Halloween 2009
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Weiß am Zug
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Copyright/Urdruck: Walter Eigenmann
31. Oktober 2009 / Glarean Magazin
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Lösung: —> (mehr…)
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Advents- und Weihnachtslieder für 1 oder 2 Panflöte/n
Anzeige
.«Christmas for Pan»
«Christmas for Pan» ist eine Sammlung der 22 schönsten Weihnachtslieder aus aller Welt für eine oder zwei Panflöte/n. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich zwischen sehr leicht bis mittelschwer. Mit Strophen-Texten zum Mitsingen. Jedes Stück kann auch solistisch gespielt werden.
Der Inhalt: Es kommt ein Schiff geladen, Kommet ihr Hirten, Go tell it on the mountain, Jetzt sei uns willkommen, Indianisches Weihnachts-Lied, O Tannen-Baum, Andachts-Jodler, Süsser die Glocken nie klingen, Leise rieselt der Schnee, An des Paradieses Tor, In dulci jubilo, Maria auf dem Berge, S’ist für uns eine Zeit angekommen, Es glüht der Weihnachtsmorgen, Jingle bells, O du fröhliche…, Susani, Susani, Maria durch ein Dornwald ging, Les anges dans nos compagnes, Stille Nacht, Es ist ein Ros’ entsprungen, Adeste fideles.
28 Seiten – (A5) * Unverbindliche Preisempfehlung: EUR 12.- / SFR 15.- * Bei Ihrem Musikhändler
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Probeseite (verkleinert)
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Jetzt mit neuer Begleit-/Karaoke-CD für Ihren Playback-Auftritt !
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Herbst-Haiku (9)
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schläft am Tor ein Hund allein.
Weidenblätterfall.
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Masaoka Shiki (1867-1902)
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Internationaler Multimedia-Wettbewerb der ALFA
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Texte, Musik, Skulpturen und Filme zum Thema «Spuren»
Die portugiesische «Assoziation der Literatur- und Filmfreunde der Algarve» (ALFA) lädt zu einem internationalen Multi-Media-Wettbewerb ein. Das Thema lautet «Spuren», eingereicht werden können Beiträge verschiedenster Art: Kurzprosa, Lyrik, Fotos, Skulpturen, Musik oder andere multimediale Formen. Die Beiträge sollen noch unveröffentlicht sein. Einsende-Schluss ist am 31. Mai 2010, die weiteren Einzelheiten finden sich hier. ■
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Diogenes: «Weihnachten mit Ringelnatz»
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Augenzwinkerndes Sentiment und melancholischer Schabernack
Walter Eigenmann
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Spätestens zwei Monate vor Heilig Abend überschwemmen sie bekanntlich alljährlich en masse die Buchläden und Online-Shops, jene unzähligen «heiteren und besinnlichen Gedichte und Geschichten» unterm werbewirksamen Slogan «Weihnachten mit…». Aber nun auch «Weihnachten mit..» Joachim Ringelnatz? Diesem kreativ-spöttischen Rumtreiber und raffiniert-schöpferischen Nichtstuer? Diesem unnachahmlichen Veralberer von höchsten Kuttel Daddeldus Gnaden? Diesem grummelnden Seebär, philosophischen Pfannenflicker, höhnischen Gaukler, klarsichtigen Penner? Da wird man hellhörig, blättert neugierig rein – und «Weihnachten» bekommt nochmals eine Facette mehr: eben die Ringelnatzsche.
Erstaunlich überhaupt, dass sich ein ganzes Buch ausgerechnet zum Thema «Weihnachten» destillieren lässt aus dem (allerdings umfangreichen, mittlerweile 7-bändigen) Oeuvre eines Mannes, der solche Dinge schreibt wie: «Wenn man das zierlichste Näschen / Von seiner liebsten Braut / Durch ein Vergrößerungsgläschen / Näher beschaut / Dann zeigen sich haarige Berge / Dass einem graut.» Und überraschend auch, dass dieser virtuose Gassensuppen-Verehrer, dieses Genie der Infantilität in Wort und Bild, dieser durchaus auch mal mit Trivialem Langweilende, dieser gar nicht simple «Simplicissimus»-Schreiber hier keineswegs nur geistreich rumblödelt – gerade nicht zu Weihnachten. Bilderreiche und nachdenkliche Sentiment-Lyrik wie die folgenden Verse ist durchaus ebenfalls anzutreffen:
Weihnachten
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die größte ist.
Doch Hans Gustav Bötticher wäre nicht Ringelnatz, wenn er der kerzenseligen Rührung dieses «schlichten Glücks» nicht auch das Misstrauen seines ungeschminkten Realitätssinnes gegenüberstellte. Denn der zeitlebens unstete, weder geographisch noch biographisch noch literarisch noch malerisch wirklich Beheimatete, der Wanderer durch Räume und Zeiten reimt gleichzeitig so melancholisch wie wahr:
Einsiedlers Heiliger Abend
Ich hab’ in den Weihnachtstagen -
Ich weiß auch, warum -
Mir selbst einen Christbaum geschlagen,
Der ist ganz verkrüppelt und krumm.Ich bohrte ein Loch in die Diele
Und steckte ihn da hinein
Und stellte rings um ihn viele
Flaschen Burgunderwein.Und zierte, um Baumschmuck und Lichter
Zu sparen, ihn abends noch spät
Mit Löffeln, Gabeln und Trichter
Und anderem blanken Gerät.Ich kochte zur heiligen Stunde
Mir Erbsensuppe mit Speck
Und gab meinem fröhlichen Hunde
Gulasch und litt seinen Dreck.Und sang aus burgundernder Kehle
Das Pfannenflickerlied.
Und pries mit bewundernder Seele
Alles das, was ich mied.Es glimmte petroleumbetrunken
Später der Lampendocht.
Ich saß in Gedanken versunken.
Da hat’s an die Türe gepocht,Und pochte wieder und wieder.
Es konnte das Christkind sein.
Und klang’s nicht wie Weihnachtslieder?
Ich aber rief nicht: «Herein!»Ich zog mich aus und ging leise
Zu Bett, ohne Angst, ohne Spott,
Und dankte auf krumme Weise
Lallend dem lieben Gott.
Der sentimentale, der (auto)satirische also – und noch ein dritter Ringelnatz tritt einem über die Winter-, Weihnachts- und Silvester-Wege in diesem Buch: der poetische. Zum Beispiel in seiner unnachahmlichen «Stillen Winterstraße»:
Es heben sich vernebelt braun
Die Berge aus dem klaren Weiß,
Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun,
Steht eine Stange wie ein Steiß.Ein Rabe fliegt, so schwarz und scharf,
Wie ihn kein Maler malen darf,
Wenn er’s nicht etwa kann.
Ich stapfe einsam durch den Schnee.
Vielleicht steht links im Busch ein Reh
Und denkt: Dort geht ein Mann.
Herausgeber Daniel Kampa stellte zwischen Ringelnatz’ Weihnachts- und Silvester-Gedichten noch drei autobiographische Prosa-Texte – mit den bezeichnenden Titeln «Weihnachten in der Tropenhitze», «Hungerweihnacht in Hamburg», «Weihnachten in der Armee». Auch hier schimmert sie stets durch, die augenzwinkernde Traurigkeit, und auch der melancholische Schabernack, wie man ihn im ganzen Werk dieses völlig singulären Literaten als Grundzug ausmachen kann.
Hat Ringelnatz auch eine «Weihnachtsbotschaft»?
Vielleicht diese:
Liedchen
Die Zeit vergeht.
Das Gras verwelkt.
Die Milch entsteht.
Die Kuhmagd melkt.Die Milch verdirbt.
Die Wahrheit schweigt.
Die Kuhmagd stirbt.
Ein Geiger geigt.
Daniel Kampa (Hrsg.), Weihnachten mit Ringelnatz, Lyrik und Prosa, 96 Seiten, Diogenes Verlag, ISBN 978-3-257-02114-1 ■
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Der brillante Schachzug (50)
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Weiß zieht und gewinnt
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Internationaler Kompositionswettbewerb der ISB
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Solo- und Kammerstücke für Kontrabass
Die International Society of Bassists ISB (Dallas/USA) schreibt zum Andenken an ihr langjähriges verdientes Mitglied David Walter einen Kompositionswettbewerb aus. Die Teilnahme steht offen für KomponistInnen jeden Alters und jeder Nationalität. Die Werke können in drei Sparten eingereicht werden, sollten unveröffentlicht sein und sechs bis fünfzehn Minuten dauern. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 3’000 Dollar dotiert. Einsende-Schluss ist am 1. Juni 2010, die weiteren Einzelheiten (engl.) sind hier zu nachzulesen. ■
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Das Zitat der Woche
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Über die Aufgabe des Schriftstellers
Donna Leon
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Wieso muß man der Literatur die schizophrene Verpflichtung auferlegen, entweder zu ergötzen oder zu belehren, wenn man ihr ebensogut beides gleichzeitig abverlangen kann? Man bedenke nur einmal kurz, was alles nicht mehr unter Literatur fiele, wollte man dem Genius (aus einem konstruierten Dilemma heraus) diese Regel pedantisch aufzwingen: Gullivers Reisen, Dickens, Austen – es gäbe sie alle nicht. Becky Sharp würde ihr Wörterbuch von Johnson niemals hinter sich über die Schulmauer zurückwerfen, und niemals könnte jemand wie die unsägliche Mrs. Proudie aus Anthony Trollopes «Barchester Towers» ihren Machtkampf gegen den intriganten Hauskaplan führen. – Nein, die Schriftsteller wären so sehr damit beschäftigt, uns etwas zu lehren, dass sie weder die Zeit noch die Geduld hätten, den Leser bis zum Ende des Buches in Atem zu halten, was doch eigentlich des Schriftstellers Aufgabe ist. ■
Aus Donna Leon, Mit Miss Austen zum Tee, in: Lesen Sie auch nie? – Tintenfass Nr. 26, Diogenes 2002
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Kompositionswettbewerb für Horn-Werke
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Gesucht: Kammermusikalische Hornstücke
Die amerikanische «International Horn Society» schreibt für das kommende Jahr erneut ihren internationalen Kompositionswettbewerb für Horn-Werke aus. Eingesandt werden können ein Werk für Horn solo, für solistisches Horn mit Begleitung oder für Horn im Kammerensemble. Das Stück soll innerhalb der letzten zwei Jahre komponiert worden sein. Der Preis ist mit 2’500 Dollars dotiert. Einsende-Schluss ist am 1. Dezember 2009, die weiteren Einzelheiten (engl.) finden sich hier.
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Herbst-Haiku (8)
André-Gide-Preis für deutsch-französische Übersetzungen
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Übersetzung als interkulturelle Vermittlung
Der 1997 eingerichtete André-Gide-Preis zeichnet literarische Übersetzungen aus dem Deutschen und aus dem Französischen aus. Die ausrichtende DVA-Stiftung verfolgt damit das Ziel, «den Dialog zwischen beiden Ländern zu stärken. Ohne Kenntnis literarischer Schlüsselwerke kann es keine fruchtbaren geistigen Wechselwirkungen geben. Der Übersetzer spielt dabei als Mittler eine entscheidende Rolle.»
Indem die DVA-Stiftung gelungene Übersetzungen bedeutender literarischer Werke auszeichnet, will sie das Übersetzen als Instrument interkultureller Verständigung fördern und zugleich zu einer Belebung des literarischen deutsch-französischen Transfers beitragen. Die Ausschreibung richtet sich an jüngere Übersetzer (unter 50 Jahren) aus dem Deutschen und aus dem Französischen, die bereits Übersetzungen veröffentlicht haben. Einsende-Schluss ist am 5. Dezember 2009, die weiteren Details finden sich hier.
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12. Version des Schachprogramms «Fritz»
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Schach-Paket «für die ganze Familie»
Walter Eigenmann
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Es war vor bald 20 Jahren, da geschah in der Hamburger Software-Firma Chessbase Einflussreiches für die Welt des Schachs. 1991 brachten der Physiker Matthias Wüllenweber, der Informatiker Mathias Feist, der Wissenschafts-Journalist Frederic Friedel und der Programmierer Frans Morsch eine Engine (inkl. User-Interface) auf den Markt, die sich anfänglich «Quest» nannte, und die heute weltweit zum Synonym überhaupt für das gesamte Computerschach avanciert ist: «Fritz».
In den Schachvereinen landauf, landab ist, wie jeder aktive Spieler bestätigen kann, der Spruch längst in den Volksmund erhoben worden: «Muss ich mir zuhause mit Fritz anschauen!» Denn professionelle Programmierung, breiteste Produkte-Palette und (last but not least) gerissene Marketingstrategien (bis hin zum Einbezug der großen nationalen Schachverbände und zum Sponsoring international-spektakulärer Man-vs-Machine-«Zweikämpfe») haben dies Chessbase-Flagschiff zum unumstrittenen Software-Marktleader in der gesamten Schachwelt gemacht, auch wenn «Fritz» als seinerzeit spielstärkste Engine inzwischen von anderen Programmen abgelöst wurde.
Seit einigen Wochen feiert nun «The World’s Leading Chess Software Company» (Washington Post) das Dutzend-Jubiläum ihrer wohl einträglichsten DVD: «Fritz Twelve» ist erschienen.

Die neue «Fritz»-Oberfläche mit Notationsfenster, Uhr, Bewertungsprofil, Engine-Output und Messungsanzeiger
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Wie trendig Chessbase auch nach fast 20 Jahren noch immer auf den Markt hin programmiert, wie smart die Leute um Chessbase-Chef Wüllenweber den Mainstream lesen, umsetzen und vermarkten, zeigt sich dem Anwender augenblicklich nach der «Fritz»-Installation. Nicht mehr das altvertraute, mittlerweile etwas verstaubte, teils eher unübersichtliche Outfit der Fritze 5 bis 11 blickt einem da entgegen, nun dominiert den Monitor der von Bill Gates’ Microsoft weltweit unlängst zum Quasi-Standard erhobene und inzwischen weitgehend etablierte «Office-07»-Look des sog. «Ribbon-Menu-Controllings»:
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Microsoft-«Office» lässt grüßen
Ein so bekannt Feature-reiches Schachprogramm wie «Fritz» tut gut daran, seine vielfältigen Menüs möglichst kompakt und sinnvoll strukturiert zu verpacken; insofern ist nur zu begrüßen, dass Chessbase auf diese neue Windows-«Vorgabe» aufgesprungen ist. Die GUI macht einen sichtlich aufgeräumteren, hierarchisch klaren Eindruck, es lässt sich unter dieser Multifunktionsleiste – nach der unvermeidlichen Einarbeitungszeit – jetzt eindeutig flotter hantieren. (Auch wenn man halt anfänglich ein paar Mal vergeblich – wie jahrelang gewohnt – auf F10 statt auf F11 drückt, bis die neue Partie der Datenbank erscheint…) Diese kräftig geliftete, nun sehr kompakt wirkende, farblich beeinflussbare Anordnung aller Fritz-Funktionen und -Steuerelemente wertet das aktuelle Interface zweifellos auf.
Die neuen «Messgeräte»
Das rundum aufgefrischte Outfit ist sicher die wichtigste Novität des zwölften «Fritz», besonders augenfällig sind aber auch zwei neue Features: Der sog. «Schärfemesser», dessen Grafik anzeigt, ob die gerade gespielte Partie in taktisch ruhigen oder eher kombinationsreichen Gewässern fährt, sowie das «Matt-o-Meter», das (ebenfalls via Armaturen-Zeiger) dokumentieren soll, ob die Stellung etwa gar nach Matt «riecht» (Bild links).
Kenntnisreiche bzw. erfahrene Anwender mögen solche GUI-Spielereien mit einigem Recht als verzichtbare Kinkerklitzchen abtun, doch Schach-(Software-)Newbies können derartige Accessoires durchaus hilfreich-informativ zur Seite stehen, wenn’s darum geht, abstrakte schachliche Zusammenhänge plastisch-real rüberzubringen.
Professionelle Grafik
Ebenfalls weniger für die Großmeister-Szene denn für die abertausend gewöhnlichen Schach-Sterblichen wurden die meisten übrigen, teils äußerst ästhetischen, wenngleich ein betont leistungsfähiges Hardware-Equipment voraussetzenden Grafik-Ingredienzen dieses Schach-Pakets entwickelt. Da wären (nach wie vor) zu nennen das «Magische Auge» (Bild rechts), ein dreidimensionaler «Laserstrahl», der optisch verblüffend die Rechenvorgänge des Programmes visualisiert; die realistisch gestalteten Schach-Räume wie z.B. die «Englische Bibliothek» (Bild unten); oder etwa das «Chess-Media-System» mit seiner schachlich integrierten Audio-&Video-Unterstützung.
Die Spielstärke des neuen Fritz
Es lassen sich unschwer Stellungen finden, die «Fritz 12» weitaus besser liegen als seinen Vorgängern, was den Eindruck erwecken könnte, die Engine hätte bezüglich Spielstärke kräftig zugelegt. Um nur drei Exempel zu statuieren, bei denen die neue Engine mehr oder weniger sofort durchblickt, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Programmen:
Stellung 1 (Lloyd-Ling, CorrGame 2000):
17. 0-0-0 ! Sxd5 18. Lc4 S7b6 19. Txd5 Sxd5 20. Td1 Dxe6 21. Lxd5 Dxd5 22. Txd5 +-
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Stellung 2 (Napolitano-Kjellander, CorrGame 1956)
20. h4!! gxh4 21. g4 Ld7 22. Th2 (Var) De7 23. g5 (mit Angriff)
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Stellung 3 (Studie: Pospisil 2000)
1. c6!! c1=D 2. c7 Dc6 3. Le5 Ke2 4. Kb8 Db5+ 5. Ka7 Dc6 6. Kb8 Db6+ 7. Kc8 De6+ 8. Kb8 Db3+ 9. Ka7 Da3+ 10. Sa4 Dxa4+ 11. Kb7 (remis)
Wenn hier «Fritz 12» also glänzt, so widersprechen diesem positiven Eindruck allerdings sämtlichen anderen Testergebnisse, wie sie die einschlägige Computerschach-Szene über die neueste Engine bislang gesammelt hat. Diesen Messungen zufolge dürfte «Twelve» bezüglich seiner Turnier-Performance in etwa gleich stark wie der Vorgänger sein; leider keine signifikante Verbesserung also. Damit entfällt für so manchen Computerschach-Freund ein ganz wesentliches Kaufargument.
Wer darüber jedoch nun in Wehklagen ausbricht, der klagt auf extrem hohem Niveau. Denn ob der allgemeinen Diskussion über vermeintliche oder tatsächliche «Spielstärke» vergisst man leicht, dass Fritz 12» und mit ihm zahlreiche andere Programme inzwischen 99,99 Prozent aller Schachfreunde weltweit chancenlos lassen, und für die allermeisten Turnierspieler bis hinauf zum Großmeister stellt sich heutzutage allenfalls die Frage, ob sie von «Fritz 12» in 35 Zügen oder von noch stärkeren Engines bereits in 30 Zügen besiegt werden…

Üppige Grafik, ästhetische Schach-Räume, aber auch Ressourcen-Fresser: Die «Englische Bibliothek» in «Fritz 12»
Dies dokumentiert übrigens eine weitere, bereits mit «Fritz 11» eingeleitete konzeptionelle Ausrichtung dieser Chessbase-Software, nämlich die offensichtlich endgültige Verabschiedung vom jahrelang als sakrosankt definierten Diktat der Performance-Progression. Einfacher gesagt: Fritz scheint nicht mehr in die Tiefe, sondern in die Breite gesteuert zu werden. «Breite» durchaus auch im Sinne von Breitensport; nicht mehr für die «Engine-Freaks» programmiert man in Hamburg, sondern «für die ganze Familie»; es soll offensichtlich für den Schachspieler jeder Couleur etwas dabei sein.
Ob Chessbase damit der Not gehorcht – sprich: das programmiertechnische Knowhow erschöpft ist – oder dem eigenen Triebe, darüber darf man spekulieren. Fest steht, dass das schachliche „Drumherum» des Software-Paketes «Fritz» nach wie vor seinesgleichen sucht, auch in der kommerziellen Szene. Die integrierten Fritz-Highlights sind geläufig:
- Umfangreiche Partien-Datenbank: Die aktuell mitgelieferte CBH-Sammlung umfasst nun 1,5(!) Millionen Partien, und zwar hochwertig komponiert mit zahllosen Themen-, Taktik-, Endspiel- und Eröffnungsschlüsseln. Hinzu kommt ein qualitatives «Opening Book» aus der Großmeister-Praxis mit diversen Statistik-Komponenten
- Diverse Trainings-Optionen: Auch in den neuen Fritz wurde wieder eine Fülle an Features reingepackt wie mehrstündige Videolektionen, automatische Spielstärke-Anpassung, Handicap- und Coach-Optionen, Eröffnungsstatistik, Zugerklärung, verschiedene Traningsmodule, automatische Partien-Analyse, diverse Sparring-Funktionen etc.
- Multimediale Komponenten: Sprache und Musik sind abermals aufgepeppt worden, ebenso die Sprüche-«Kommentare» des Kabarettisten Matthias Deutschmann, die integrierte Text-Partiekommentierung, sowie (wie erwähnt) eine Fülle sehr attraktiver «Raum»-Graphiken und (3D-)Brett-Outfits. Nebenbei interessant mag außerdem für entsprechende Liebhaber sein, dass «Fritz» die Schach-Derivate «Chess 960» und «Räuberschach» für das exotische Spiel zwischendurch offeriert.
- Schach-Server-Zugang: Sie ist das ganz besondere Aushängeschild von Fritz, diese Live-Plattform www.schach.de, deren einjähriges Gratis-Abo ein «Fritz»-Käufer automatisch erhält. Neu gibt’s nun noch einen Premium-Account obendrauf: Ohne weitere Verpflichtung oder Kosten lassen sich jetzt auf dem «weltgrößten Schachserver» (Chessbase) exklusvie Audio-Kommentare bei Spitzenturnieren, Live-Trainings-Events, Großmeister-Simultane und Schach-TV-Sendungen genießen.
Erfolgreiches Rundum-Paket
Fazit: «Fritz» hat sich, mit seiner ganzen Unmenge an graphischen Accessoires – ganz zu schweigen von der inzwischen fast unüberblickbaren Vielfalt an direkt kompatiblen weiteren DVD-/CD-Produkten aus allen denkbaren Schach-Sparten -, mit seinem Multimedia-Equipement, mit seinem ständig wachsenden Analyse-Werkzeugkasten und mit seinem umfangreichen Online-Service längst vom «Experten» wegentwickelt, hin zum vielfältigen Schach-Paket quasi «für die ganze Familie», bei dem für absolut jeden was dabei ist, sei er nun Newbie oder Meisterspieler. Schön auch, dass nun endlich einige bekannte kleine «Fritz»-Schönheitsfehler abgestellt wurden; z.B. lässt sich jetzt nach Neustart mit exakt jenen Fenstern weiterarbeiten, die vor dem Programm-Ende aktiv waren.
Kurzum, der Rezensent gesteht: Müsste er sich heute entscheiden, welches Schachprogramm er auf die berühmt-berüchtigte «einsame Insel» mitnähme, seine Wahl fiele ihm relativ leicht.
Mit dieser Entscheidung stünde er allerdings nicht alleine: Die kürzlich gestartete, großangelegte Umfrage des «Glarean Magazins» bezüglich GUI-Präferenz unter den Schachspielern spricht bereits jetzt, lange vor Abschluss des Polls, eine überdeutliche Sprache: Auf «Fritz» entfielen bis heute mehr als 400 Votings – doppelt so viele wie auf die zweitbeliebteste Oberfläche, nämlich jene von «Shredder».
Es scheint also einiges darauf hinzudeuten, dass «Fritz» auch zukünftig bleibt, was er von Anfang an war: Volkes Stimme in Sachen Computerschach. ■
Chessbase/Hamburg: Fritz Twelve, DVD-Schach-Software, ISBN 978-3-86681-133-1
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Partie
Fritz 12 – Stockfish 1.5 JA
15Min./Engine (DualCore/5moves-Book – 2009) [E10]
1.Sf3 c5 2.c4 Sf6 3.d4 e6 4.d5 b5 5.dxe6 fxe6 6.cxb5 d5 7.Lg5 Le7 8.e3 a6 9.Sc3 c4 10.bxa6 Db6 11.Tb1 Sc6 12.Le2 0-0 13.0-0 Dxa6 14.Sd4 Lb4 15.Lxf6 Txf6 16.e4 dxe4 17.Sdb5 Db6 18.Lxc4 Tg6 19.a3 Le7 20.Tc1 e3 21.Sd6 Ld7 22.fxe3 Se5 23.Sf5 Lg5 24.Sd5 Dd8 25.h4 Kh8 26.hxg5 exf5 27.Sf4 Tc6 28.Dd4 Sxc4 29.Txc4 Dxg5 30.Ta4 Td8 31.Ta7 Lc8 32.Txg7 Txd4 33.Txg5 Td2 34.e4 h6 35.Tg3 Txb2 36.Sg6+ Kh7 37.exf5 Tbb6 38.Se7 La6 39.Sxc6 Lxf1 40.Kxf1 Txc6 41.Kf2 Ta6 42.Ke1 Ta4 43.f6 Tf4 44.Tf3 Te4+ 45.Kd2 Kg8 46.f7+ Kf8 47.Kc3 h5 48.g3 Ta4 49.Kb3 Te4 50.a4 Te5 51.Kc3 Te4 52.a5 Te5 53.Kb4 Te4+ 54.Kc5 Te5+ 55.Kb6 1-0
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Das Zitat der Woche
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Über den Menschen als staatliches Wesen
Johann J. Bachofen
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Aristoteles hat es schon gesagt: «Der Mensch ist ein staatliches Wesen», und es werden wohl noch zweitausend Jahre vergehen, ehe man dieselbe Idee kürzer und besser ausdrückt. Der Staat ist der innersten Natur des Menschen selbst entnommen. Er ist nicht Erfindung eines verdorbenen Geschlechts, nicht der Deckmantel unserer Schadhaftigkeit; er ist vielmehr die Verkörperung der besseren Menschennatur; nicht ein Damm gegen größeren Verfall, sondern die Verbrüderung zur Erreichung der höchsten Zwecke, eine Vereinigung aller besseren Kräfte in jeder Wissenschaft, jeder Kunst, jeder Tugend, jeder Vollendung.
Da aber das Ziel einer solchen Verbrüderung nicht in einer Generation, nicht in vielen erreicht werden kann, so ist der Staat nicht bloß die Verbrüderung der lebenden Menschen, sondern der Lebenden und der Toten und derer, die noch geboren werden!
Jeder einzelne Staat ist ferner bloß eine teilweise Verbrüderung in der großen und allgemeinen Verbrüderung der ganzen Menschheit, ein Glied zur Bildung der großen Kette, welche die niederen mit den höheren Naturen, die sichtbare mit der unsichtbaren Welt verbindet. Das ist der Zweck, das die Bestimmung des Staates; fürwahr eine Bestimmung, die in sich selbst die höchste Seite der menschlichen Natur offenbart!
Beneiden wir also die Anhänger jenes naturrechtlichen Systems nicht um die zerstörte Vollkommenheit ihres ersten Zustandes, noch um ihr verlorenes Paradies. Denn für uns besteht nun die Geschichte, zumal die des Rechts, nicht in der traurigen Entfaltung eines immer tieferen Verfalls, sondern in dem steten Fortgang der Entwicklung zu größerer Vollkommenheit. ■Aus Johann Jakob Bachofen, Basler Antrittsrede zur Rechts-Professur 1841
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Interview mit dem Rybka-Programmierer Vasik Rajlich
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Rybka 4 kommt mit neuer Suche, neuer Bewertung
und neuen Analyse-Funktionen
Peter Martan
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we/Die Welt des Computerschachs hat schon seit langem ein allmächtiges Triumvirat, das da heißt: Rybka, Shredder, Fritz. Und für gewöhnlich pflegt dieses omnipräsente (und -potente) Trio alljährlich so gegen den Spätherbst hin mit neuen Versionen auf sich aufmerksam zu machen – das Weihnachtsgeschäft lässt grüßen.
Vor kurzem erschien nun bereits Fritz 12 (wir werden darüber berichten), seit einigen Tagen ist auch Shredder 12 auf dem Markt (wir haben darüber berichtet) – doch wo bleibt Rybka 4 ?
Wo ist der absolute Generalissimus der Szene – jenes kleine blaue «Fischchen», das als gefräßiger Killer-Hai hinsichtlich Spielstärke jedes Engine-Turnier so dominant beherrscht wie kaum ein anderes Programm in der bisherigen Computerschach-Geschichte?
Das «Glarean Magazin» hielt die Spannung vor dem neuen Release nicht mehr länger aus, und Peter Martan gelangte mit ein paar ungeduldigen Fragen an den Rybka-Erfinder und -Chefdenker Vasik Rajlich.
Glarean Magazin: Was ist Ihre zurzeit wichtigste Arbeit an Rybka?
Vasik Rajlich: Ich befinde mich gerade im «Release-Modus»; da gibt es eine Menge kleinerer Dinge zu tun.
GM: Welche Innovationen können wir von Rybka 4 erwarten?
VR: Die Evaluation und die Suche sind neu gestaltet, beides habe ich letztes Jahr mehrfach geändert. Es werden zudem ein paar neue Analyse-Funktionen hinzukommen.
GM: Wann etwa dürfen wir Rybka 4 erwarten?
VR: Das ist noch offen…
GM: Wird es in der gleichen Weise verkauft bzw. vertrieben wie bisher?
VR: Ja, Convekta und ChessBase werden wieder die publizierenden Firmen sein.
GM: Gab es im Entwickler-Team etwelche Veränderungen?
VR: Die eigentliche Entwicklungsarbeit wird immer noch ausschließlich von mir gemacht. Aber wir haben ein tolles Team: Lukas Cimiotti hat beim «Clustering» sehr viel beigetragen, ebenso auch in Sachen Turnier-Vorbereitungen, und seine Mitarbeit im vergangenen Jahr war enorm. Unser «Book»-Team hat sich ein wenig verändert, wir haben nun zusätzlich Jiri Dufek ins Team geholt, aber Jeroen Noomen bleibt nach wie vor dabei. Nicht unerwähnt lassen will ich Felix Kling und seinen Bruder Christoph, welche für unsere Website verantwortlich sind. Weiters sind da noch Hans van der Zijden, der als PC-Operator auf Computer-Turnieren fungiert, meine Frau Iweta als die Verantwortliche für die Tests, Larry Kaufman für die Leitung der Mensch-vs-Maschine-Matches sowie der ganzen Parameter-Tunings, und schließlich Nick Carlin, der ebenfalls bei den «Book»-Arbeiten und Turnier-Vorbereitungen beteiligt ist.
GM: Wird es – früher oder später – eine öffentliche Cluster-Version von Rybka geben?
VR: Nein, jedenfalls nicht als Bestandteil der kommenden Rybka-4-Version. Aber wir haben Pläne, dies zusätzlich für den spezifischen Einsatz in Turnieren weiter zu entwickeln. Es wird gegenüber dem Bisherigen kleine Unterschiede geben, aber lassen Sie sich überraschen…
GM: Bereits im Rybka-Forum wurde mal danach gefragt, ob eine automatische «Backward Analysis» («Rückwärtsanalyse») im Multi-Varianten-Modus implentiert werden könnte, worauf geantwortet wurde, dass dies eine Frage des Interfaces, nicht der Engine sei. Aber würden Sie es als nützlich unterstützen, so etwas auch optional sogar im «normalen» Spiel-Modus, zumal für Cluster-Versionen, möglich zu machen?
VR: Der Output einer Cluster-Version ist ein schwieriges Thema, das noch einiges Nachdenken erfordert. Grundsätzlich könnte der «Cluster» sicher eine Art von Multi-PV-Analyse liefern, auch in seinem «Play»-Modus. Bisher haben wir aber überhaupt Cluster-Technik nur für Turniere angewandt, so dass dieses «Problem» noch nicht gelöst wurde.
GM: Wird Rybka 4 einen spezifischen «Finde-Gewinn-»Modus haben bzw. wird wieder eine zusätzliche «Winfinder»-Engine mitgeliefert?
VR: Die Entwicklung besonders «interessanter» Derivate (einschließlich «WinFinder»-Versionen) ist auf meiner To-Do-Liste, aber zurzeit noch nicht in Angriff genommen, ebenso wenig wie ein spezieller «Win-Finder»-Modus. Fest steht aber, dass Rybka 4 auch taktisch viel stärker als jetzt Rybka 3 sein wird.
GM: Wird die neue Engine auch die Option enthalten, den sog. «Nullmove» ein- oder ausschalten zu können?
VR: Dieses Feature ist wohl nicht so wichtig, dass es in die Parameter-Liste der Engine integriert werden müsste.
GM: Haben Sie schon News betreffend «Shared Analysis» und «Persistent Hash»?
VR: Noch nicht, bisher sind diesbezüglich nur ein paar Bugfixes zu melden. Das sind aber weitere Themen, die wohl noch eine ganze Menge Arbeit machen werden… ■
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Interview in english:
GM: What is your main work to be done with Rybka right now?
VR: Right now I am in «release mode», there are a ton of little things to do now.
GM: What innovations may we expect from Rybka 4?
VR: The eval and search are revamped, Ichanged it completely three times last year. There will also be a few new analysis features.
GM: When approximately may we expect Rybka 4?
VR: This is still TBD.
GM: Will it be sold and distributed in the same ways as formerly?
VR: Yes, Convekta and ChessBase will be the publishers.
GM: Has there been any change in the team of developers?
VR: The development work is still done only by me, but we have a great team. Lukas Cimiotti has helped tremendously with the clustering and with tournament preparations, his contribution over the past year has been enormous. Our book team has changed a bit, we have added Jiri Dufek, while Jeroen Noomen remains involved. We will give more details later. I also should mention Felix Kling and his brother Christoph for their work on our web site, Hans van der Zijden as the Rybka operator, my wife Iweta for testing, Larry Kaufman for man-vs-machine matches and parameter tuning, and Nick Carlin for book work and tournament preparations.
GM: Will we have a public Rybka cluster-version sooner or later?
VR: This won’t be a part of the Rybka 4 release, but we do have plans for this in addition to competing in tournaments. It will be something a little different, you’ll have to stay tuned.
GM: Maybe you remember me asking you once at Rybka forum about multi-variant-mode of analysis. My special wish of automatic backward analysis in mv- mode was answered by you then as a matter of GUI, which it is, of course. But would you support it as useful, even sometimes in normal game mode, especially as for cluster version?
VR: Can you say what you mean by „backward analysis“?
GM: I just meant the feature of some GUIs to step back automatically in the game analyzed.
VR: The output of our cluster is a tricky issue which needs some thinking. Outputting a single PV is a poor fit to how the cluster searches. In principle, the cluster could provide a sort of multi-pv analysis even in its more efficient „game-play“ mode. So far we have only used the cluster for competitions, so this issue has not been resolved.
GM: Will the „find win“ mode be new too in Rybka 4 or will even a new WinFinder come up again?
VR: Making more interesting versions (including some WinFinders) is on my to-do list, but I haven’t touched it since Rybka 3. Ditto for „find win“ mode – it could be improved, but so far hasn’t been. Rybka herself is much stronger tactically now than Rybka 3.
GM: Or do you think nullmove to be switched off as an option of the engine would also be a feature worth adding?
VR: This feature probably doesn’t have enough value to add to the parameter list.
GM: Any news to be expected as for shared analysis and persistent hash?
VR: Not yet, so far there are only some bug fixes. This is another topic which will eventually get a lot of work.
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Wettbewerb für junge österreichische Komponisten
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Quartett-Musik für «Jugend komponiert»
In Zusammenarbeit mit dem Salzburger Festival «Aspekte» führt der Österreichische Komponistenbund zum dritten Mal seinen Österreich-weiten Kompositionswettbewerb «Jugend komponiert» durch. 2010 widmet sich der Wettbewerb dem Bereich der E-Musik und schreibt Kompositionen für die Besetzungen Streichquartett und Klarinettenquartett aus. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder in Österreich in musikalischer Ausbildung sind (ohne sonstige Einschränkung). Gesucht werden Musikstücke mit einer Dauer von 7 bis 15 Minuten, die für Streichquartett (klassische Besetzung) oder Klarinettenquartett konzipiert sind. Einsende-Schluss ist am 30. November 2009, die weiteren Details finden sich hier. ■
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1. Kompositionswettbewerb «Luciano Berio»
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Gesucht: Unveröffentlichte Kammermusik-Werke
Das amerikanische Musik-Netzwerk IAMIC («International Association of Music Information Centres») weist auf einen neuen internationalen Kompositionswettbewerb hin, der dem italienischen Komponisten Luciano Berio gewidmet ist. Eingesandt werden können unveröffentlichte Werke in den vier Kategorien: A) Flöte solo; B) Orgel, Klavier oder Harfe solo; C) Flöte und Tasteninstrument; D) Flöte, Sopran und Tasteninstrument. Die drei Sieger-Stücke sollen im nächsten Jahr in Italien uraufgeführt werden. Einsende-Schluss ist am 15. März 2010, die weiteren Details (engl.) finden sich hier. ■
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Schreibwettbewerb des Krauss Verlages
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Heiteres oder Nachdenkliches über Brieftauben
Kurzgeschichten und Gedichte über den Kulturvorgel Brieftaube sucht ab 1. Januar 2010 der deutsche Krauss-Verlag. Eingesandt werden können «unvergessliche Erlebnisse» (tatsächliche oder erfundene) rund um diese Tiere. Die eingesandte Prosa sollte maximal drei Normseiten betragen, die Lyrik maximal eine A4-Seite umfassen. Einsende-Schluss ist am 30. April 2010, die Einzelheiten sind hier nachzulesen. ■
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