Wer bin ich?
Woman Power I
Hallo Schach-Freunde!
Ihr meint, dass ich die Männer gleich reihenweise umlege? Da liegt Ihr völlig richtig! Es muss einer schon mächtig was draufhaben, wenn er mir widerstehen will. Dabei kämpfe ich keineswegs mit den Waffen einer Frau - trotzdem lassen meine Angriffe so manchen er-«mattet» nieder-sinken. Meinem kraftvollen und doch verführerischen Spiel erliegen sie eben (fast) alle, ob nun Amateur oder Meister, ob Macho oder Casanova. Was allerdings kein Wunder ist: Mit einem Rating von fast 2′400 Elo lag und liegt mir so manches Turnier zu Füßen (und das nicht nur in den Niederlanden, wo ich lebe). - Wenn Du mir nicht glaubst, dann sieh Dir nachfolgend mal an, wie ich (im Jahre 2006) als die Anziehende schön langsam meinen großmeisterlichen Partner - er ist übrigens ein sehr bekannter englischer Schach-Autor - umgarne, um ihn auf dem Höhepunkt des Games mit wenigen Schlägen in die Knie zu zwingen, bis er schließlich völlig geschafft in den Seilen hängt:

Also: Wer bin ich?
Das Schach-Wort zum Sonntag
Das Schach-Wort zum Sonntag
Das neue Schach-Kreuzworträtsel
Das Schach-Wort zum Sonntag
Das Schach-Wort zum Sonntag
Cartoon der Woche
Das Schach-Wort zum Sonntag
Schach-Kreuzworträtsel
Das Schach-Wort zum Sonntag
Das Schach-Wort zum Sonntag
Das Schach-Wort zum Sonntag
Bobby Fischer in Reykjavik gestorben
Tod eines Schach-Genies
Wunderkind, Monomane, Antisemit, Querdenker, Psychokiller, Intelligenzbestie, Landesverräter, Genie - über die Person und das Leben des Ex-Schach-Weltmeisters Robert James «Bobby» Fischer existieren ebenso viele widersprüchliche Urteile, wie sich Legenden um ihn ranken. Der begnadete Schachspieler aus Chicago, der im Sommer 1972 im isländischen Reykjavik als Gegner von WM Boris Spassky die bis anhin unangefochtene, jahrzehntelange russische Hegemonie im Schach fast im Alleingang vernichtete (Bild rechts) und es dadurch mitten im Kalten Krieg als Schachspieler auf die Titel-Seiten sämtlicher großer Zeitungen der Welt schaffte, war Zeit seines Lebens für seine Mit- und Umwelt ein Rätsel. Nach seiner Besteigung des Schach-Thrones, die im Westen einen noch nie dagewe-senen Boom des Schachspiels gerade auch unter Kindern und Jugendlichen auslöste, zog sich Fischer abrupt vom Profi-Schach zurück und lebte zwei Jahrzehnte lang wie ein Phantom (Bild unten).
Vorgestern starb der «König des Schachs» erst 64-jährig in Island an Nierenversagen. Die Schach-Welt hat eine ihrer skurrilsten Figuren verloren. Der bekannte New Yorker Schach-Biograph Harold Schonberg in seinem Buch «Die Großmeister des Schach» über Fischer: «Sein Leben strahlt eine Mischung von Erhabenheit und Lächerlichkeit aus, wie sie nicht nur im Schach, sondern in allen Bereichen menschlicher Betätigung einzigartig dasteht.»
Unter Fischers weltweiter Fan-Gemeinde gilt des genialen Exzentrikers sechste WM-Match-Partie gegen (seinen späteren Freund) Spassky als nur eine seiner zahllosen Glanz-Leistungen am Brett. Wir bringen sie nachfolgend in einer (vollständig automatisierten) Kommentierung durch das bekannte Schach-Programm «Fritz» - auch als reizvolle Gegenüberstellung von menschlicher Kultur-Leistung und reinem Computer-Produkt. (Walter Eigenmann)
Fischer - Spassky, Reykjavik 1972
6. WM-Match-Partie
(Kommentar: Fritz10-P4/3Ghz(120s)
D59: Damengambit (Tartakower-Variante)
1.c2-c4 e7-e6 2.Sg1-f3 d7-d5 3.d2-d4 Sg8-f6 4.Sb1-c3 Lf8-e7 5.Lc1-g5 0-0 6.e2-e3 h7-h6 7.Lg5-h4 b7-b6 8.c4xd5 Sf6xd5 9.Lh4xe7 Dd8xe7 10.Sc3xd5 e6xd5 11.Ta1-c1 Lc8-e6 12.Dd1-a4 c7-c5 13.Da4-a3 Tf8-c8 14.Lf1-b5 a7-a6 15.d4xc5 b6xc5 16.0-0 [ 16.Sf3-d4 De7-a7 17.Sd4xe6 a6xb5 18.Da3xa7 Ta8xa7 19.Se6xc5 Ta7-c7 20.b2-b4 Sb8-a6 21.a2-a3 Sa6xc5 22.Tc1xc5 Tc7xc5 23.b4xc5 Tc8xc5 24.Ke1-d2 Kg8-f8 25.Th1-c1 Tc5xc1 26.Kd2xc1 Kf8-e7 27.g2-g4 Ke7-d6 28.Kc1-d2 Kd6-e6 29.Kd2-d3 Ke6-e5 30.h2-h4 g7-g5 Castillo,G-Butterworth,J/IECG 2001/MegaCorr4/½-½ (47)] 16…Ta8-a7 [ 16...De7-a7 17.Lb5-a4 a6-a5 18.Da3-d3 Sb8-d7 19.Tf1-d1 Ta8-b8 20.La4xd7 Da7xd7 21.b2-b3 a5-a4 22.h2-h3 a4xb3 23.a2xb3 d5-d4 24.Sf3-e5 Dd7-e8 25.Se5-c4 Le6xc4 26.b3xc4 d4xe3 27.Dd3xe3 De8xe3 28.f2xe3 Tb8-b3 29.e3-e4 Tb3-e3 30.Td1-e1 Te3xe1+ 31.Tc1xe1 Makarichev,S (2500)-Sturua,Z (2395)/Moscow 1979/MCD/½-½ (42)] 17.Lb5-e2 Sb8-d7 Neuerung [ 17...a6-a5 18.Tc1-c3 c5-c4 ( 18...Sb8-d7 19.Tf1-c1 Tc8-e8 20.Le2-b5 Le6-g4 21.Sf3-d2 d5-d4 22.e3 d4 c5xd4 23.Da3xe7 Te8xe7 24.Tc3-c8+ Kg8-h7 25.Sd2-b3 Sd7-e5 26.Tc8-d8 Ta7-c7 27.Tc1xc7 Te7xc7 28.f2-f4 Lg4-d7 29.f4xe5 Ld7xb5 30.Sb3xd4 Tc7-c1+ 31.Kg1-f2 Tc1-d1 32.Td8-d6 1-0 Furman,S-Geller,E / Moskau 1970/MCD (32)) 19.Da3xe7 Ta7xe7 20.b2-b3 c4xb3 21.Tc3xc8+ Le6xc8 22.a2xb3 Te7-c7 23.Tf1-a1 Lc8-b7 24.Ta1xa5 Tc7-c1+ 25.Le2-f1 Lb7-a6 26.Sf3-d2 La6xf1 27.Sd2xf1 Tc1-b1 ½-½ Richard,A-Terry,B/IECC Email 2000/MegaCorr4] 18.Sf3-d4 [ 18.Le2xa6?? der Bauer ist nicht zu nehmen 18...Tc8-c6 19.Da3-d3 Tc6xa6-+] 18…De7-f8 [ 18...Sd7-f6 19.Sd4xe6 ( 19.Le2xa6? läuft nicht 19...Le6-d7-+) 19...f7xe6 20.Tf1-d1= ( 20.Le2xa6 ist und bleibt taktisch widerlegt 20...Tc8-c6-+) ] 19.Sd4xe6+/= [ 19.Le2xa6?? vergiftet... 19...Tc8-a8 20.Sd4xe6 f7xe6-+] 19…f7xe6

20.e3-e4 [ 20.Le2xa6?? Weiß schlägt einen vergifteten Bauern 20...Tc8-c6 21.Da3-d3 Ta7xa6-+] 20…d5-d4 Schwarz gewinnt Raum 21.f2-f4 [ 21.Le2xa6?? das Schlagen des Bauern ist schlecht 21...Tc8-c6 22.Da3-d3 Ta7xa6-+] 21…Df8-e7 22.e4-e5 Tc8-b8 [ 22...Sd7-b6 23.Da3-d3± ( 23.Le2xa6? ist falsch 23...Tc8-a8-+) ] 23.Le2-c4 Kg8-h8 24.Da3-h3 Sd7-f8 [ 24...Tb8xb2!? 25.Lc4xe6 Ta7-c7±] 25.b2-b3 a6-a5 26.f4-f5 e6xf5 [ 26...De7-g5 27.f5xe6 ( 27.Lc4xe6?! Sf8xe6 28.f5xe6 Ta7-c7+/=) 27...Sf8-g6 28.Tc1-c2±] 27.Tf1xf5+- Sf8-h7 28.Tc1-f1 De7-d8 [ 28...a5-a4 29.Dh3-g3 a4xb3 30.Lc4xb3+-] 29.Dh3-g3 Ta7-e7 [ 29...Tb8-c8 30.e5-e6 Tc8-a8 31.Tf5-f7 Ta7xf7 32.Tf1xf7+- ( 32.e6xf7?! Dd8-f8+-) ] 30.h2-h4 Tb8-b7 31.e5-e6 Tb7-c7 32.Dg3-e5 Dd8-e8 [ 32...d4-d3 33.Tf5-f3 d3-d2 34.Tf3-d3+-] 33.a2-a4 De8-d8 34.Tf1-f2 [ 34.Tf1-f3 und Weiß hätte es noch leichter 34...Dd8-e8+-] 34…Dd8-e8 [ 34...d4-d3 ändert den Lauf der Dinge nicht 35.Tf2-d2 Tc7-d7 36.De5xc5+-] 35.Tf2-f3 De8-d8 [ 35...d4-d3 ändert nichts am Ausgang der Partie 36.Tf3xd3 Tc7-c8 37.Td3-f3+-] 36.Lc4-d3 [ Besser: 36.Tf5-h5 erleichterte Weiß die Gewinnführung 36...d4-d3 37.Tf3xd3+-] 36…Dd8-e8 [ 36...Dd8-g8+- ist ein letzter Versuch] 37.De5-e4 Sh7-f6 [ 37...Te7xe6?? wird durch Matt widerlegt in 3 38.Tf5-f8+!! Mattangriff 38...Sh7xf8 39.Tf3xf8+ De8xf8 40.De4-h7#] 38.Tf5xf6 g7xf6 39.Tf3xf6 Kh8-g8 40.Ld3-c4 Kg8-h8 41.De4-f4 1-0
Links zum Thema
ZDF-Heute-Sendung vom 18. Januar 2008
- Tribute to Bobby Fischer (You Tube)
- Bobby Fischer in Reykjavik 1972 (You Tube)
- «Searching for Bobby Fischer» (You Tube)
- Kommentare berühmter Großmeister
zum Tode Fischers (You Tube)
- Bobby Fischer und der «11. September» (You Tube)

























