Glarean Magazin

Humor in der Musik (6)

Veröffentlicht in Humor, Humor in der Musik, Musik, Victor Borge, Video von Walter Eigenmann am 31. Januar 2010

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Victor Borge: Chopin-Probleme

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8. Internationaler Udine-Kompositions-Wettbewerb

Veröffentlicht in Musik, Musik-Ausschreibungen von Walter Eigenmann am 30. Januar 2010

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Gesucht: Kammer- oder elektroakustische Musik

Die italienische Stadt Udine schreibt zum achten Male ihren internationalen Kompositionswettbewerb aus. Der Wettbewerb ist in zwei Sektionen unterteilt: A) Instrumentalkompositionen für Kammerorchester, und B) Elektro-akustische Musik. Die eingereichten Werke sollten unveröffentlicht sein und eine Dauer von acht bzw. höchstens zehn Minuten nicht übersteigen. Die Teilnahme ist offen für Komponisten jeder Nationalität und jeden Alters. Einsende-Schluss ist am 30. April 2010, die weiteren Details (engl.) finden sich hier.

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Der brillante Schachzug (58)

Veröffentlicht in Der brillante Schachzug, Schach, Schach-Rätsel von Walter Eigenmann am 29. Januar 2010

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Weiß am Zuge

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Neuer Service des Musikverlages Breitkopf&Härtel

Veröffentlicht in Musik, Musik für Chor, Musik-Verlage, News & Events von Walter Eigenmann am 28. Januar 2010

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Freier Download von Chor-Probepartituren

Nun bietet auch der «älteste Musikverlag der Welt», der 1719 in Leipzig gegründete, heute im deutschen Wiesbaden domizilierte Breitkopf&Härtel-Verlag einen Service an, den bereits verschiedene andere Verlagshäuser offerieren: Ab sofort können auf der Breitkopf-Verlags-Homepage kostenlos Probepartituren zu über 200 der wichtigsten Chorwerke runtergeladen werden. Die Partituren sind als pdf-Dateien verfügbar, kürzere Stücke können komplett, größere Werke im Umfang bis zu acht Seiten bzw. in einer Auswahl gespeichert werden.
Zurzeit umfasst der Download-Bereich u.a. Noten von Bachs h-moll-Messe, Pergolesis Stabat mater, Mendelssohns 100. Psalm oder Schumanns Requiem für Mignon op. 98b. Zukünftig sollen gemäß Verlag überhaupt alle klassischen Chor-Novitäten bei Breitkopf&Härtel auch als Probepartitur zum Download bereitstehen: «Dies erleichtert neben online-Werkinfo, Vorwort und Kritischem Bericht Chorleitern die Notenauswahl noch mehr.» (we)

Probepartitur_Mozart_Weltall_Breitkopf&Härtel


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Der «Torso»-Literaturpreis 2010

Veröffentlicht in Ausschreibung, Literatur, Literatur-Ausschreibungen von Walter Eigenmann am 28. Januar 2010

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Gesucht: «Traum»-Texte

Die deutsche Literaturzeitschrift «Torso» sucht alljährlich Lyrik-, Prosa- und essayistische Texte. In diesem Jahr wird der Wettbewerb zum Thema «Traum» ausgeschrieben. Die Beiträge dürfen fünf DIN-A-4 Seiten (1,5 Zeilenabstand) bzw. die Anzahl von fünf Gedichten nicht überschreiten und sollen anderweitig noch nicht veröffentlicht worden sein. Einsende-Schluss ist am 31. Juli 2010, die weiteren Einzelheiten finden sich hier. ■

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Freizeit-Wettbewerb des Literaturmagazins Rossipotti

Veröffentlicht in Literatur, Literatur-Ausschreibungen von Walter Eigenmann am 27. Januar 2010

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Texte & Bilder zum Kinder-Thema «Was sollen wir tun?»

Das Internet-Literaturmagazin für Kinder «Rossipotti» schreibt einen internationalen Ideen-Wettbewerb aus, zu dem Autoren und Illustratoren von Kinder-Beiträgen zum Thema «Was sollen wir tun?» eingeladen sind: «In einer Zeit, in der Kinder ihre Freizeit vor allem als Konsumenten diverser Güter und didaktischer oder medialer Angebote erleben, ist die Frage, welche kreativen Alternativen es für Kinder geben könnte? Gesucht werden witzige, inspirierende, mutige Ideen in Text, Ton und/oder Bild». Einsende-Schluss ist am 30. März 2010, die weiteren Details finden sich hier.

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Das «Glarean»-Literatur-Kreuzwortätsel

Veröffentlicht in Denksport, Kreuzworträtsel, Literatur, Literatur-Kreuzworträtsel, Rätsel, Spielwiese, Walter Eigenmann von Walter Eigenmann am 26. Januar 2010

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Literatur-Kreuzworträtsel im Januar 2010

Copyright by Walter Eigenmann / Glarean Magazin 2010

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Das Zitat der Woche

Veröffentlicht in Hartmut Lange, Kultur&Gesellschaft, Literatur, Zitat der Woche von Walter Eigenmann am 25. Januar 2010

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Über die moderne Literaturkritik

Hartmut Lange

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Glücklicher Goethe! Er warnt vor der aufkommenden Literaturkritik noch aus der Sicherheit eines intakten, die eigenen Zusammenhänge begreifenden Kulturbewußtseins. Heute ist das Kulturbewußtsein längst eine Sache des Amüsierbetriebs. Der Großkritiker hat die Medien erobert, und der Schriftsteller kann froh sein, wenn seine Bücher im Fernsehen als Gelegenheit zur Unterhaltung präsentiert werden. Die einflußreiche Literaturkritik ist längst zum Entertainment verkommen, und dem Entertainer sind alle kritischen Maßstäbe lediglich ein Mittel zur Selbstdarstellung.
Kulturkontinuität hieße hier: Der Großkritiker amüsiert sich und seine Zuschauer auf Kosten des aktuellen Literaturangebots, ansonsten bringt er nichts Neues ein. Und da sein öffentliches und mit Stargagen abgegoltenes Amüsement Selektion bedeutet, steuert er den Käufer, der das Amüsierbegehren des Kritikers zur Konsumtion erhebt.

Hartmut Lange

Als Schriftsteller sollte man den Rat Goethes beherzigen und sich unumwunden eingestehen: Eine Literatur von Rang kann heute nur schreiben, wer sich vom Einfluß eines solchen Literaturbetriebs radikal freimacht. Die Kriterien für Literatur findet der Schriftsteller nicht im literaturkritischen Amüsierbetrieb. Und selbstverständlich gibt es Kritiker, die sich dem Zwang zum Entertainment entziehen. Sie werden gebraucht.

Aus Hartmut Lange, Irrtum und Erkenntnis – Meine Realitätserfahrung als Schriftsteller, Diogenes Verlag, Zürich 2002

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Winter-Haiku (6)

Veröffentlicht in Haiku, Imozeni, Japanische Lyrik, Literatur, Lyrik, Winter-Haiku von Walter Eigenmann am 24. Januar 2010

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Keine Stimme mehr,

nicht im Feld und nicht im Dorf.

Später Mondenschein.

Imozeni

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Aufgeschnappt

Veröffentlicht in Aufgeschnappt, Ludwig van Beethoven, Musik von Walter Eigenmann am 23. Januar 2010

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100’000 Dollar für Beethovens Schädel?

Rekonstruktion nach Fragmenten des Schädels von Ludwig van Beethoven

1863 nahm ein Arzt bei der Exhumierung von Beethovens Leiche unbemerkt dessen Schädel an sich. Nun versucht der kalifornische Geschäftsmann Paul Kaufmann, ein Nachfahre jenes Arztes, diesen knochigen Überrest des genialen Komponisten zu verhökern. Wie dazu das amerikanische News-Portal «Huffington Post» meldet, hätte Kaufmann den Musiker-Schädel (in einer mit «Beethoven» angeschriebenen Schachtel) im Nachlass seines Urgroßonkels gefunden und anschließend die genaue Identität durch eine DNA-Anaylse verifizieren lassen.
Der Kalifornier will den Schädel an ein Museum weitergeben und versucht zuvor nun, via Versteigerung einen Verkaufspreis von mindestens 100’000 Dollar zu erzielen. Da es sich aber um Überreste eines menschlichen Körpers handelt, gestaltet sich offenbar das Geschäft komplizierter als erwartet; Sotheby’s soll bereits abgelehnt haben, die Antwort von Christie’s steht noch aus…. ■

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Österreichischer Exil-Literaturpreis 2010

Veröffentlicht in Literatur, Literatur-Ausschreibungen von Walter Eigenmann am 22. Januar 2010

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Literarische Texte mit Migrations-Hintergrund

Auf Initiative des Vereins «Exil» gibt es seit 1997 in Wien die Exil-Literaturpreise «Schreiben zwischen den Kulturen». Dabei sollen neue und talentierte, nach Österreich zugewanderte AutorInnen entdeckt bzw. gefördert werden. Jährlich werden im Rahmen dieser Wettbewerbe Preisgelder in Höhe von 13’000 EUR (verteilt auf acht Kategorien) vergeben. Teilnahmeberechtigt sind Personen, die seit mindesten einem halben Jahr in Österreich (beim Dramen-Preis: im deutschen Sprachraum) leben. Alle Dichtungsgattungen sind zugelassen, die Texte sollen den Umfang von 20 Maschinenschreibseiten nicht überschreiten. Einsende-Schluss ist am 30. April 2010, die weiteren Details finden sich hier.

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Der brillante Schachzug (57)

Veröffentlicht in Der brillante Schachzug, Schach, Schach-Rätsel von Walter Eigenmann am 22. Januar 2010

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Weiß zieht und gewinnt

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Verband deutscher Musikschulen

Veröffentlicht in Buch-Rezension, Musik, Musik-Rezensionen, Musikpädagogik, Musikschule, Rezensionen von Walter Eigenmann am 21. Januar 2010

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Thematisch erweiterter Lehrplan für Klavier

Walter Eigenmann

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Der Verband deutscher Musikschulen hat seinen neuen «Lehrplan Klavier» herausgegeben. Die 80-seitige Broschüre will gemäß Herausgeber «alle wesentlichen Aspekte eines zeitgemäßen Klavierunterrichts» vermitteln. Der Plan soll eine Arbeits- und Orientierungshilfe für Beruf und Studium bilden. Wesentliche Themen sind dabei u.a: Klavierschulen und Unterrichtswerke – Klavierunterricht mit Erwachsenen – Liedspiel und Improvisation – Jazz, Rock, Pop – Üben – Unterrichtsplanung – Vorspiel- und Konzertgestaltung.
Der Lehrplan für Klavier eröffnet gemäß Verband eine «neue Generation» von Lehrplänen für alle Instrumente und wird exklusiv vom Bosse Verlag vertrieben. Neu sind die VdM-Lehrpläne in verschiedener Hinsicht: Hinzu kamen nun in einem ersten allgemeinen Teil umfangreiche pädagogische Grundlagen und Einführungen zur Unterrichtsmethodik des jeweiligen Instruments mit speziellen Hinweisen zum Üben, zu Vorspiel und Konzert und zur Leistungsförderung; neu ist der Unterrichtsplan auch in Form einer mehrseitigen Tabelle, die Spieltechnik, Musiklehre und Musizieren nach Inhalt und Methodik über die Unterrichtsstufen hinweg aufschlüsselt. Übersichtlicher ist schließlich auch das Literaturverzeichnis gestaltet, und erstmals werden neben den «üblichen» Musikepochen auch die Stilbereiche Jazz, Pop und Rock als selbstständige Kategorien behandelt. Verzeichnisse von Verlagen, elektronischen Medien, Zeitschriften und Verbänden runden das ganze Informationsangebot ab (siehe auch untenstehendes Inhaltsverzeichnis).
Der neue «Lehrplan Klavier» gibt dem interessierten Musikpädagogen eine breitgefächerte, stilistisch wie didaktisch ebenso progressiv wie systematisch konzipierte Orientierungshilfe an die Hand, die weniger ihrem Buchstaben denn ihrem Geiste nach ein Leitfaden für die tägliche Arbeit anbietet. Eine willkommene, angesichts der Vielfalt der heutigen Ansprüche an Schüler- und Lehrerschaft gar notwendige klavierpädagogische Stütze – ob nun im Einzel, Partner- und Gruppenunterricht angewandt. ■

Verband deutscher Musikschulen, Lehrplan Klavier, 80 Seiten, Bosse Verlag, ISBN 9783764937409

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Probeseite

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Humor in der Musik (5)

Veröffentlicht in Helge Schneider, Humor, Humor in der Musik, Ludwig van Beethoven, Musik, Video von Walter Eigenmann am 21. Januar 2010

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Helge Schneider: Beethoven (1)

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Helge Schneider: Beethoven (2)

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Internationaler Kompositions-Wettbewerb Sofia

Veröffentlicht in Musik, Musik-Ausschreibungen von Walter Eigenmann am 20. Januar 2010

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Gesucht: Neue Werke für Streichorchester

Jährlich organisiert das Kulturdepartement der Stadt Sofia einen internationalen Kompositionswettbewerb. Für den diesjährigen Preis können Komponist/inn/en aller jeglichen Alters und aller Nationalitäten mit einem Werk für 14-köpfiges Streichorchester teilnehmen. Die Besetzung des noch unveröffentlichten Stückes soll folgende sein: Vni I: 4; Vni II: 4; Vle: 3; Vc: 2; Cb: 1. Einsende-Schluss ist am 31. März 2010, die weiteren Details (engl.) finden sich hier.

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Steffen M. Diebold: 4 Jahreszeiten-Gedichte

Veröffentlicht in Literatur, Lyrik, Neue Lyrik, Steffen M. Diebold von Walter Eigenmann am 20. Januar 2010

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Pflegeheim

Was bleibt vom Tage
Stopfei und Nadel,
ein Fingerhut?
Aus dem Nähkästchen
geplaudert ein Leben
lang viel Lärm
um nichts.

Die Stehlampe der Zimmerecke,
ein paar vergilbter Fotos Alben
ein Stein, ein Epitaph -
ist es denn rechtens,
dass die Kinder vor den Eltern gehen?

Radio, Sessel, Stuhl und Bett
das Zimmer ist geräumt
noch vor die Asche
sich im Wind zerstreut.

Das Türschild abmontiert,
entsorgt die angebrochenen
«Korega-Tabs» unter den Briefen
das Grußwort der Stadt.

Was bleibt -
ein Leibfell aus Katzenhaar, das Brillenetui,
und an der Wand
«Jesus als Hirte».

Was bleibt -
an jenem Märzmorgen, der
Eiswind in den Haaren
der Kondolenten im Gegenwert
von Sperlingstränen.

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Terrassensommer

An langen Spießen spreizen
oleanderrote Kelche
instruieren zur Landung
ansetzende Paarflügler.

Lauer Wind
schüttelt die Falter
vom Flieder, und im Teich
schlendert ein toter
Fisch unter den Stein.

Am gallischen Tontopf
schwillt dekorativ
der Holzhahn, überhaupt viel
Terracotta und mediterranes
Art Deco, stilvoll drapiert,

die weniger geistvolle Amsel
stillt ihren Durst am
«Baseng» während ein dreister
Spatz über die Steingutkübel
scheißt, was für ein blendender
Sommer!

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Dienstfahrt ins Wochenende

Durch die Schatten der Frühe
fällt der Schweif des Septembers,
die Nebel lichten über
Ostrach und Upflamör.

Vom Weißdorn bewacht
steht ein Feldkreuz,
und Schneemarbeln lauschen
dem Lachen der Vögel.

Gegen weitläufige Himmel
ziehen die Wiesen,
dort schimmert rotäugig
das Obst im Gebälk.

Lichtfäden zittern
am Fachwerk.

Aus den Augen keil
mir den glimmenden Span,
wärmende Heimat
halt Hof
wieder.

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Hotelpool im Winter

Tauwassergesättigt, ihre
Bobbies an den Pool geräkelt,
sie zwitschern einen,
den andern legen sie
flach mann
und Sekt, schmeckt
frau herrlich.

Whirlperlen im Delta,
während draußen Frau Holle
die Flauschhemdchen schüttelt,
dralle Mädchen, alle
in zu engen
Eisbärkostümchen, Zuckerrüben
mit weißen
Kapuzen.

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Steffen M. Diebold

Geb. 1967, Studium der Rechtswissenschaften, der historischen Hilfswissenschaften und der Pharmazie in Tübingen, Frankfurt und Göteborg, verheiratet, zwei Töchter; Kompositionen von Klavierliedern und für gemischten Chor (a capella), zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, verschiedene Auszeichnungen, lebt, arbeitet und dichtet am Fuß der Schwäbischen Alb.

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Das neue Musik-Kreuzworträtsel

Veröffentlicht in Musik, Musik-Kreuzworträtsel, Musik-Rätsel, Rätsel, Spielwiese, Walter Eigenmann von Walter Eigenmann am 19. Januar 2010

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Musik-Rätsel im Januar 2010

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Das Zitat der Woche

Veröffentlicht in Karl Marx, Philosophie, Politik&Gesellschaft, Zitat der Woche von Walter Eigenmann am 18. Januar 2010

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Von den beherrschenden Gedanken der herrschenden Klasse

Karl Marx

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Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verfügung hat, disponiert damit zugleich über die Mittel zur geistigen Produktion, so daß ihr damit zugleich im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind. Die herrschenden Gedanken sind weiter nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse, die als Gedanken gefaßten, herrschenden materiellen Verhältnisse; also die Verhältnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft. Die Individuen, welche die herrschende Klasse ausmachen, haben unter anderem auch Bewußtsein und denken daher; insofern sie also als Klasse herrschen und den ganzen Umfang einer Geschichtsepoche bestimmen, versteht es sich von selbst, daß sie dies in ihrer ganzen Ausdehnung tun, also unter anderem auch als Denkende, als Produzenten von Gedanken herrschen, die Produktion und Distribution der Gedanken ihrer Zeit regeln; daß also ihre Gedanken die herrschenden Gedanken der Epoche sind.
Zu einer Zeit z.B. und in einen Lande, wo königliche Macht, Aristokratie und Bourgeoisie sich um die Herrschaft streiten, wo also die Herrschaft geteilt ist, zeigt sich als herrschender Gedanke die Doktrin von der Teilung der Gewalten, die nun als ein »ewiges Gesetz« ausgesprochen wird. – Die Teilung der Arbeit, die wir als eine der Hauptmächte der bisherigen Geschichte vorfinden, äußert sich nun auch in der herrschenden Klasse als Teilung der geistigen und materiellen Arbeit, so daß innerhalb dieser Klasse der eine Teil als die Denker dieser Klasse auftritt (die aktiven konzeptiven Ideologen derselben, welche die Ausbildung der Illusion dieser Klasse über sich selbst zu ihrem Hauptnahrungszweige machen), während die anderen sich zu diesen Gedanken und Illusionen mehr passiv und rezeptiv verhalten, weil sie in der Wirklichkeit die aktiven Mitglieder dieser Klasse sind und weniger Zeit dazu haben, sich Illusionen und Gedanken über sich selbst zu machen. Innerhalb dieser Klasse kann diese Spaltung derselben sich sogar zu einer gewissen Entgegensetzung und Feindschaft beider Teile entwickeln, die aber bei jeder praktischen Kollision, wo die Klasse selbst gefährdet ist, von selbst wegfällt, wo denn auch der Schein verschwindet, als wenn die herrschenden Gedanken nicht die Gedanken der herrschenden Klasse wären und eine von der Macht dieser Klasse unterschiedene Macht hätten.

Karl Marx (1818-1883)

Die Existenz revolutionärer Gedanken in einer bestimmten Epoche setzt bereits die Existenz einer revolutionären Klasse voraus [...]. Löst man nun bei der Auffassung des geschichtlichen Verlaufs die Gedanken der herrschenden Klasse von der herrschenden Klasse los, verselbständigt man sie, bleibt dabei stehen, daß in einer Epoche diese und jene Gedanken geherrscht haben, ohne sich um die Bedingungen der Produktion und um die Produzenten dieser Gedanken zu kümmern, läßt man also die den Gedanken zugrunde liegenden Individuen und Weltzustände weg, so kann man z.B. sagen, daß während der Zeit, in der die Aristokratie herrschte, die Begriffe Ehre, Treue etc., während der Herrschaft der Bourgeoisie die Begriffe Freiheit, Gleichheit etc. herrschten. Die herrschende Klasse selbst bildet sich dies im Durchschnitt ein. Diese Geschichtsauffassung, die allen Geschichtsschreibern vorzugsweise seit dem 18. Jahrhundert gemeinsam ist, wird notwendig auf das Phänomen stoßen, daß immer abstraktere Gedanken herrschen, d.h. Gedanken, die immer mehr die Form der Allgemeinheit annehmen.
Jede neue Klasse nämlich, die sich an die Stelle einer vor ihr herrschenden setzt, ist genötigt, schon um ihren Zweck durchzuführen, ihr Interesse als das gemeinschaftliche Interesse aller Mitglieder der Gesellschaft darzustellen, d.h. ideell ausgedrückt: ihren Gedanken die Form der Allgemeinheit zu geben, sie als die einzig vernünftigen, allgemein gültigen darzustellen. [...] Die revolutionierende Klasse tritt von vornherein, schon weil sie einer Klasse gegenübersteht, nicht als Klasse, sondern als Vertreterin der ganzen Gesellschaft auf, sie erscheint als die ganze Masse der Gesellschaft gegenüber der einzigen herrschenden Klasse. Sie kann dies, weil im Anfang ihr Interesse wirklich noch mehr mit dem gemeinschaftlichen Interesse aller übrigen nicht herrschenden Klassen zusammenhängt, sich unter dem Druck der bisherigen Verhältnisse noch nicht als besonderes Interesse einer besonderen Klasse entwickeln konnte. Ihr Sieg nutzt daher auch vielen Individuen der übrigen, nicht zur Herrschaft kommenden Klasse, aber nur insofern, als er diese Individuen jetzt in den Stand setzt, sich in die herrschende Klasse zu erheben. ■

Aus Karl Marx, Über die Produktion des Bewußtseins, in: Die deutsche Ideologie (1846)

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Herman Grooten: «Chess Strategy for Club Players»

Veröffentlicht in Buch-Rezension, Herman Grooten, Malte Thodam, Rezensionen, Schach, Schach-Rezension von Walter Eigenmann am 17. Januar 2010

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Nützliche Schachstrategie von Steinitz bis Karpow

Malte Thodam

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Was unterscheidet sehr gute Spieler am stärksten von Anfängern und durchschnittlichen Amateuren? Der gravierendste Unterschied ist wohl die enorme Geschwindigkeit, mit der ein Titelträger die wesentlichen Elemente einer Stellung erfassen kann. Er weiß in den meisten Situationen sofort richtig einzuschätzen, was die Hauptmerkmale einer Position sind, und worauf er hinarbeiten muss. Hingegen zermartert sich der normale Vereinsspieler – vom Anfänger gar nicht erst zu reden – lange Zeit den Kopf, um zu einem der gegebenen Stellung angemessenen Plan zu gelangen. Und dennoch ärgert man sich oft nach der Partie trotz aller Bemühungen über schwere Einschätzungsfehler, die zum Partieverlust geführt haben.

Nun wird zwar gesagt, dass ein schlechter Plan besser sei als überhaupt kein Plan, dem ehrgeizigen Spieler werden solche frustrierenden Erlebnisse aber kaum genügen. An diesem Punkt setzt der Internationale Meister Herman Grooten in seinem neuen Buch «Chess Strategy for Club Players» -  «Schach-Strategie für Klubspieler (Der Weg zum positionellen Vorteil» – an. Sein Ziel ist es, dem Amateur die richtige Denkweise während einer Schachpartie zu vermitteln. Durch seine langjährige Trainererfahrung, während der er mit jungen Talenten wie Loek van Wely oder Jan Werle zusammen arbeitete, kennt der Niederländer genügend Methoden zur Vermittlung eines tieferen Einblicks in die Zusammenhänge auf dem Schachbrett. Und so ist auch sein Buch didaktisch sehr sinnvoll angelegt: Anhand der Steinitzschen Prinzipien fügt er Stück für Stück das Mosaik eines modernen positionellen Schachverständnisses zusammen.

Schach-Genie, -Weltmeister und -Lehrer für Generationen: Wilhelm Steinitz

Neben den Prinzipien von Wilhelm Steinitz, die das Grundgerüst seiner Arbeit bilden, finden auch die Lehren Nimzowitschs oder die Methoden der Stellungsbeurteilung von Karpov und Mazukevich Erwähnung, die sie in ihrem bekannten Werk «Stellungsbeurteilung und Plan» vorstellen. Grooten geht ausführlich auf die einzelnen positionellen Merkmale wie Materialvorteil, Zentrum, Läuferpaar, Kontrolle von Feldern oder Königsstellung ein. Das alles garniert er mit Partiematerial aus der Großmeisterpraxis, wobei ein Querschnitt durch die Schachgeschichte erfolgt. Aber auch Partien aus der eigenen Praxis bzw. derer seiner Schüler bringt der Internationale Meister fortlaufend ein, um anschaulich die Pläne im Mittelspiel auf eine für den Amateur begreifliche Art darzustellen. Außerdem gelingt es ihm, die einzelnen Themen auf den Punkt zu bringen, und wenn nötig  nochmals zusammen zu fassen.

Damit sich der Leser während der Lektüre auch üben kann, ergänzen Aufgaben zu verschiedenen positionellen Themen das Buch. Sie sind nicht immer einfach zu bewältigen, dafür aber für denjenigen, der noch nicht zu Meisterehren gelangt ist, höchst instruktiv. Sollte man eine Aufgabe einmal nicht verstehen, so greift man einfach auf den umfangreichen und mit zahlreichen Anmerkungen versehenen Lösungsteil am Ende des Buches zu.

Exkurs: Zwei Beispiele

Um zu illustrieren, wie Grooten seine Frage-Antwort-Lektionen konzipiert, seien hier aus dem Buch zwei Beispiele zitiert.

Exercise 15.2.Verwertung des Läuferpaars (Anmerkung: MT) – (Prusikin – Markos 2006)

White´s position is superior, but he must make progress. How can he go about this? – -

The black knight is an important defender, so it must be put to the test. White does this by bringing up new reserves.

33.h4!

If the knight has to move, the bishops will gain in strength, and also the e7-square will become accesible for the rook. Also attractive-looking is 33.Bxg6 hxg6 34.Re7, but then Black defends with 34…Re8, and due to the opposite-coloured bishops White probably cannot win.

33… Re8 34.h5 Ne7

Even worse is 34…Nh8 35.Rxe8 Qxe8 36.Qb1 (also after 36.Qxe8+ Bxe8 37.Be5 the endgame is a hopeless affair for Black) 36…h6 37.Bh7+ Kf8 38.Qxb6, and White wins a crucial pawn, since 38… Qe3+ 39.Kh2 Qxc3 fails to 40.Qd8+ Be8 41.Qd6+ Kf7 42.Qe6+ Kf8 43.d6, with mate threats on e7 and on g8 that cannot both be parried.

35.Re5

35. Qb1 wasn´t bad either.

35… g6 36.Qh4

The queen makes optimal use of the weakened dark squares.

36…Bf5 37.Bxf5?!

White parts with his bishop pair, just when he had a killer move available. Winning was 37.d6!, when Black could have  thrown in the towel straightaway: 37…Nc6 38.hxg6 Bxg6 39.Bxg6, and the mate threats cannot be warded off any more.

37…Nf5 38.Qxf4 Nd4 39.Qxf8+ Rxf8

Black gave up the fight, since in the rook ending that ensues after 39… Rxf8 40.hxg6 hxg6 41.Bxd4 cxd4 42.Re4, he didn´t see any prospects.

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Exercise 22.4.Verwertung von Raumvorteil (Anmerkung: MT) – (Capablanca – Treybal 1929)

White has an enormous space advantage. How can he make progress? Indicate a plan for White and, if possible, also a variation. – -

In this closed position, with only one open file, White can still force a win. For this purpose, he must pinpoint the most vulnerable point in the enemy position.

52.Nd2

White plays his knight to a 5 via Nf3-d2-b3, in order to take aim at the weak point b7.

52…Bd7

Black must hurry if he wants to be able to play the protecting move …Nf7-d8. He cannot give the b7 pawn extra protection with …Rd7, as he will then lose material with Ra8.

53.Nb3 Re8 54.Na5 Nd8

Black has managed to protect everything, but with the following hammer-blow, he is counted out nonetheless.

55.Ba6!

Thus White makes a hole in the black pawn formation and clears a path along the seventh rank.

55… bxa6 56.Rxd7 Re7

Parrying Rxh7 for the moment, but allowing a decisive blow.

57.Rxd8+! Rxd8 58.Nxc6 1-0

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Gewisse taktische Grundfertigkeiten sollten beim Leser allerdings vorhanden sein, da man schließlich kein gutes positionelles Schach spielen kann, ohne die taktischen Probleme der Stellung zu erfassen. Dies betont auch Grooten selbst zu Beginn, so dass der Schachneuling zunächst wahrscheinlich besser mit dem Lernen taktischer Motive beraten ist, bevor er sich durch dieses umfangreiche Lehrbuch der Schachstrategie arbeitet. Für alle anderen, die ihre ersten taktischen Lektionen bereits erfolgreich gemeistert haben, ist «Chess Strategy for Club Players» in der Tat eine Überlegung wert.

Herman Grooten

Allerdings sind die über 400 Seiten – liest man das Buch mit Ambitionen – ob ihres Gehalts und der Systematik, mit der Grooten zu Werke geht, keine leichte Kost, wenngleich Grooten den Lehrstoff auf unterhaltsame Weise zu vermitteln mag. Für diejenigen Turnier- und Vereinsspieler,  die jedoch ernsthaft an ihrem Spiel arbeiten wollen, bietet „«Chess Strategy for Club Players» – solide Englischkenntnisse aufgrund des hohen Textanteils vorausgesetzt – interessantes Material von hohem Lehrwert. Da das Ganze aber wirklich sehr verständlich und locker – mit hier und dort eingeworfenen Anekdoten und interessanten Gedanken – präsentiert wird, lässt sich gut damit leben.
Aber wir erinnern uns: Es ist die schnelle Urteilskraft, bedingt durch die Kenntnis positioneller Elemente, die die Meister vom Rest unterscheidet. Man kann als Amateur «Chess Strategy for Club Players» nicht lesen, ohne etwas darüber zu lernen. ■

Herman Grooten, Chess Strategy for Club Players (engl.), New in Chess Verlag, 400 Seiten, ISBN 978-9056912680

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Inhalt

Foreword by Jan Timman

Preface

Chapter 1: Steinitzs Elements

Chapter 2: The eye of the grandmaster

Chapter 3: Thought process and line of thinking

Chapter 4: Material advantage

Chapter 5: Weakened king position

Chapter 6: Passed pawn

Chapter 7: Weak pawns

Chapter 8: Training experiment

Chapter 9: Strong and weak squares

Chapter 10: The pawn islands theory

Chapter 11: The pawn centre

Chapter 12: The diagonal

Chapter 13: Quiz: strong square

Chapter 14: The open file

Chapter 15: The bishop pair

Chapter 16: Control of a rank

Chapter 17: A piece out of play

Chapter 18: Quiz: open file

Chapter 19: Harmony and coordination

Chapter 20: Lead in development

Chapter 21: Centralization

Chapter 22: Space advantage

Chapter 24: Solutions

Chapter 25: Epilogue

Bibliography

About the author

Index of Players

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Winter-Haiku (5)

Veröffentlicht in Haiku, Japanische Lyrik, Literatur, Lyrik, Matsuo Basho von Walter Eigenmann am 16. Januar 2010

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Morgendlicher Schnee.

Auch die Krähe, sonst verhasst,

heute ist sie schön!

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Matsuo Bashô (1644-1694)

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