Wettbewerb für liturgische Musik
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Der Slatkonia-Preis 2008
Das Kirchmusik-Referat der Erzdiözese Wien schreibt auch 2008 seinen Kompositionspreis für neue liturgische Musik aus. Der Preis trägt seinen Namen nach Georg von Slatkonia (1456-1522), der an der Gründung der Wiener Hofkapelle in hervorragender Weise beteiligt war, diese bis zu seinem Tod leitete und ab 1513 zusätzlich als Bischof von Wien wirkte. Komponistinnen und Komponisten jeglicher Nationalität und jeglichen Alters sind eingeladen, eine Gottesdienst-Musik «Tag des Herrn» zu komponieren. Die Uraufführung des preisgekrönten Werkes ist in einer bedeutenden Kirche Wiens vorgesehen, seine Dauer soll ca. 20 bis 25 Minuten betragen. Die genauen Details finden sich hier, Einsende-Schluss ist am 15. Mai 2008.
Wettbewerb der Schreibszene Schweiz
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«Knackige Postkarten-Texte»
Die Literatur-Homepage «Schreibszene Schweiz» widmet ihren diesjährigen Wettbewerb «Postkarten-Texte» dem Thema «schauerlich». Die Texte sollen auf einer Postkarte Platz haben, dementsprechend werden die Gewinner-Texte auf Postkarten gedruckt. Inhaltliches Vorbild ist dabei die bekannte Sendung «Schreckmümpfeli» von Radio DRS; gesucht werden «nackenhaarsträubende, witzige und intelligente Postkarten-Schreckmümpfeli». Einsende-Schluss ist am 1. Mai 2008, die Einzelheiten der Ausschreibung finden sich hier.
Agnostisch an Gott glauben?
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Jesus für Zweifler
«Ein subversiver Untergrund-Glaube in mir lässt mich inzwischen vermuten, dass das Schicksal der Welt davon abhängt, ob der Kirche nach zweitausendjährigen Fehlversuchen doch noch das Unwahrscheinliche gelingt: ihren Glauben als wahr zu erweisen. Ja, ich neige neuerdings wieder zu der Ansicht, dass die Botschaft des Juden Jesus vielleicht doch – unterm Strich – für die Welt ein Segen war, ist und bleibt, und dass diese Botschaft auch in der Zukunft verkündet, aber besser verstanden und praktiziert werden sollte. Vor allem: Diese Botschaft ist viel zu wichtig, als dass man sie den Gläubigen alleine überlassen dürfte, und schon gar nicht dem Lutherischen Weltbund, dem Papst, den feministischen Theologinnen, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken oder gar dem Opus Dei. Diese Botschaft geht alle an, auch die Ungläubigen, und darum ist es höchste Zeit, sich mal wieder mit diesem Jesus Christus zu beschäftigen, gerade für die Ungläubigen. Für die Gläubigen natürlich auch. Für die Zweifler sowieso.» (Christian Nürnberger)
Christian Nürnberger hat einen langen Weg hinter sich. Seinen Kinderglauben hat er verloren, und um einen Erwachsenen-Glauben zu entwickeln, studierte er Theologie. Doch den Glauben an Gott verlor er dabei endgültig. Und weil man nicht atheistisch an Gott glauben kann, hängte er die Theologie an den Nagel und zog nun als fröhlicher Agnostiker durch die Welt. Drei Jahrzehnte später erkennt Nürnberger, dass er in all den Jahren nichts anderes getan hat, als agnostisch an Gott zu glauben… (Verlagsinfo)
Christian Nürnberger, Jesus für Zweifler, Gütersloher Verlagsanstalt, 272 Seiten, ISBN 978-3579069678
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