Glarean Magazin

Kärntner Krimi-Preis 2008

Posted in Literatur, Literatur-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 27. Januar 2008

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«Money – Geschichten von schönen Scheinen»

Die beiden prominenten Krimi-Autorinnen Susanne Schubarsky und Fran Henz suchen für ihren «Kärntner Krimi-Preis 2008» bisher unveröffentlichte Kurzkrimis in deutscher Sprache, in denen es «um das Thema Nummer 1 geht: Money. Geld als Tatmotiv – Zu wenig Kohle? Oder zu viel? Ein altmodischer Banküberfall? Oder moderne Computer-Kriminalität? Aber auch Erbschleicher, Betrüger, Fälscher, Geldwäscher und Hochstapler haben ihre Reize, ebenso wie geldgierige Mörder und korrupte Buchhalter.»
Der Wettbewerb ist international, Einsendeschluss ist am 30. April 2008, die Einzelheiten finden sich hier.

Internationaler Komponistinnen-Wettbewerb

Posted in Musik, Musik-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 26. Januar 2008

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Kammermusik für Cello & vier Instrumente 

In Zusammenarbeit mit der GEDOK, dem größten und traditionsreichsten KünstlerInnenverband Deutschlands, veranstaltet die «Internationale Komponistinnen Bibliothek Unna» ihren Internationalen Komponistinnen-Wettbewerb 2008. Dieser Wettbewerb vereint den 1987 in Unna begründeten und im zweijährigen Turnus veranstalteten «Fanny Mendelssohn Wettbewerb für Komposition» mit dem Komponistinnenwettbewerb der GEDOK, der alle fünf Jahre in Mannheim stattfand. Durch die Kooperation der beiden Partnerinnen wird dieser Preis zum bedeutendsten Wettbewerb für komponierte Musik von Frauen.
Eingesandt werden kann ein Kammermusik-Werk für Violoncello mit bis zu max. vier weiteren Instrumenten. Die Aufführungsdauer soll 15 Minuten nicht überschreiten. Teilnahmeberechtigt sind Komponistinnen aller Nationalitäten, Einsendeschluss ist am 30. April 2008. Die weiteren Details finden sich hier.

Das Schach-Wort zum Sonntag

Posted in Schach, Schach-Rätsel, Schach-Wort zum Sonntag by Walter Eigenmann on 26. Januar 2008

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Siebte Reihe

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Weiß zieht und gewinnt

 

 

1.Dh6 Lxh6 [ 1...Dxb7 2.Dxh7# matt] 2.Txh7# matt 1-0 (Blokh 2001)

Satirisches von Herbert Friedmann

Posted in Herbert Friedmann, Literatur, Neue Prosa, Satire by Walter Eigenmann on 23. Januar 2008

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Im Literaturhaus

Herbert Friedmann

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Der Abend dämmerte, als sich die Bewohner des Literaturhauses im Gemeinschaftsraum versammelten und ihr Schicksal beklagten.
«Mir wurde ganz übel mitgespielt», jammerte ein vierzeiliges Gedicht. »Jeder Deutschlehrer maßte sich an, auf meinen zarten Versfüßen herumzutrampeln.
«Was soll ich erst sagen!» polterte ein zeitgenössischer Roman. Mit einem Schmerzgesicht deutete er auf die vielen Narben – kaum verheilte Wunden, die ihm scharfzüngige Kritiker zugefügt hatten. Das Vierzeilen-Gedicht grinste, denn es mochte die Prosa nicht.
«Lyriker», brummte der Roman daraufhin verächtlich.
«Schaut mich an», flötete die Idee, «seht nur, was mein Autor mit mir angestellt hat.» Alle blickten zu der winzigen Idee, die in der Tat Mitleid verdiente: Ein Drehbuchschreiber hatte sie rücksichtslos zu einem Vorabendfüller ausgewalzt.
«Ja, schrecklich», seufzte eine bleiche Erzählung. «Aber Dich hat die Öffentlichkeit wenigstens wahrgenommen, mich dagegen schweigen die Rezensenten schon ihm zehnten Jahr meines Erscheinens tot.»

«Und ich erst, und ich erst!» nölte ein sozialkritisches Jugendbuch. «Mich hat man in den Schulen als Aushilfspädagoge missbraucht…»
«Aus mir hätte ein Klassiker werden können», quakte ein Dramatischer Einakter dazwischen.
«Nicht schon wieder!» stöhnte das Vierzeilen-Gedicht. «Wir wissen, dass Du beinahe einen Preis bekommen hättest, wenn Dein Regisseur nicht..»
Es pochte zaghaft gegen die Tür. Der zeitgenössische Roman öffnete. Eine kleine Satire blieb verschüchtert in der Tür stehen.

«Darf ich bei Euch bleiben?» nuschelte sie. «Ein Fernsehredakteur hat mir gerade alle Zähne gezogen!» ■

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Herbert Friedmann
Geb. 1951 in Groß-Gerau/D, Lehre als Einzelhandelskaufmann, zahlreiche Buch-Veröffentlichungen (Kinder- und Jugend-Bücher, Lyrik, Theaterstücke, Hörspiele), Träger verschiedener Literaturpreise und Stipendiate, lebt seit 1977 als freier Autor in Darmstadt/D

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Literatur-Kreuzwort-Rätsel Nr.11

Posted in Literatur, Literatur-Kreuzworträtsel by Walter Eigenmann on 22. Januar 2008

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Literatur-Rätsel Januar 2008

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Auflösung

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Der Brockhaus in einem Band

Posted in Buch-Rezension, Lexika, Rezensionen by Walter Eigenmann on 20. Januar 2008

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Geballtes Wissen auf 1’200 Seiten

der-grosse-brockhaus-in-einem-band-3.jpg1’204 Seiten, 70’000 Stichwörter, 2’000 Fotos, 60 Bildtafeln, 650 Grafiken, 250 Karten, 110 Tabellen – dies in nackten, aber beeindruckenden Zahlen das neueste, in dritter, aktualisierter Auflage daherkommende Ein-Band-Kompendium der berühmt-ehrwürdigen Marke «Brockhaus». Wer diesen kiloschweren Wälzer noch brauche im Zeitalter der DVD-Datenfluten und des Google-Fiebers? Eigentlich jeder. Denn für den schnellen Info-Griff zwischendurch, für die kurz-knackige Erstinformation, auch für die prägnante Grafik, überhaupt für jeden unkomplizierten Zugriff auf den Wissens-Grundstock im 21. Jahrhundert ist der «Brockhaus» noch immer der bequemste Assistent beim Beschaffen von Basis-Wissen. Und auch wenn’s nicht der enzyklopädische «Brockhaus» mit seinen 30 Folianten, sondern der kleine, aber sowohl layouterisch wie typographisch sehr lese- und benutzerfreundlich designte Bruder ist, so ist doch die thematische Breite gewohnt fulminant: Wirtschaft, Recht, Kunst, Kultur, Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft, Geographie und Geschichte heißen noch immer die Wissensgebiete. Aufgewertet wird das Erscheinungsbild noch durch einen geographischen Sonderteil mit Karten und Satelliten-Bildern.
Für alle jene schließlich, die sich lexikalische Suche ohne Computer-Hilfe partout nicht vorstellen können, bleibt immer noch der Griff zur mitgelieferten CD-ROM, welche den kompletten Stichwort- und Text-Bestand des Bandes sowie ca. 1’100 Abbildungen enthält. Kurzum, der «Große Brockhaus in einem Band» ist auch in seiner neuesten Ausgabe ein wahrer «Klassiker» der Allgemeinbildung, welcher auf 1’200 Seiten geballtes Wissen ausbreitet, bibliographisch sorgfältig und schön gestaltet ist und damit (bei einem Preis von 40 Euro) ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Eine rundum gelungene Produktion, die im Büro-Regal wie in der privaten Bibliothek eine echte, weil im Alltag blitzschnelle, handliche Alternative zu Giga-Datenbanken oder Internet-Surferei darstellt. (we/08)

Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus, Der Große Brockhaus in einem Band, 1’200 Seiten + CD, ISBN 978-3-7653-3143-5

Probeseite

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Bobby Fischer in Reykjavik gestorben

Posted in Bobby Fischer, News & Events, Partien, Schach by Walter Eigenmann on 19. Januar 2008

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Tod eines Schach-Genies

bobby-fischer-01.jpgWunderkind, Monomane, Antisemit, Querdenker, Psychokiller, Intelligenzbestie, Landesverräter, Genie  – über die Person und das Leben des Ex-Schach-Weltmeisters Robert James «Bobby» Fischer existieren ebenso viele widersprüchliche Urteile, wie sich Legenden um ihn ranken. Der begnadete Schachspieler aus Chicago, der im Sommer 1972 im isländischen Reykjavik als Gegner von WM Boris Spassky die bis anhin unangefochtene, jahrzehntelange russische Hegemonie im Schach fast im Alleingang vernichtete (Bild rechts) und es dadurch mitten im Kalten Krieg als Schachspieler auf die Titel-Seiten sämtlicher großer Zeitungen der Welt schaffte, war Zeit seines Lebens für seine Mit- und Umwelt ein Rätsel. Nach seiner Besteigung des Schach-Thrones, die im Westen einen noch nie dagewesenen Boom des Schachspiels gerade auch unter Kindern und Jugendlichen auslöste,  zog sich Fischer abrupt vom Profi-Schach zurück und lebte zwei Jahrzehnte lang wie ein Phantom (Bild unten).
Vorgestern starb der «König des Schachs» erst 64-jährig in Island an Nierenversagen. Die Schach-Welt hat eine ihrer skurrilsten Figuren verloren. Der bekannte New Yorker Schach-Biograph Harold Schonberg in seinem Buch «Die Großmeister des Schach» über Fischer: «Sein Leben strahlt eine Mischung von Erhabenheit und Lächerlichkeit aus, wie sie nicht nur im Schach, sondern in allen Bereichen menschlicher Betätigung einzigartig dasteht.»
bobby-fischer-02.jpgUnter Fischers weltweiter Fan-Gemeinde gilt des genialen Exzentrikers sechste WM-Match-Partie gegen (seinen späteren Freund) Spassky als nur eine seiner zahllosen Glanz-Leistungen am Brett. Wir bringen sie nachfolgend in einer (vollständig automatisierten) Kommentierung durch das bekannte Schach-Programm «Fritz» – auch als reizvolle Gegenüberstellung von menschlicher Kultur-Leistung und reinem Computer-Produkt. (Walter Eigenmann)

Fischer – Spassky, Reykjavik 1972
6. WM-Match-Partie
(Kommentar: Fritz10-P4/3Ghz(120s)
D59: Damengambit (Tartakower-Variante)

1.c2-c4 e7-e6 2.Sg1-f3 d7-d5 3.d2-d4 Sg8-f6 4.Sb1-c3 Lf8-e7 5.Lc1-g5 0-0 6.e2-e3 h7-h6 7.Lg5-h4 b7-b6 8.c4xd5 Sf6xd5 9.Lh4xe7 Dd8xe7 10.Sc3xd5 e6xd5 11.Ta1-c1 Lc8-e6 12.Dd1-a4 c7-c5 13.Da4-a3 Tf8-c8 14.Lf1-b5 a7-a6 15.d4xc5 b6xc5 16.0-0 [ 16.Sf3-d4 De7-a7 17.Sd4xe6 a6xb5 18.Da3xa7 Ta8xa7 19.Se6xc5 Ta7-c7 20.b2-b4 Sb8-a6 21.a2-a3 Sa6xc5 22.Tc1xc5 Tc7xc5 23.b4xc5 Tc8xc5 24.Ke1-d2 Kg8-f8 25.Th1-c1 Tc5xc1 26.Kd2xc1 Kf8-e7 27.g2-g4 Ke7-d6 28.Kc1-d2 Kd6-e6 29.Kd2-d3 Ke6-e5 30.h2-h4 g7-g5 Castillo,G-Butterworth,J/IECG 2001/MegaCorr4/½-½ (47)] 16…Ta8-a7 [ 16...De7-a7 17.Lb5-a4 a6-a5 18.Da3-d3 Sb8-d7 19.Tf1-d1 Ta8-b8 20.La4xd7 Da7xd7 21.b2-b3 a5-a4 22.h2-h3 a4xb3 23.a2xb3 d5-d4 24.Sf3-e5 Dd7-e8 25.Se5-c4 Le6xc4 26.b3xc4 d4xe3 27.Dd3xe3 De8xe3 28.f2xe3 Tb8-b3 29.e3-e4 Tb3-e3 30.Td1-e1 Te3xe1+ 31.Tc1xe1 Makarichev,S (2500)-Sturua,Z (2395)/Moscow 1979/MCD/½-½ (42)] 17.Lb5-e2 Sb8-d7 Neuerung [ 17...a6-a5 18.Tc1-c3 c5-c4 ( 18...Sb8-d7 19.Tf1-c1 Tc8-e8 20.Le2-b5 Le6-g4 21.Sf3-d2 d5-d4 22.e3 d4 c5xd4 23.Da3xe7 Te8xe7 24.Tc3-c8+ Kg8-h7 25.Sd2-b3 Sd7-e5 26.Tc8-d8 Ta7-c7 27.Tc1xc7 Te7xc7 28.f2-f4 Lg4-d7 29.f4xe5 Ld7xb5 30.Sb3xd4 Tc7-c1+ 31.Kg1-f2 Tc1-d1 32.Td8-d6 1-0 Furman,S-Geller,E / Moskau 1970/MCD (32)) 19.Da3xe7 Ta7xe7 20.b2-b3 c4xb3 21.Tc3xc8+ Le6xc8 22.a2xb3 Te7-c7 23.Tf1-a1 Lc8-b7 24.Ta1xa5 Tc7-c1+ 25.Le2-f1 Lb7-a6 26.Sf3-d2 La6xf1 27.Sd2xf1 Tc1-b1 ½-½ Richard,A-Terry,B/IECC Email 2000/MegaCorr4] 18.Sf3-d4 [ 18.Le2xa6?? der Bauer ist nicht zu nehmen 18...Tc8-c6 19.Da3-d3 Tc6xa6-+] 18…De7-f8 [ 18...Sd7-f6 19.Sd4xe6 ( 19.Le2xa6? läuft nicht 19...Le6-d7-+) 19...f7xe6 20.Tf1-d1= ( 20.Le2xa6 ist und bleibt taktisch widerlegt 20...Tc8-c6-+) ] 19.Sd4xe6+/= [ 19.Le2xa6?? vergiftet... 19...Tc8-a8 20.Sd4xe6 f7xe6-+] 19…f7xe6

fischer_spassky_1972.jpg

20.e3-e4 [ 20.Le2xa6?? Weiß schlägt einen vergifteten Bauern 20...Tc8-c6 21.Da3-d3 Ta7xa6-+] 20…d5-d4 Schwarz gewinnt Raum 21.f2-f4 [ 21.Le2xa6?? das Schlagen des Bauern ist schlecht 21...Tc8-c6 22.Da3-d3 Ta7xa6-+] 21…Df8-e7 22.e4-e5 Tc8-b8 [ 22...Sd7-b6 23.Da3-d3± ( 23.Le2xa6? ist falsch 23...Tc8-a8-+) ] 23.Le2-c4 Kg8-h8 24.Da3-h3 Sd7-f8 [ 24...Tb8xb2!? 25.Lc4xe6 Ta7-c7±] 25.b2-b3 a6-a5 26.f4-f5 e6xf5 [ 26...De7-g5 27.f5xe6 ( 27.Lc4xe6?! Sf8xe6 28.f5xe6 Ta7-c7+/=) 27...Sf8-g6 28.Tc1-c2±] 27.Tf1xf5+- Sf8-h7 28.Tc1-f1 De7-d8 [ 28...a5-a4 29.Dh3-g3 a4xb3 30.Lc4xb3+-] 29.Dh3-g3 Ta7-e7 [ 29...Tb8-c8 30.e5-e6 Tc8-a8 31.Tf5-f7 Ta7xf7 32.Tf1xf7+- ( 32.e6xf7?! Dd8-f8+-) ] 30.h2-h4 Tb8-b7 31.e5-e6 Tb7-c7 32.Dg3-e5 Dd8-e8 [ 32...d4-d3 33.Tf5-f3 d3-d2 34.Tf3-d3+-] 33.a2-a4 De8-d8 34.Tf1-f2 [ 34.Tf1-f3 und Weiß hätte es noch leichter 34...Dd8-e8+-] 34…Dd8-e8 [ 34...d4-d3 ändert den Lauf der Dinge nicht 35.Tf2-d2 Tc7-d7 36.De5xc5+-] 35.Tf2-f3 De8-d8 [ 35...d4-d3 ändert nichts am Ausgang der Partie 36.Tf3xd3 Tc7-c8 37.Td3-f3+-] 36.Lc4-d3 [ Besser: 36.Tf5-h5 erleichterte Weiß die Gewinnführung 36...d4-d3 37.Tf3xd3+-] 36…Dd8-e8 [ 36...Dd8-g8+- ist ein letzter Versuch] 37.De5-e4 Sh7-f6 [ 37...Te7xe6?? wird durch Matt widerlegt in 3 38.Tf5-f8+!! Mattangriff 38...Sh7xf8 39.Tf3xf8+ De8xf8 40.De4-h7#] 38.Tf5xf6 g7xf6 39.Tf3xf6 Kh8-g8 40.Ld3-c4 Kg8-h8 41.De4-f4 1-0

Links zum Thema

- Tribute to Bobby Fischer (You Tube)

- Bobby Fischer in Reykjavik 1972 (You Tube)

- Das jähzornige Genie

- Virtuosität im Schach

- «Searching for Bobby Fischer» (You Tube)

- Match des Jahrhunderts

- Kommentare berühmter Großmeister
zum Tode Fischers
(You Tube)

- Bobby Fischer und der «11. September» (You Tube)

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Das Schach-Wort zum Sonntag

Posted in Schach, Schach-Rätsel, Schach-Wort zum Sonntag by Walter Eigenmann on 19. Januar 2008

 

Grundreihen-Schwäche

schach-wort-zum-sonntag09b-glarean-magazin2008.jpg 

Weiß zieht und gewinnt

30.Dc6xd7 Td8xd7
[ 30...Dg5xc1 31.Dd7xd8+ Kg8-h7
32.Te1xc1 Weiß gewinnt]
31.Te1-e8+ Kg8-h7
32.Tc1-c8
Weiß gewinnt
(Aljechin-Colle, Paris 1925)

Wettbewerb der «Autoren ohne Grenzen»

Posted in Literatur, Literatur-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 19. Januar 2008

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Gesucht: Die besten Reise-Berichte

Die «Autoren ohne Grenzen», ein Label des 2001 gegründeten «traveldiary.de-Reiseliteratur-Verlages», sowie Books On Demand (BoD) rufen alle schreibenden Welten-Bummler dazu auf, ihre besten Reiseberichte einzusenden. Bis zum 15. Juli 2008 läuft die Ausschreibung.. Alle eingereichten Reiseberichte mit 2’000 bis 7’000 Wörtern werden fortlaufend bei «traveldiary.de» online geschaltet und können von allen Besuchern der Internetseite bewertet werden. Für die besten acht werden nicht nur Preise im Gesamtwert von 2’000 Euro ausgelobt, sie werden auch in einer Anthologie veröffentlicht und auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Die weiteren Einzelheiten finden sich hier.

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Kurzprosa von Franz Felix Züsli

Posted in Franz Felix Züsli, Literatur, Neue Prosa, Prosa by Walter Eigenmann on 16. Januar 2008

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Taksi!

Franz Felix Züsli

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Ha, ha -; nein: nicht vollgeladen wie ein überlaufendes Whiskyschiff… nein; so ein bisschen gefüllt – ein kleines Schmugglerboot, ja; angeheitert, das ist richtig: stark angeheitert ist heute Walter Zwyssig, ha… ich – Angestellter, kaufmännischer: Gorps. ‘tschuldigung, Miriam: prost – meinen Rest im Glas zu deinem Vergnügen. Miriam… nein – keinen Schluck Whisky mehr: ich wechsle  die Flagge; bitte einen Einer, ‘tschuldigung, einen Zweier, natürlich: Roten, ja, französischen, also: Beaujolais, Miriam… ein kleines Festchen für Walter Zwyssig heute -. Geburtstag? Du, Miriam? Nein, du… ich? Nein, überhaupt nicht Geburtstag. Miriam. du…!Prosit! Zum Wohl! Mmhmm, Rotwein auf Whisky. Freude am Freitagabend… danke, Miriam… das darf ich nur denken, Miriam, das kann ich dir nicht, nein, will ich dir, Gorps, ‘tschuldigung, Gesundheit! nicht sagen: wenn du dich bückst, diese Übersicht, bitte noch einmal -.
Miriam!
Walter Zwyssig stand an der «Falter»-Bar: sein Auge wanderte mit etwas erweiterter Pupille über die Flaschenpracht: Sandemamn mit schwarzem Mann Dow’s Port Fernet Branca die Bilder an der Wand Appenzeller sixty-nine nein: diese sonnenbraune Hand, Miriam. Tippen an der Kasse, klingeln, für die Garderobe wird nicht gehaftet, aber ich möchte den Kopf auf die Theke legen, dieses Drücken auf die Augenlider, Miriam trägt eine grüne Jacke… Wiese, um auszuruhen, und ihr Sternzeichen ist die Waage, wenigstens den Ellenbogen auf die Theke legen, diese antiken Messinggriffe an den Schubladen abschrauben, verkaufen, klingeln, die Kasse. Im Spiegel dein schlanker Hals, Miriam! Prosit! Miriam, ich: ja, Beaujolais… du…
So ein schmaler Freitagabend, ha, ha -. Zurückhaltendes Lachen, bereit zum Gelächter: Miriam lachte überrascht, erschrocken zurück – doch, Feuer habe ich! Bitte! deine Augenwimpern… da lehnt ja noch einer an der Bar: schüttet sich auch so ein bisschen mit Schnaps voll? Hallo, Kamerad – out! In, Miriam: mit deinem Lächeln allein sein… darf ich dir auch ein Glas anbieten: niesen — Gesundheit! -, anbieten? Also. dann nicht: Prost Walter!
Woher der gekommen ist? die Flügeltüre schwingt noch: ah, ein Hotelgast – «Guten Abend….» Im halbleeren Rotweinglas blitzt das Kronleuchtergefunkel: der Mensch neigt den Kopf in meine Richtung, abweisende Ahnung eines Lächelns, und Miriam nimmt den Whisky an, den er ihr angeboten hat:
Miriam!
Dieser hergelaufene Mensch; durch die Flügeltüre: «Rechnung auf Zimmer 32, bitte» -, Abendanzug mit Siegelring und silbernem Zigarettenetui: «Bitte!» und Miriam nimmt die Zigarette an: «Prosit!» – nein, die Gläser klirren beim Anstoßen nicht, sie… klingelnder Wohllaut: küssendes Glas; tatsächlich, was fällt dem Abendanzug denn ein: er küsst Miriam die Hand – ihr Lächeln flattert hin und her, und wie klug er sich in ihre Gefühle drängt: Gorps, ‘tschuldigung, noch einen Zweier, ja, Beaujolais, danke -.
Aus dem Abendanzug strömt mir Gleichgültigkeit entgegen – dafür trinkt ihm Miriam zu, diese Musik… zum Verrückt…
Ich, Walter Zwyssig! nur einen Whisky, einen Zweier, ja, zwei Zweier und abgefüllt wie eine gestopfte Gans? Mein Körper schwankt um mich selber – zwei Stück Rückenmark? Nein, das Hirn rutscht nach hinten, wenn ich an die Decke schaue: unmöglich; nur Wellen im Kopf. Muss der Föhn sein, ja: der Föhn.
Bitte Miriam: Feuer! Danke! Nicht bücken? Schade; vom Bücken lebt man – dem Abendanzug möchte ich eine gefüllte Fritteuse in den Kragen leeren. Linke Hand in der Hosentasche, hat er; zutrinken, leises Geflüster mit Miriam, lächeln, dreht sich, nicht bücken, nur für kleine Leute: strecken, deine Zunge:
Miriam! Du bist ein…
Bist du? bin ich? Einen Zweier, nein, Dreier – bin ich? Hinaus mit Walter Zwyssig, sage ich: zahlen bitte! Eins, zwei… viel. Miriam… Danke! Meine Zunge lispelt draußen haben sie die Schirme geöffnet hier hat es am Boden Zigarettenasche klingeln nicht die Kasse das Telefon am Kleiderständer hängt ein Regenmantel vergessen nicht abgeholt am der Bar Walter Zwyssig Trinkgeld inbegriffen. Weiß schon, Miriam. Ciaò.
Flügeltüre, auf: zu! Ich spüre die kühle regenschwere Nachtluft; fast wäre ich gestolpert, diese heiße Stirne: Walter hat einen sitzen, hat er wirklich? Föhn. Kurzweil an der Bar; Freitagabend. Der linke Fuß kribbelt: eingeschlafen, Miriam… und immer, wenn man nach Hause fahren will, stehen die Trams in den Depots. «Taxi!» Und dabei ist Mitternacht noch keine halbe Stunde vorbei.
«Taxi!»
Diese kühle Nachtluft; nein, wirklich: es regnet, meine Schuhe sind schon ganz nass; dies ist aber Schweiß, was mir in den Mundwinkel rinnt: salzig und regennass.. auch regnen lassen, wenn ich zuhause bin. Ha -: zuhause bin. Ruth schläft unruhig, wenn ich nicht zuhause bin. Ruth sagt: «Ich schlafe immer unruhig. wenn du nicht zuhause bist!»
Und heute?
Miriam, was… Schläft immer unruhig, wenn ich nicht… tatsächlich, schon Samstag; immer unruhig wenn
«Taksi!» ■

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franz-felix-zuesli.jpg

Franz Felix Züsli

Geb. 1932 in Zürich, Schriftsetzer-Lehre, dann Maturität und rechtshistorisches Studium an der Universität Zürich, Promotion, zahlreiche Lyrik- und Prosa-Publikationen in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften, lebt in Witikon/CH

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Heute vor … Jahren

Posted in Friedrich Schiller, Heute vor ... Jahren, Literatur, Walter Eigenmann by Walter Eigenmann on 13. Januar 2008

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Beifallssturm für Schillers «Die Räuber»

schiller_die-rauber_titelblatt-1781.jpgAm 13. Januar 1782 wird Friedrich Schillers (bereits 1781 anonym veröffentlichtes) erstes Drama «Die Räuber» in Mannheim uraufgeführt. Das in fünf Akte gegliederte Trauerspiel um die beiden adligen, aber moralisch und intellektuell höchst ungleichen Brüder Karl und Franz Moor thematisiert den Konflikt zwischen Gesetz und Freiheit, avanciert mit seiner leidenschaftlichen Emotionalität, seiner stilistisch vielfältigen, emphatischen Sprachgewalt und seiner politischen «Aufbruch-Stimmung» zu einem Schlüsselwerk des Sturm und Drang – und erntet bei seiner Erstaufführung begeisterte Beifallsstürme.
Denn in seiner Anklage gegen Despotie und in seiner kompromisslosen Forderung nach Freiheitlichkeit auch des Individuums trifft «Die Räuber» am Vorabend der Französischen Revolution den Zeitgeist in seinem Kern. Schiller selbst (1784 in seiner «Rheinischen Thalia») über die poetische Genesis seines ersten bedeutenden Theaterstückes:
«Ein seltsamer Mißverstand der Natur hat mich in meinem Geburtsort zum Dichter verurteilt. Neigung für Poesie ‘beleidigte’ die Gesetze des Instituts, worin ich erzogen ward, und widersprach dem Plan seines Stifters. Acht Jahre lang rang mein Enthusiasmus mit der militärischen Regel; aber Leidenschaft für die Dichtkunst ist feurig und stark wie die erste Liebe. hammer_dierauber_glarean-magazin.jpgWas sie ersticken sollte, fachte sie an. Verhältnissen zu entfliehen, die mir zur Folter waren, schweifte mein Herz in eine Idealenwelt aus -aber unbekannt mit der wirklichen, von welcher mich eiserne Stäbe schieden, unbekannt mit den Menschen (denn die vierhundert, die mich umgaben, waren ein einziges Geschöpf, der getreue Abguß eines und eben dieses Modells, von welchem die plastische Natur sich feierlich lossagte), unbekannt mit den Neigungen freier, sich selbst überlassener Wesen; denn hier kam nur eine zur Reife, eine, die ich jetzo nicht nennen will; jede übrige Kraft des Willens erschlaffte, indem eine einzige sich konvulsivisch spannte; jede Eigenheit, jede Ausgelassenheit der tausendfach spielenden Natur ging in dem regelmäßigen Tempo der herrschenden Ordnung verloren -unbekannt mit dem schönen Geschlechte. ..unbekannt mit Menschen und Menschenschicksal, mußte mein Pinsel notwendig die mittlere Linie zwischen Engel und Teufel verfehlen, mußte er ein Ungeheuer hervorbringen, das zum Glück in der Welt nicht vorhanden war, dem ich nur darum Unsterblichkeit wünschen möchte, um das Beispiel einer Geburt zu verewigen, die der naturwidrige Beischlaf der Subordination und des Genius in die Welt setzte. Ich meine die ‘Räuber’.» (Walter Eigenmann)

Blog-Links zum Thema

- Hausarbeiten.de : Die Figur der Amalia

Das Schach-Wort zum Sonntag

Posted in Schach, Schach-Wort zum Sonntag by Walter Eigenmann on 12. Januar 2008

Gabel

 schach-wort-zum-sonntag08-glarean-magazin2008.jpg

Schwarz zieht und gewinnt

1…c4-c3+ 2.Kb2xc3
[ 2.Dd2xc3 Sc5-a4+ Schwarz gewinnt]
2…Sc5-e4+ Schwarz gewinnt
Blokh 2001

Kurzprosa von Stephanie Bart

Posted in Literatur, Neue Prosa, Prosa, Stephanie Bart by Walter Eigenmann on 11. Januar 2008

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Seemannsgarn

Stephanie Bart

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Ich gehe spazieren in Hamburg auf St. Pauli. Nicht in St. Pauli, sondern auf St. Pauli, wie man in Hamburg sagt. Als ob St. Pauli eine Insel wäre. Es spinnt sich viel Seemannsgarn auf und um St. Pauli herum, obwohl die Seemänner schon lange nicht mehr an Land kommen dürfen, weil das den Reedereien zu teuer ist. Die Matrosen sollen was tun für die Heuer und fix den Kaffee verladen, damit das Schiff den ach so kostspieligen Hafen so schnell wie möglich wieder verlassen kann. Keine Seemänner mehr auf St. Pauli und doch immer noch langes, endloses Seemannsgarn, verflochten, verwoben, und alle, alle glauben daran.  Glitzerndes, schwitzendes Amüsiergewerbe, kontrolliertes Verbrechen, Randexistenzen und Künstlertum und gemeinsinnig bodenständige Nachbarschaft weben daran, flechten am Seemannsgarn.
An der Ecke Davidstraße Bernhard-Nocht-Straße spricht ein Passant einen anderen an:  «Entschuldigung, könnten Sie mir bitte sagen, was Heimat ist?» –  «Natürlich: Heimat ist, wo ich mich verändern kann.» –  «Verändern, ja, vielen Dank.» –  «Keine Ursache.»
Ich gehe runter zu den Landungsbrücken und setz mich da auf eine Bank. Dann nehme ich das Paket aus der Tasche, das vorhin mit der Post gekommen ist. Es enthält einen Stapel verschieden beschriebener Seiten und eine Postkarte vom Münchner Oktoberfest mit einer blonden, blauäugigen Serviererin vorne drauf und folgendem Text auf der Rückseite:  «Liebe S., wer außer dir könnte damit etwas anfangen, dachte ich und schicke dir also, was ich bei der Haushaltsauflösung deines verstorbenen Onkels für dich zur Seite gelegt habe: Tagebuchaufzeichnungen deines Onkels, der ja ein pedantischer Archivar war, bruchstückhaft die Skizzen für die philosophischen Versuche seines Onkels, also deines Großonkels und einen Reisebericht wiederum seines Onkels, also deines Urgroßonkels. Die drei Stapel lagen säuberlich auf dem Schreibtisch, aber dann  kam der Kater mit seiner wunderlichen Neigung zu Büchern und Manuskripten, und hinterher war alles durcheinander. Ich überlasse es dir so, wie es ist, herzliche Grüße, dein Onkel T.» Ich beginne zu lesen:
«Ich wohne in einer anständigen Straße. Die Häuser sind in den 50er und 60er Jahren erbaut worden, sind aber ihrer sorgfältigen Pflege wegen sehr gut erhalten und sehen nach wie vor wie neu aus. Die Leute wohnen alle schon sehr lange hier. Im Grunde genommen kennt man sich, aber man ist nicht etwa befreundet oder lädt sich zum Kaffee ein. Ich wohne seit jeher sehr gerne hier, denn es ist eine ruhige und, wie gesagt, anständige Gegend.
Eigentlich kann ich überhaupt nicht mehr wohnen. Die Wohnungen, in denen ich groß geworden bin, haben etwas Unerträgliches angenommen: Jeder Zug des Behagens darin ist mit Verrat an der Erkenntnis, jede Spur der Geborgenheit mit der muffigen Interessengemeinschaft der Familie bezahlt.
Ich kam mit dem Postdampfer von Sydney, und als ich den Hafen der Insel erreichte, lagen an der großen Kaimauer zwei bis drei Dampfer und ebensoviel große Segelschiffe. Auf dem Kai selbst winkten uns Taschentücher und Sonnenschirme entgegen. Da standen Zollbeamte mit Tropenhelm zwischen weißen Siedlern in Pyjamas, entlassene Sträflinge und desertierte Matrosen lungerten herum, und einige Eingeborene machten großen Lärm.»
Ich habe noch nie etwas von diesen Onkeln gehört. Ich schaue in die blaue Luft und atme den schwachen Salzgeruch ein, den das Meer von der Elbmündung bis hier her noch weht. Dann lese ich weiter:
«Ich habe in unserem Haus ein Arbeitszimmer. Es ist eine Dachkammer, die ich mir selbst ausgebaut habe, teilweise zumindest. Den Teppich habe ich von einem Fachmann verlegen lassen, aber es war mir, der ich einer geistigen Tätigkeit nachgehe, eine willkommene Abwechslung, mich einmal handwerklich zu betätigen, und so habe ich die hölzerne Deckenverkleidung eigenhändig eingezogen, an den Schrägen wie am Plafond, und ich darf in aller Bescheidenheit sagen, dass ich sie immer wieder mit Stolz betrachte.
Wenn ich mich mit Möbelentwürfen und Innendekoration beschäftige, gerate ich in die Nähe des kunstgewerblichen Feinsinns vom Schlag der Bibliophilen, wie entschlossen ich auch gegen das Kunstgewerbe im engeren Sinne angehen mag.
Mittlerweile haben die Kurven der reinen Zweckform gegen ihre Funktion sich verselbständigt und gehen ebenso ins Ornament über wie die kubistischen Grundgestalten.
Parallele Straßenzüge führten vom Hafen nach den Hügeln, die hinten die Stadt begrenzten. Ich trat auf einen leeren, unsauberen Platz mit einem Brunnen. Dort träumten auf morschen Droschken verkommene Kutscher. Irgendwo war ein weiß  gestrichenes Rathaus und irgendwo auch die Residenz des Gouverneurs. Auf der Straße sah ich Verwaltungsbeamte mit gewienerten Schnurrbärten und weiße Siedler, Händler nämlich, Gastwirte und kleine Pflanzer, die den Pyjama zum Straßenanzug gemacht hatten. Die tropische Sonne hatte ihnen einen Hauch von Vernunft eingebrannt, und die Ferne zu den europäischen Konventionen ein Übriges getan: Endlich wollten sie es bequem haben. Zuerst hatten sie den Schlafanzug nach dem Aufstehen ausgezogen, dann nach dem Frühstück, und dann gar nicht mehr.
Sie hatten schnell erkannt, dass er die ideale Bekleidung war. Perfekt für das Klima und komfortabel in jeder Richtung hob er sie sowohl von den Kolonialbeamten und Mitgliedern der staatlichen Handelsgesellschaften ab, wie er sie den Eingeborenen gegenüber als Europäer auswies. Die Be-amten und die Siedler waren Männer mittleren und gehobenen Alters, die sich nach der Arbeit im Cercle sammelten und Karten spielten, ausrangierte Artistinnen von Sydney in einem Tingeltangel beklatschten und Kinematographen bewunderten.»
Ich stecke das Paket in die Tasche und geh rüber zur Überseebrücke.
Unterwegs spricht mich ein Spaziergänger an:  «Entschuldigung, könnten Sie mir bitte sagen, was Heimat ist?» –  «Bitte schön, Heimat ist eine Entscheidung, die unter Umständen auch im Exil getroffen werden kann.» – «Entscheidung, Exil, alles klar, vielen Dank.» –  «Da nich für.»
Auf dem Ponton von der Überseebrücke stehen zwei Bänke und ich setz mich auf die linke davon. Die Cap San Diego liegt fest vertäut und rührt sich nicht. Ich lese weiter:
«In dieser Dachkammer kann ich ganz ungestört arbeiten, und ich ziehe mich auch dahin zurück, wenn ich zum Beispiel in Ruhe ein Kreuzworträtsel lösen möchte. Hier oben belästigt mich nicht einmal das Radio, das meine Frau in der Küche sehr laut eingestellt hat, damit es die Dunstabzugshaube und das Töpfeklappern übertönt.
Ich weiche der Verantwortung fürs Wohnen aus, indem ich ins Hotel oder ins möblierte Appartement ziehe, und mache damit gleichsam aus den aufgezwungenen Bedingungen der Emigration die lebenskluge Norm.»
Da fegt eine Brise die drei obersten Blätter meiner Lektüre in einem hastig hingerotzten Ballet bis zum Rand des Pontons, lässt sie einen halben Atemzug lang zögern, hebt sie elegant über die Kante, und dann segeln sie übers silbrig glitzernde Wasser, bis sie die Oberfläche berühren und mit der langsamen Strömung hinaus treiben.
«Ich fand», berichtet mein Urgroßonkel nach den drei weggewehten Blättern,  «dass die einzige Aufregung der Insel die monatliche Ankunft und Abfahrt des Postdampfers von und nach Sydney war. Alles, was etwas auf sich hielt, stand dann ein bis zwei Stunden auf dem Kai und winkte Unbekannten zu, mit Taschentuch, Sonnenschirm und viel Eifer.»
Von der Brücke kommt eine ältere Dame mit einem kleinen Hund und setzt sich auf die andere Bank, und dann kommt ein Penner und spricht die Dame an:
«Entschuldigung, könnten Sie mir bitte sagen, wo ich zu Hause bin?» Die Dame nickt und lächelt:  «Es gehört zur Moral, junger Mann, nicht bei sich selber zu Hause zu sein. Schon Nietzsche…» –  «Auch Nietzsche hatte ein Arbeitszimmer», mault der Penner und trollt sich, und da fällt mir ein, wer die Onkel sind.
«Diese einzige Aufregung war eine in ihrer Unschuld rührend wirkende Zerstreuung», schreibt mein Urgroßonkel und macht einen Gedankenstrich:  « – und sie war symptomatisch für die Langeweile, die in diesem tropischen Seldwyla gnadenlos herrschte.» ■

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Stephanie Bart

Geb. 1965 in Esslingen/D, Studium der Ethnologie und der Politischen Wissenschaften an der Universität Hamburg, verschiedene Broterwerbstätigkeiten, lebt als Rikscha-Fahrerin und Stadtführerin in Berlin

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Belletristik-Ausschreibung

Posted in Literatur, Literatur-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 10. Januar 2008

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Lyrik- und Prosa-Wettbewerb
zum Thema «WertFrei»

Zu dem Motto «WertFrei» schreibt der «Bundesverband junger Autoren und Autorinnen» anlässlich seines 20-Jahr-Jubiläums einen Literaturwettbewerb in den Gattungen Lyrik und Prosa aus. Jeder Teilnehmer darf sich gleichzeitig in beiden Sparten beteiligen. Die besten Einreichungen haben die Möglichkeit, auf der Frankfurter Buchmesse 2008 vorgetragen und in einer Sonderausgabe des Literaturmagazins «LiMa» veröffentlicht zu werden. Einsendeschluss ist am 31. Mai 2008, nähere Informationen entnimmt man hier.

Das neue «Glarean»-Sudoku

Posted in Spielwiese, Sudoku by Walter Eigenmann on 10. Januar 2008

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Das Sudoku im Januar

sudoku-10_01_08-glarean-magazin.jpg
Copyright by Glarean Magazin 2008

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Kurzprosa von Wendel Schäfer

Posted in Literatur, Neue Prosa, Prosa, Wendel Schäfer by Walter Eigenmann on 9. Januar 2008

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Über den Kopf

Wendel Schäfer

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Es war schon dunkel, als Tobias die Haustür öffnete – und auch schon von einem Mann mit vorgehaltener Pistole zurück ins Haus gedrängt wurde. Rückwärts bis in sein Arbeits-zimmer.
«Hinsetzen und schön die Hände auf den Tisch!» herrschte ihn der Eindringling an. Fischte einen Stuhl aus der Ecke und platzierte sich gegenüber. Tobias konzentrierte seine Augen ins Gesicht des Fremden, dann runter auf den Revolver und wieder hoch zum Gesicht und wieder zur Waffe. Ein seltsames Ding. Eine Mischung aus Wasser- und phantastischer Raumpistole mit Flügelchen an den Seiten. Sah aus wie eine kampfbereite Kragenechse. Tobias kannte sich aus. Beim Militär hatte er es mit allerlei Waffen zu tun gehabt. Auch mit der schweren Pistole, die ihm bei jedem Schuss den Arm hoch warf. Hier war er sich nicht sicher. Das Rohr jedenfalls war aus Metall, und in der halb geöffneten Spiegelschranktür glänzte das Messing der Patronenmäntel in der Trommel.
«Hier, lies», fuhr ihn der Fremde an, «Seite 44», und schob ihm eine Zeitschrift hin. «Da, das Gedicht. Das mit der Krähe.»
Tobias war die Zeitschrift vertraut. Hatte dort hin und wieder kleinere Texte veröffentlicht.
«Das Gedicht kenne ich, gefällt mir.» Und drückte das Heft zurück.
«Schön die Hände zusammen auf der Platte lassen! ‘Gefällt mir’. Fein! Gefällt mir auch. Na klar, gefällt es dir! Mir aber noch mehr. Das ist mein Gedicht, verstehst du, mein Gedicht. Meine Idee.» Zog ein vergilbtes Blatt aus der Zeitschrift und schubste es Tobias hin.
«Vor zwei Jahren geschrieben. Und schon geklaut. Alles hat man mir geklaut. Meine besten Ideen haben sie mir gestohlen. Ich hab nämlich einen sehr erfinderischen Kopf. Alles mache ich über meinen Kopf. Die verrücktesten Dinge. Wenn es sein muss. Ich war schon nahe daran, Fische ohne Gräten zu züchten. Da hat man mir die Idee gestohlen. Ich sage nur Fischstäbchen. Kapierst du, was ich damit meine?»
Tobias verstand und wusste, dass seine Lage viel prekärer war als anfangs angenommen. Auch war ihm klar, dass er den Fremden reden lassen musste.
«Da haben Sie bestimmt noch andere tollen Sachen ausgedacht», ermunterte Tobias sein Gegenüber.
«Aber ja doch, das mit den Bäumen.»
«Was ist mit den Bäumen?»
«Es ist wegen der Überbevölkerung. Die Menschen werden sich noch tottreten auf dem Planeten. Wenn nur jeder zweite Baum gefällt wird, hätten alle für ein paar 100 Jahre Platz genug. Ich hab sogar schon ausgetüftelt, wie viel Quadratmeter angefallen wären. Eine ganz schön knifflige Rechnerei.»
«Genial», witzelte Tobias mit todernster Miene.
«Und dann haben sie die Regenwälder abgeholzt. Am Äquator, wo sowieso keiner bleiben will wegen der unheimlichen Schwüle. So war mein Plan futsch. Meine Idee geklaut.»
«Weiter», drängte Tobias und ließ das Revolverding nicht aus den Augen.
«In jeder Ecke der Erde ist Zank und Streit und Krieg. So kam ich auf die Idee, ganz spezielle Brieftauben zu ziehen.»
«Brieftauben gegen den Krieg, einfach genial», pflichtete Tobias eifrig bei.
«Keine gewöhnlichen Brieftauben. Friedenstauben mit Palmwedeln als Flügel. Ich ließ sie mit Friedensideen in alle Krisenherde aufsteigen. Keine kam zurück.
Haben sie mir alle eingefangen und umdressiert. Fliegen nun als Drohnen und spionieren herum. Und meine Idee ist wieder gestohlen. Man kriegt die Diebe nie zu fassen. Leben alle im Verborgenen. Bilden geheime Gesellschaften. Jetzt bin ich endlich am Ziel. Ich hab dich festgesetzt. Nun wird abgerechnet.»
Der Eindringling wurde forscher und verschärfte den Ton. Die Waffe fester gegriffen.
«So ein geniales Gedicht lasse ich mir nicht stehlen. Die Krähe war aus Stein, verstehst du. Genial. Kann natürlich nicht sprechen. Und wollte so viel sagen. Krähen wissen viel. Kommen weit herum und werden alt. Sie hat auf mich gewartet. Und dann kann sie nicht sprechen. Die Krähe war aus Stein. Genial, einfach genial…»
«Das Gedicht ist so alt wie deine Krähe», gab Tobias trotzig zurück. Ich habe es schon vor 20 Jahren geschrieben. Hier neben mir im Regal, das Lyrikbändchen, Herbstspuren.»
Tobias wollte sich zu den Büchern wenden, als der Fremde ihn anfuhr: «Mit einer Hand. Die andere bleibt auf dem Tisch!»
Endlich gelang es Tobias, das dünne Bändchen zu greifen.
«Ganz vorne das Erscheinungsjahr und hinten das letzte Gedicht. Das mit der Krähe aus Stein. Du wirst staunen.» Und schob es ihm hin.
Der schlug es auf, stützte den Ellenbogen drauf, in der Faust den Revolver. Mit der anderen blätterte er unbeholfen um. «1984. In der Tat schon etwas länger her. Und noch mühevoller gelangte er endlich zum letzten Gedicht. Dabei ließ er Tobias nie aus den Augen. Und begann zu lesen:
‘Steinzeit. In einer Feldfurche…eine Krähe…ich fragte sie…keine Antwort…aus Stein.’
Die letzten Worte verebbten in Gemurmel. Eine verlöschende Stimme ganz am Schluss. Das Gesicht hatte ein Grau angenommen. Die Wangen blutleer, die Augen dunkle Höhlen. Der Oberkörper fiel in sich zusammen. Die Waffe war mit zittriger Hand auf die Tischplatte abgelegt. Das Rohr aber nach vorne gerichtet.
«Dann muss ich das mit der Krähe irgendwo aufgeschnappt haben. Mir kommt im Leben so vieles über den Kopf. Man könnte irr davon werden. Verstehen Sie. Und dann die anderen. Alle wollen was von mir. Verfolgen mich Tag und Nacht. Bestehlen mich. Bestimmen einfach über den Kopf. Sie benutzen mich wie ein Spielzeug.»
«Spielzeug, wie das komische Schießding hier», wagte sich Tobias vor.
«Spielzeug. Wir alle sind Spielzeug. — Entschuldigen Sie.»
Der Fremde hielt sich den Revolver an die Schläfe – und drückte ab. Sofort kippte er zur Seite und schlug auf dem Boden auf.
Tobias wählte die Nummer der Polizei. Ein Auto draußen und drängelndes Klingeln löste die Starre.
Er stand auf, um den Polizisten zu öffnen. Und machte einen großen Schritt über den Kopf eines toten Dichters und genialen Denkers. ■

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wendel-schaefer.jpgWendel Schäfer

Geb. 1940 in Bundenbach/D, Studium der Grund-, Haupt- und Sonderschul-Pädagogik in Koblenz und Mainz, langjährige Unterrichtstätigkeit in der Lehrerbildung, zahlreiche Buch- und Zeitschriften-Publikationen, umfangreiche Verbands- und herausgeberische Aktivitäten, lebt als Schriftsteller in Boppard/D

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Lyrik-Ausschreibung

Posted in Literatur, Literatur-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 8. Januar 2008

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Kritische Gedichte

Für ihre 13. Heft-Ausgabe sucht die Lyrik-Zeitschrift «Dulzinea» noch Gedichte zum Thema: «Kritische Lyrik» (Thema frei interpretierbar). Einsendeschluss ist am 31. Oktober 2008, die weiteren Einzelheiten liest man hier.

Heute vor … Jahren

Posted in Heute vor ... Jahren, Literatur, Oskar Maria Graf by Walter Eigenmann on 8. Januar 2008

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Wider die «braune Mordbande»:
Der Bayer Oskar Maria Graf

graf_unruhe-um-einen-friedfertigen.jpgAm 8. Januar 1947 erscheint in New York der Roman «Unruhe um einen Friedfertigen» von Oskar Maria Graf. Graf, einer der großen deutschen Volks-schriftsteller, dessen Geschichten sich vor allem durch wortgewaltige, urwüchsige Komik auszeichnen, wird 1894 in Berg bei Starnberg geboren. 1938 flieht der heimatverwurzelte Dichter vor der «braunen Mordbande» (Graf) ins amerikanische Exil nach New York. Allerdings kann er sich dort niemals wirklich einleben, bleibt auch im multikulturellen New York bewusst «made in Bavaria», verweigert sich gar dem Englischen, und läuft durch Manhattans Straßenschluchten in bayerischer Tracht mit «Lederhosn».
Doch im Gegensatz zum berühmten Mit-Bayer Ludwig Thoma, der mit antisemitischen Äußerungen nie geizte, verschreibt sich Graf lange vor der NS-Barbarei in Deutschland einer antifaschistischen, humanistischen Lebenseinstellung, schließt sich der linken Arbeiterbewegung an und spart seine Einstellung auch in seinen literarischen Werken nicht aus.
«Unruhe um einen Friedfertigen» stellt einen der Höhepunkte der deutschsprachigen Exil-Literatur dar. Graf entwirft darin das eindringliche Zeit-Panorama der Entwicklung eines beschaulichen bayerischen Dorfes in der Weimarer Republik bis zur Entstehung der Hitlerei. Im Dorf Aufing wird der Schuster Julius Kraus plötzlich mit seiner jüdischen Herkunft konfrontiert… (Walter Eigenmann)

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Blog-Links zum Thema

- Poem-Projekt: O.M.G- Bücherverbrennung

- Buster: O.M.G – Der religiöse Sozialist

Oberösterreichischer Dramen-Wettbewerb

Posted in Literatur, Literatur-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 7. Januar 2008

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«Geld negiert die Welt» 

Zur literarischen Belebung der heimischen Amateur-Theaterszene schreibt der Amateur-Theaterverband Oberösterreich den Ersten Oberösterreichischen Dramenwettbewerb aus. Die Ausschreibung ergeht an österreichische und in Österreich lebende Autoren. Das Motto lautet: «Geld negiert die Welt». Eingereicht werden sollen abendfüllende deutschsprachige und zur Uraufführung freie Theaterstücke für max. 10 SchauspielerInnen, die bisher weder aufgeführt noch sonst in irgendeiner Weise publiziert wurden. Einsendeschluss ist am 30. September 2008, genaue Auskünfte erteilt: Wolfgang Blöchl, Promenade 37,  A-4020 Linz

Das neue Streichholz-Rätsel

Posted in Denksport, Rätsel, Spielwiese, Streichholz-Rätsel by Walter Eigenmann on 6. Januar 2008

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Legen Sie eines der Streichhölzer so um,
dass ein Dreieck und drei Vierecke entstehen

streichholz-raetsel05_glarean-magazin.jpg

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Satire von Ernst-Edmund Keil

Posted in Ernst-Edmund Keil, Literatur, Neue Prosa, Prosa, Satire by Walter Eigenmann on 6. Januar 2008

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Milch und Blut

Ernst-Edmund Keil

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Stadtrandsiedlung der Bayerisch-Königlichen Metropole. Im Postamt auf der Rückseite des Balkan-Grills, wo er sich an den Schalter stellt, in eine Schlange, nachdem er zu Hause, hoch im Norden und also für ihn unerreichbar, sein Telefonbüchlein hatte liegen lassen, vergesslicherweise, die begehrte Nummer auch hier, am Ständer, nirgendwo entdecken konnte, denn der war vielfach freistaatlich besetzt und hatte keinen Raum mehr für den Rest der Republik.
Also schlängelt er sich geduldig, hoffnungsvoll an den Schalter heran. Vor ihm ein Mann in einer «Lederhosen» mit Gamsbart und bajuwarischem Äußeren. Wer sagt’s denn! Gestern war er noch in der Innenstadt gewesen, hin mit S und retour mit U, und hatte den Eindruck gewonnen, die Römer seien als Sieger an den Limes zurückgekehrt und hätten die Bajuwaren endgültig zu einem museal-archäologischen Thema deklariert. Dem, denkt er, ist also nicht ganz so oder so ganz. Im Gegenteil. Nachdem der Lederbehoste postalisch bedient war, erscheint jetzt vor ihm im offenen Schalteroval, nicht anders als in einer frühromanischen Mandorla, ein Gesichtchen, ein weibliches, aus Milch und Blut, das ihn an altbayerische Frömmigkeit erinnert – auch sie, denkt er, gibt es also noch -, und das richtet nun mit Madonnenblick und autochthonem Zungenschlag die frühchristlichen Augen auf bzw. gegen ihn, dass er geradezu ins Stottern gerät.
Auf dem Ständer, versucht er ihr missverständlich klarzumachen, habe er eine Nummer begehrt leider völlig vergeblich, worauf sie mit verschämter Unschuld (oder Neugier?) ihre mandelbraunen Madonnenaugen niederschlägt. Ja, und ob sie ihm vielleicht, hinter dem Schalter, seine Nummer geben könne – nein? – oder doch sein Buch, und nennt schließlich die Stadt, die er sucht und die hoch im Norden seines Vaterlandes liegt. Worauf sie, durchatmend, aufsieht, mit dem Engelsköpfchen nickt und, nachdem sie ihn versöhnlich um Geduld gebeten, aus seinem Gesichtskreis verschwindet, oder sollte er besser sagen: entschwebt? Wohin wohl und hoffentlich nicht für immer?
Doch kehrt sie nach einem Weilchen, leis’ und mit leerer Hand, zurück, das holde Haupt diesmal in der Horizontalen bewegend, mit christlichem Bedauern. Sie habe nur bayerische Bücher, und die Stadt, die er suche, liege augenscheinlich nicht im Freistaat, sondern außerhalb. Das Ausland aber, bittschön, würd’ er nur finden auf der Hauptpost, in Mosach, wissen s, da herunten bei der U-Bahn. Und bescheidet ihn, hold lächelnd wie der Isarhimmel, mit einem seligen «Grüß Gott!» Er verspricht, als Glaubensbruder, ihn zu grüßen, obwohl er, wegen der Nummer, diese Bayernpost im Herzen tief zum Teufel wünscht.
Draußen ist es, obgleich erst Anfang Juni, heiß wie in Afrika. An der Ecke steht ein Araber mit einem Obststand unter freiem Sommerhimmel und preist singend seine Früchte an. Er kauft ein Schälchen, das kostet so viel oder so wenig wie in seiner 600 Kilometer entfernten Heimatstadt am Rhein. Auf dem Preisschildchen ist – nicht bajuwarisch, nicht semitisch. sondern lutherisch-national – zu lesen: «Deutsche Erdbeeren». Na, wer sagt’s denn! Das reißt die Grenzen, die diese bayerische Madonna ihm lieblich-streng gezogen, hernieder bis auf den mütterlichen Grund und lässt ihn, als Staats- und Bundesbürger, wieder freier atmen. Oh einig-süßes Vaterland, denkt er, wie lieb ich dich, und schiebt mit diesen Worten sich eine dicke, deutsche Erdbeere ungewaschen in den Mund. ■

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ernst-edmund-keil.jpgErnst-Edmund Keil

Geb. 1938 in Duisburg-Huckingen/D, Studium der Germanistik und Anglistik in Bonn, Studienassessor in Oberhausen&Mülheim, anschließend Professur für Deutsche Literatur a. d. Universität Valencia/ESP; zahlreiche belletristische, lyrische, theatralische und essayistische Buch-Publikationen sowie herausgeberische Tätigkeit, Träger verschiedener Literaturpreise, lebt in Sinzig-BadBodendorf/D

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Gustav-Mahler-Kompositionspreis 2008

Posted in Musik, Musik-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 5. Januar 2008

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Werk für Solo-Zither und Kammerensemble

Der diesjährige 14. «Gustav Mahler Kompositionspreis» der Stadt Klagenfurt ist für Zither Solo und Kammerensemble ausgeschrieben. Das einzureichende Werk soll eine Dauer von 15 bis maximal 20 Minuten haben und eine Auseinandersetzung mit den klanglichen Möglichkeiten der Zither, die sonst eher durch ihre Verwendung im volksmusikalischen Rahmen bekannt ist, bewirken. Der Zither beigesellt ist ein Ensemblekörper, der den eingeschränkten dynamischen Möglichkeiten des Solo-Instrumentes angepasst ist. Zu diesem Wettbewerb sind Komponistinnen und Komponisten jeglicher Nationalität und ohne Altersbeschränkung eingeladen. Die eingesandten Werke dürfen zum Einreichungstermin und bis zum Zeitpunkt der Preisträger-Konzertes (Ende Juli 2008) weder veröffentlicht noch uraufgeführt worden sein. Einsendeschluss ist am 6. Mai 2008, die genauen Einzelheiten finden sich hier.

50-Euro-Preisrätsel

Posted in 50-Euro-Preisrätsel, Musik by Walter Eigenmann on 5. Januar 2008

Das 50-Euro-Preisrätsel

preis_raetsel.jpgDie neue «Glarean»-Preis-Frage ist diesmal (nur) etwas für ausgesprochene Orchester-Musik-Spezialisten:
Welchem Werk entstammt der nachstehende Partitur-Auszug?
Kleiner Hinweis: Der/Die Komponist/in hatte Vegetatives im Sinn…
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2008 -
viel Erfolg!

05-50-euro-preis-raetsel-glarean-magazin.jpg

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Lyrik von Mischa Lucyshyn

Posted in Literatur, Lyrik, Mischa Lucyshyn, Neue Lyrik by Walter Eigenmann on 4. Januar 2008

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lampen
in den fenstern
grape hill
glocken mit leuchtendem schlägel
die mesner
jedes haus hat den seinen
essen die erbsen
und verschmähen die suppe
läuten sie zur nacht
fahren kinder
aus ihren träumen

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der wein
kriecht rot auf das dach
zum moos hin
wirf die fackel ins laub
es ist längst
feucht genug
number 20
schaukelt nach heartsease
gondole
gondole

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mischa-lucyshyn.jpgMischa Lucyshyn

Geb. 1973 in Graz/A, Theaterarbeiten in Leoben, Graz, Wien und Paris, Veröffentlichungen im Internet, im ORF und in Literaturzeitschriften, lebt und arbeitet in Norwich/UK

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Literatur-Ausschreibung

Posted in Literatur, Literatur-Ausschreibungen by Walter Eigenmann on 4. Januar 2008

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Der Freudenthal-Preis 2008

Die Soltauer Freudenthal-Gesellschaft schreibt auch für das Jahr 2008 ihren Freudenthal-Preis für die beste plattdeutsche Arbeit (Poesie und Prosa) aus. Der Wettbewerb beabsichtigt die Pflege der niederdeutschen Sprache und Förderung ihrer AutorInnen. Der Preis beträgt 3.000 Euro, eingereicht werden sollen unveröffentlichte plattdeutsche Gedichte, Kurzgeschichten, Hörspiele oder Spielszenen, die in sich geschlossen sind. Bei kleineren Arbeiten sollen es mindestens drei, höchstens fünf Texte sein, bei großen Arbeiten wie Novelle oder Hörspiel genügt ein Text. Einsendeschluss ist am 31. Mai 2008, weitere Details finden sich hier.

Satire von Helmut Haberkamm

Posted in Helmut Haberkamm, Literatur, Neue Prosa, Prosa, Satire by Walter Eigenmann on 3. Januar 2008

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Anschaffungen

Helmut Haberkamm

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Eigentlich wollten wir schon vor drei Jahren uns ein Baby anschaffen. Doch dann hab ich meine Frau aber noch einmal rumgekriegt und wir haben uns einen schönen neuen aus der Dreierreihe von BMW zugelegt. Hat sich rentiert, kann ich Ihnen sagen. Laufkultur, sparsam, wenn man aufs Gas geht, zieht er ab, des glaubens net! Und vor allem halt: umweltfreundlich! Steuerbegünstigt! Das genaue Gegenteil von einem Baby halt, könnte man sagen.
Das erinnert mich an den Ausspruch eines alten Schulfreundes. Der hat immer gesagt: Kinder sind laut, stinken und kosten Geld. Das hat der oft gesagt. Sonst wüßt ichs ja auch nimmer. Naja. jetzt wird ers wohl auch nimmer sagen. Oder erst recht wieder, wer weiß. Obwohl es natürlich schon stimmt irgendwie, oder etwa nicht? Genau.
Also der BMW hat sich rentiert, glaums mer des! Der Motor astrein, wie ein Rasierer! Bremsen wie Watte, der Abzug wie beim Starfighter. Spitze!
Naja, meine Frau gibt keine Ruhe net. Will sich jetzt halt partout so ein Baby anschaffen. Ich mein, ich hab eigentlich nix dagegen. Leisten können wir uns des spielend! Und wie! Es ist ja heutzutage auch steuerlich interessant geworden, muss ich schon sagen. Doch, doch. Na, und meine Frau ist beim Staat, verstenners, da bleibts daheim und kann später getrost wieder zurück auf ihren Posten. So Frauen brauchen halt immer irgendwas, das sie ablenken tut und ihnen Freude macht und so. Naja, und im Grunde geht mir ja auch gar net so viel drunter ab, sagt meine Frau. Und des muss ich schon auch sagen. Irgendeinmal muss es halt doch sein. Was solls? Irgendwann kommt jeder einmal dran. Und jetzert sind halt wir an der Reihe. Ich mein ja auch, wir sind alt genug, meine Frau weiß schon, was wir wollen. Und ich sag Ihnen ganz ehrlich, auch wenn das Fernsehprogramm besser geworden ist, ja, wir ham eine Schüssel droben, prima Sache, rund um die Uhr, jaja, auch an Video, klar, da such ich mir immer aus, was mir gefällt, das Beste ist ja gerade gut genug, sag ich immer. Warum denn auch nicht, Menschenskind?
Urlaub ist ja auch nix mehr! Alle fahrn ja in Urlaub heutzutage, also, wo wolln Sie denn noch hin? Und wenn Sie ständig Deutsche treffen, da vergeht Ihnen der schönste Urlaub, das sag ich Ihnen. Und das Meiste haben die ja eh verschandelt und verdreckt. Das Ursprüngliche könnens doch längst vergessen.
Also jetzt probiern wir halt mal was anderes. So ein Dingsbums, ein Baby. Steuerlich nicht zu verachten, wirklich, hätt ich nicht gedacht, auch muttermäßig und rentenhalber. Kann ich Ihnen nur empfehlen. Sonst schenkt man ja alles dem Staat, und der den ganzen Ostbrüdern, den rübergelaufenen!
Obwohl, ich hab bald TÜV und da macht mer sich so seine Gedanken, und ich sags Ihnen ganz ehrlich, also, der neue BMW, der große, der Fünfer, der tät mir schon raushängen. Vielleicht nimmt meine Frau den alten fürs Baby zum Einkaufen und fürn Doktor, und ich nehm einen neuen. Ja, so könnten wirs machen. Das tät mir schmecken. So ham wir alle was davon, stimmts? ■

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Helmut Haberkamm

Geb. 1961 in Dachsbach/D, Studium der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in Erlangen und Swansea/Wales, Promotion; zahlreiche Mundart-Prosa-Publikationen in Büchern und Zeitschriften, Träger verschiedener Literaturpreise, lebt als Gymnasiallehrer in Spardorf/D

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Heute vor … Jahren

Posted in Heute vor ... Jahren, Isaac Asimov, Literatur, Science-Fiction, Walter Eigenmann by Walter Eigenmann on 2. Januar 2008

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Der «Gute Doktor» und seine Roboter: Isaak Asimov

Walter Eigenmann

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Am 2. Januar 1920 wird im russischen Petrovichi der US-amerikanische Schriftsteller Isaac Asimov geboren. Asimovs Roboter-Storys sind seit Jahrzehnten Glanz-Stücke und Vorbild zugleich des literarischen Science-Fiction-Genres. Der Bestseller-Autor propagiert bereits in seiner frühen, erstmals 1942 erschienenen Erzählung «Runaround» drei grundlegende Gesetze der Robotik: 1. Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen; 2. Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz; 3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem Ersten oder Zweiten Gesetz widerspricht. Später, z.B. in der berühmten, 1950 publizierten Kurzgeschichten-Sammlung «Ich, der Roboter» handelt Asimov verschiedene Aspekte dieser Gesetze ab und variiert bzw. erweitert sie.
star-trek.jpgDas umfangreiche und vielschichtige Oeuvre Isaak Asimovs inspiriert schon zu dessen Lebzeiten eine Fülle von Nachfolgern und Werken, und nicht nur in der SF-Szene, sondern in fast allen künstlerischen Bereichen, von der Literatur bis zum Theater, von der Malerei bis zum Film. Asimov selbst wirkt bei einer Vielzahl von Projekten und Organisationen mit. Ab 1979 ist er beispielsweise «Special Science Consultant» bei der Entstehung des Film-Kassenschlagers «Star Trek» (Bild), außerdem ernennen ihn der bekannte Hochintelligenten-Verein «Mensa» und die internationale «Skeptiker-Vereinigung», eine «Gesellschaft zur Förderung von wissenschaftlichem und skeptischem Denken», zu ihrem Ehren-Vizepräsidenten. 1985 wird er Präsident der «American Humanist Association» – eine Position, die er bis zu seinem Tode innehat.
Der in New York aufwachsende, ab 1951 als Dozent für Biochemie an der medizinischen Fakultät der Universität Boston lehrende Wissenschaftler gibt seine Professur 1958 auf, um hauptberuflich zu schreiben. Insgesamt veröffentlicht der vielseitig interessierte und äußerst produktive Autor in der Folge über 500 Bücher und mehr als 1’600 Essays, darunter auch verschiedentlich über die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz.
Das Spektrum seines Schaffens beschränkt sich bei weitem nicht auf Science Fiction. Vielmehr entwickelt sich der «Gute Doktor», wie ihn seine nach Millionen zählende Anhänger- bzw. Leserschaft inzwischen nennt, zu einer Art modernem Universal-Gelehrten: Ein Lehrbuch der Biochemie, Bücher über die Bibel und William Shakespeare, Werke über die griechische und römische Geschichte und Sachbücher über naturwissenschaftliche Themen aus fast allen Gebieten gehören zu seinem Oeuvre.
Isaac Asimov (auf dem Bild unten an einer internationalen Konferenz im November 1974 in Newark) stirbt am 6. April 1992 an Herz- und Nierenversagen als Folge einer Aids-Infektion, die er sich 1983 durch eine Bluttransfusion (anlässlich einer Bypass-Operation) zugezogen hatte.

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Movie-Fan: I-Robot-Filmkritik

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Kreuzwort-Rätsel

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Schach-Kreuzworträtsel März 2009

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Der brillante Schachzug

Nr. 01

(Akesson-Shulman, RiltonCup 1999 / Variante)
17.Te1xe4!! 17…Le5-h2+ 18.Kg1xh2 De8xe4 19.Ta1-e1 De4xc4 20.b2-b3 Dc4-c5
[ 20...Dc4-b5 21.Lg5-h6 Tf8-f5 22.Sd5-b6+-; 20...Dc4-a6 21.Sd5xc7+-] 21.Lg5-e7+-

Nr. 02

(Popov 1996)
1.Le2-h5+!! Kg6xh5 [ 1...Kg6-g7 2.Sh3xf2+-] 2.Kf4-f5 Sf2xh3
[ 2...Sf2-d3 3.Sc7-d5 Th7-f7 4.Sh3-f4+ Sd3xf4 5.Sd5xf4#]
3.Sc7-d5 Th7-f7 4.c3-c4 Tf7-f8 5.a2-a3+-

Nr. 03

(Kholmov-Bronstein, Kiew 1964)
18.Sd4-c6!! Se5xc6 19.e4-e5 Lf6xe5 (Var) [ 19...Lf6-g5+ 20.Tg1xg5 f7-f6
21.e5xd6 De7-f7 22.Tg5-g3 b4xc3 23.Lf1-c4+-; 19...Sc6xe5 20.Sc3-e4 Se5-g6
21.Se4xf6 De7xf6 22.f5xg6 Df6-g7 23.Dh6xg7+ Kh8xg7 24.g6xh7+ Kg7-h8 25.Td1xd6+-]
20.f5-f6 Le5xf6 21.Lf1-d3 Lf6-g5+ 22.Tg1xg5 f7-f6 [ 22...f7-f5 23.Td1-g1+-]
23.Tg5-g3 Tf8-f7 [ 23...Lc8-d7 24.Td1-g1+-; 23...f6-f5 24.Td1-g1+-] 24.Td1-g1+-

Nr. 04

(Gaprindashvili-Grigoriev, CorrGame 1999)
22.Td1-g1!! [ 22.Tf3-h3?! f7-f5 23.Td1-e1 ( 23.e5xf6 Le7xf6-+;  23.Dh5-h8+ Kg8-f7=)
23...f4-f3 24.Dh5-h8+ Kg8-f7 25.Th3-g3 g7-g6 mit Gegenspiel;  22.Tf3xf4? f7-f5-+] 22…f7-f5
23.Tg1xg7+ Kg8xg7 24.Tf3-h3 Le7-d8
(Var) [ 24...Te8-d8 25.Sb3-d4 Lb7-c8 ( 25...Dc7xe5
26.Dh5-h8++-) 26.Sd4-c6 d5-d4 ( 26...Dc7xc6 27.Ld3-e2+-) 27.Ld3-e2 Sf8-g6
28.Dh5-h7+ Kg7-f8 29.Dh7xg6+-;  24...Sf8-g6 25.Ld3xf5 e6xf5 26.Dh5-h7+ mit Angriff]
25.Sc3-e2 Kg7-g8 26.Dh5-h8+ Kg8-f7 27.Se2xf4 Ld8-g5 28.Th3-h7+ Sf8xh7
29. Dh8xh7+ Kf7-f8 30.Dh7xc7 Te8-e7 31.Dc7-d6 Lg5xf4+ 32.Kc1-d1
mit starkem weißem Angriff

Nr. 05

(E. Klein, Studie 1936)
1.e6-e7!! Tf8-e8 [1...Ld6xe7 2.Te2xe7 f4-f3 3.Sd5xc7+ Ka8-a7 4.g2xf3 Tf8xf3 5.Ka1-b2+-]
2.Te2-e6 Ka8-a7 [ 2...Ka8-b8 3.Te6xd6+-] 3.Te6xd6 c7xd6 4.Ka1-b2 b7-b5
[4...Ka7-b8 5.Kb2-c2 Kb8-c8 ( 5...b7-b6 6.Kc2-c3+-) 6.Kc2-c3 Kc8-b8
(6...Kc8-d7 7.Sd5-f6+ Kd7xe7 8.Sf6xe8 Ke7xe8 9.Kc3-d4+-) 7.Kc3-d4 Kb8-c8
(7...b7-b6 8.Kd4-e4+-) 8.Kd4-e4+-; 4...Te8-g8 5.Kb2-c3+-; 4...b7-b6 5.Kb2-c3+-]
5.Kb2-c3 Ka7-b7 6.Kc3-d3 Kb7-c6 [ 6...Kb7-c8 7.Kd3-e4+-] 7.Kd3-d4 b5-b4 [ 7...Kc6-b7 8.b3-b4+-]
8.Kd4-c4 Te8-c8 [ 8...Kc6-d7 9.Sd5-f6++-] 9.Sd5-f6 +-

Nr. 06

(Blahacek-Carlsson, CorrGame 1973)
21…Df5-a5!! [ 21...Te8xe1+?! 22.Ta1xe1 Df5-a5 23.Db7-e7=]
22.Te1-c1 (Var) [ 22.b3-b4 Te8xe1+ 23.Ta1xe1 Da5xa2-->] 22…Te8-e2 23.Lb2-c3 Da5-f5
24.Db7xc6 Ld3-e4 25.Dc6xe4 Te2xe4 26.f3xe4 Df5-f2+ 27.Kg1-h1 Lg7xd4
mit schwarzem Vorteil

Nr. 07

(G. Hoerning, Studie 2001)
1.Lg6!! [ 1.c6? Txc6 2.Lxc6 bxc6=; 1.Lxb7? Tf6 2.Ld5 Txh6=; 1.Lxh7? Txh6 2.Lg6 Kxa4=]
1…Tc6 [ 1...Tf6 2.Ke7 Tc6 3.Kf7+-; 1...Kb4 2.Kf7 Tc6 3.Kg7+-] 2.Kf7 Kxa4
[ 2...Txc5 3.Kg8 Tc7 ( 3...hxg6 4.hxg6+-) 4.Lxh7+-; 2...Tc7+ 3.Kg8+-; 2...Kb4 3.Kg7 Tc7+ 4.Kg8+-;
2...b6 3.cxb6 Kxb6 ( 3...axb6 4.Kg7+-) 4.Kg7 Tc7+ 5.Kg8+-; 2...b5 3.cxb6+-] 3.Kg7 Tc7+
4.Kg8 Kb5
[ 4...Kb4 5.Lxh7 Tc8+ 6.Kg7 Tc7+ 7.Kg6+-; 4...hxg6 5.hxg6+-] 5.Lxh7 Tc8+
[ 5...Td7 6.Lg6+-] 6.Kg7 Tc7+ [ 6...a5 7.Lg8+-] 7.Kg6 Tc8 [ 7...Kxc5 8.Lg8+-; 7...Txc5 8.Lg8+-]
8.Kf6 a5 [ 8...Tc6+ 9.Kg5 Tc8 ( 9...Txc5+ 10.Lf5+-) 10.Lg6 Kxc5 ( 10...a5 11.h7+-; 10...Tf8 11.h7+-)
11.Kf6 a5 12.h7 b5 13.Kg7+-] 9.Lf5 +-

Nr. 08

(Copie-Patrici, CorrGame 1986)
22.Sg6+!! fxg6 [ 22...Kg8 23.Sxe7+ Lxe7 24.Sf5 Lf6 ( 24...Lf8 25.Sxg7+-) 25.Sxg7 Lxg7 26.h6+-; 22...Sxg6 23.hxg6 fxg6 24.Tdh1+-] 23.hxg6 h6 24.Sd5 Dc8 [ 24...Lc8 25.Dh5 Sg8 ( 25...Sxd5 26.Lxh6+-) 26.Lxh6+-; 24...Sxd5 25.Lxh6 gxh6 26.Txh6+ Kg8 27.Dh4+-; 24...Lxd5 25.Lxh6 Kg8 ( 25...Le6 26.Lxg7++-) 26.Lxg7+-] 25.Txh6+ gxh6 26.Dh5 +-

Nr. 09

(Glek-Lingnau, Dortmund 1992)
20.Txf6!! Lxf6 [ 20...exd4 21.Sd5 mit weißem Angriff] 21.Sd5 exd4 (Var)
[ 21...Dd8 22.Lb6 Lh4 23.Dh3 Dg5 24.g3 Dd2 ( 24...Lxg3 25.hxg3+-)
25.Df1 Ld8 ( 25...Lc6 26.gxh4 Lxd5 27.exd5 Txc2 28.Lxc2 Dxc2 29.Df3+-)
26.Le3 Da5 27.Ta1+-] 22.Sxc7 Le5 23.Dg5 Txc7 24.a5 mit weißem Angriff

Nr. 10

(RuggeriL-Bartsch, CorrGame 2002)
33…Sxg2!! 34.Kxg2 [ 34.Lg5 Tg8-+] 34…Te6
35.Dh5
[ 35.Dh4 Tg8+ 36.Kf1 Df7-+]
35…Tg6+ 36.Kf1 [ 36.Lg5 Df4-+] 36…Df7-+

Nr. 11

(Pospisil 2000)
1.c6!! [ 1.Sc4+? Kd3 2.Se5+ Ke4 3.Sf7 ( 3.c6 c1D-+) 3...c1D-+;
1.Kb7? c1D 2.c6 Dxb2+-+]
1…c1D [ 1...Ke2 2.c7=] 2.c7 Dc6 [ 2...Dxb2 3.Le5 Db4 ( 3...Dxe5 4.Kb7=)
4.Kd8 Df8+ 5.Kd7 Df5+ 6.Kd8=]
3.Le5 Ke2 [ 3...Da8+ 4.Kd7 Dd5+ 5.Kc8=] 4.Kb8 Db5+
5.Ka7 Dc6
[ 5...Dc5+ 6.Kb8=] 6.Kb8 Db6+
[ 6...Sf6 7.Lxf6 Dxf6 8.c8D=] 7.Kc8 De6+ [ 7...Db5 8.Sc4 Dxc4 9.Kb8=]
8.Kb8 Db3+ [ 8...Dxe5 9.Sc4 Db5+ 10.Sb6 Dxb6+ 11.Ka8=; 8...Db6+ 9.Kc8=]
9.Ka7 Da3+ [ 9...Dg8 10.Sc4=] 10.Sa4 Dxa4+
[ 10...Df8 11.Kb7=] 11.Kb7=

Nr. 12

(Rüfenacht-Bendana, CorrGame 1992)
32.b5!! [ 32.Txf8?! Sxf8 unklar] 32…cxb5 [ 32...Txf1 33.Lxf1 bxc5
( 33...cxb5 34.c6+-; 33...Tc8 34.Tb3+-)
34.bxc6 Sb8 35.c7 Sc6 36.Tc3 c4 37.Lh3+-] 33.c6 Txf1 34.Lxf1 Sf8
[ 34...Sb8 35.Tc3+-]
35.c7 Tc8 36.Tc3 Se6 37.Lh3+-

Nr. 13

(Sidakov 1997)
1.Kg4!! Sxa2 [ 1...Sxa4 2.h4 Sc5 ( 2...Sb6 3.h5+-) 3.h5 Sd7
4.h6 Sf8 ( 4...Kg2 5.Kf5 Sf8 ( 5...Kf3 6.h7+-) 6.Kf6+-; 5.Ld5+-;
1...Kg2 2.h4+-; 1...Se4 2.h4+-]
2.h4 Sc3 3.h5 Se4 4.h6 Sf6+ 5.Kf5 Sh7 6.Kg6 Sf8+ 7.Kg7 Se6+
8.Kf6 Sf8 9.Ke7 Sh7
[ 9...Sg6+ 10.Kf7 Se5+ 11.Kg7+-]
10.Kd6 Sg5 [ 10...Kg3 11.Kc6 Kf4 12.Kb5+-]
11.Kc6 Sf7 12.h7 Kg3 13.Kb6+-

Nr. 14

(Nagaradjane-Strautins, CorrGame 2003)
26…Le3!! 27.Lxe3 [ 27.Sxb4 Lxf2 28.Lxf2 axb4-+] 27…Lxg2+ 28.Txg2 Txg4 29.c3 [ 29.c4 Sf5 30.Kg1 ( 30.Lb6 Sh4-+) 30...Sxe3-+; 29.Tag1 Sf5-+] 29…Sf5 30.Ld4 [ 30.h3 Tg3 31.Lf4 Txh3+ 32.Kg1 Sh4 =/+] 30…Sh4 31.Tag1 Sxg2 32.Txg2 De4 33.h3 [ 33.De2 Db1+ 34.Lg1 Txg2 35.Kxg2 Dxb3-+] 33…Txg2 34.Dxg2 Db1+ 35.Kh2 Dxb3 36.Sc1 Dxa4-+

Nr. 15

(Randviir 1989)
1.Ka6!! Tf6 [ 1...Txe5 2.Dxe5+-] 2.f5 gxf5 [ 2...g5 3.Lg3 g4 4.Le5+-; 2...Txe6+ 3.fxe6+-]
3.Dxf6 exf6 4.Lf4 Le7 5.b3 Ld8 6.b4 Le7 7.b5 Ld8
8.b6 Sxb6
[ 8...Le7 9.bxc7+ Sxc7+ 10.Kb6 Ld8 11.Kc6+-] 9.Kxb6+-

Nr. 16

(Weyerstrass-Ekebjaerg, CorrGame 1991)
31…Td4!! 32.Lxg6 [ 32.Te3 Dd7 33.Lg2 Td2-+] 32…e4 33.Lf7+ [ 33.Tf6 Dd7-+] 33…Kg7 34.Tf4 Sd3 35.Dd1 [ 35.Tf1 e3 36.De2 Se5-+] 35…Sxf4 36.Dxd4+ Kxf7 37.Dxe4 [ 37.gxf4 Dxf4+-+; 37.Dh8 Kg6-+] 37…Sg6-+

Nr. 17

(Bondarenko&Gorgiev 1959)
1.Se4+!! [1.Df5? h1D 2.Se4+ Dxe4 3.Dxf2+ (3.Dxe4 Df8 4.Dxe5+ Kg2-+) 3...Kxg4 4.dxe4 Db5+ 5.Kd1 Dd3+ =]
1…Kg2 [1...Kh3 2.Dh5+ Kg2 3.Sxf2 Dh8 4.Dxh8 Kg1 5.Dh3 h1D 6.Dxh1#] 2.Df5 Sxd3
[ 2...h1D 3.Dxf2+ Kh3 4.Dg3#; 2...h1S 3.dxe5 Db1 4.Df3+ Kh2 5.Ld2+-]
3.Df3+ Kg1 4.Dh1+ Kxh1 5.Kf1 Dc7 [5...e6 6.Lb2+-] 6.Lb2 Db8 7.g5 Dc7 8.g6 +-

Nr. 18

(Prandstetter-Blatny, CSSR 1986)
27…f4!! 28.gxf4 [ 28.Dxf4 Tf8 29.Dc7 De8 30.g6 ( 30.Sf1 Lh3 31.Db7 ( 31.Da5 Df7-+;  31.Dc5 Tf5-+) 31...Kh8 32.Dxd5 Lxf1-+; 30...hxg6 31.Sf1 Lh3 32.Lh6 Txf1+ 33.Txf1 Te7-+] 28…Lh3 29.Sf1 [ 29.Kh1 Dg4 30.Tg1 Df5-+; 29.Kh2 Dg4 30.Tg1 Txe3 31.Txg4 Lxg4-+] 29…Lxf1 30.Kxf1 Dg4 31.Ld2 [ 31.Te2 Dh3+ 32.Dg2 Dxg2+ 33.Kxg2 Txe3-+; 31.h5 Dh3+ 32.Dg2 Dxg2+ 33.Kxg2 Txe3-+] 31…Txe1+ 32.Lxe1 Dh3+ 33.Kg1 Te3 -+

Nr. 19

(Randviir 1990)
1.Txf5!! [1.Kxc5+? Ka8 2.Dd6 b6+ 3.Kc4 Lc8=] 1…Sxf5+
[1...Dxf5 2.Kxe7+ Ka8 3.h8D+ Df8+ 4.Dxf8#;
1...Dd8+ 2.Ke6++-] 2.Kd7+ Ka8 [2...Sxg3 3.c7++-]
3.Db8+ Dxb8 [ 3...Kxb8 4.c7+ Ka8 5.c8D++-]
4.c7 Df8 [ 4...Dh8 5.c8D++-] 5.c8D+ Dxc8+ 6.Kxc8 Se7+
7.Kd7 Sg6 8.Ke8 c4
[ 8...b5 9.Kf7+-;
8...Kb8 9.Kf7+-] 9.Kf7 Sh8+ [ 9...Se5+ 10.Kxg7+-] 10.Kxg7 +-

Nr. 20

(Grefe-Kaplan, Berkeley 1968)
18…Lxg4!! 19.hxg4 Dh4 20.Dd2 (Var) [ 20.Lf3 Dh3 21.Lg2 ( 21.Dd2 Sxf3+ 22.Txf3 Dxf3-+;  21.Sxd4 Lxd4+ -+)
21...Sxe2+ 22.Dxe2 Ld4+ 23.Tf2 Lxf2+ 24.Dxf2 Dxg4-+; 20.Le3 Le5-+] 20…Sxe2+ 21.Dxe2 Tbe8 22.Le3
[ 22.Le4 Txf4 23.Txf4 Dg3+ 24.Kh1 Dxf4-+] 22…Txf1+ 23.Kxf1 Dg3 24.De1 Txe3 -+

Nr. 21

(VanBreukelen 1990)
1.Sf6+!! [ 1.d8D? Sf7+ 2.Ke7 Sxd8 3.Kxd8 La5+ ->;  1.Kxe5? La5=] 1…Kg7 [ 1...Kg6 2.Lh5+ Kxf6 3.d8D+ Kf5
4.Kd5 Sg6 5.Dc8+ Kf6 6.Dxa6+ Kg7 7.Dxg6+ Kh8 8.Dxh6+ Kg8 9.Ke6 c2 10.Lf7 Matt]
2.Sh5+ Kg6 3.Lc2+ Kxh5 4.d8D Sf7+ [ 4...Sc4+ 5.Ke6 Kg4 6.Le4 Kxg3 7.Dg8+ Kf4 8.Df8+ Kg5
( 8...Kxe4 9.Df5+ Kd4 10.Dd5 Matt) 9.Df6+ Kg4 10.Df3+ Kh4 11.Kf5 h5 12.Kf4 Sb2 13.Dg3 Matt]
5.Ke6 Sxd8+ [ 5...Kg4 6.Dh4+ Kf3 7.Le4+ Ke2 8.Dh2+ Kf1 9.Ld3+ e2 10.Dxe2+ Kg1
11.Df1+ Kh2 12.Df2+ Kh3 13.Lf5 Matt] 6.Kf5 e2 7.Le4 e1S [ 7...e1D 8.Lf3 Matt]
8.Ld5 c2 9.Lc4 c1S [ 9...Sd3 10.Lxd3 c1S 11.Le4 Sf7 12.Lf3 Matt]
10.Lb5 Sc6 [ 10...Sc7 11.La4+- Sf7 12.Ld1+ Se2 13.Lxe2+ Sf3 14.Lxf3 Matt]
11.Lxc6 Sc7 12.La4 Sc2 13.Lxc2 Se2 14.Ld1 Sd5 15.Lxe2 Matt

Nr. 22

(Schuster-Janosi, CorrGame 2007)
26.Dd1!! [ =26.De2!!] 26…Sxc1 [ 26...Kg6 27.e5 f6 a) 27...dxe5 28.Se4+ Kh7 29.Dh5 Dg6 30.Sg5++-; b)
27...f4 28.Se4+ Kf5 (b) 28...fxg3 29.Dg4+ Kh7 30.Sf6+ Kh8 31.Dg8#) 29.Lxf4+-;
28.Se6+ Kf7 29.Dh5+ Ke7 30.exf6+ Kd7 31.Le3+-; 26...Kf6 27.Dh5 Lxd5 28.Sh7+ Ke7 29.exd5+-;
26...Se5 27.Dh5+-; 26...Lxd5 27.Dh5+-] 27.Dh5 Se2+ 28.Kh2 Lxd5 [ 28...Dc7 29.Se6++-]
29.exd5 Da7 [ 29...Ta7 30.Se6++-] 30.Se6+ Kh8 [ 30...Kf6 31.Dxf5++-]
31.Sxf8 Sxg3 32.Dxh6+ Kg8 33.fxg3 f6 34.Se6 Txe6 35.dxe6 +-

Nr. 23

(Eiben-Mrazik, CorrGame 2001)
44.Tde3!! [ 44.Td5?! Sxd6~] 44…Sxd6 45.Lf6 Tc8 [ 45...Tg8 46.Td3+-; 45...f4 46.gxf4 gxf4 47.Te5+-]
46.Td3 Tcc7 [ 46...g4 47.fxg4 fxg4 48.Ted2 Kc6 ( 48...Tc6 49.Le5+-) 49.Le7 Txe7
50.Txd6+ Kb7 51.Tb6+ Kc7 52.Txh6+-; 46...Ta8 47.Ted2+-; 46...Tc6 47.Ted2+-]
47.Ted2 Se8 [ 47...Se4 48.Txd7 Sxf6 49.Txc7+ Kxc7 50.Td1+-; 47...Kc6 48.Le5-+;
47...Tc6 48.Le5+-] 48.Txd7 Sxf6 49.T7d6 (Var) 49…Tc6 50.Txc6 Kxc6 51.Td8 +-

Nr. 24

(Randviir 1974)
1.c8S!! [ 1.Kg2? Th8 2.Kxh1 Kg8+=; 1.c8D? Th8 2.Kg2 Kg8=]
1…Th8 2.Se7 Tg8 3.Kg2 Th8 [ 3...Sg3 4.Kxg3+-]
4.Kxh1 Tg8 5.Kg2 Th8 6.Kf3 Tg8 7.Ke4 Th8 8.Kd4 Tg8
9.Kc5 Th8
[ 9...Kh8 10.Kb6+-] 10.Kb6 Tg8 11.Kc7 Kh8
12.Kd8 Kh7
[ 12...Sh7+ 13.Sxg8 Kxg8 14.Kxd7+-]
13.Sxg8 Kxg8 14.Ke7 Sh7 15.Kxd7 Kf7 16.Kc8+-

Nr. 25

(Saemisch 1922)
1.Ke7!! [ 1.Kg7? a1D 2.Txa1 Txa1 3.f8D Te1 4.Df2 Te4=; 1.Kg8? a1D=;
1.Ke8?! gewinnt auch, ist aber ein Umweg] 1…Te3+ 2.Kf6 Tf3+
[ 2...Tb3 3.Ta1 Tf3+ 4.Ke7 Te3+ 5.Kd6 Tf3 6.Txa2+ Kb8 7.Ke7+-]
3.Kg7 Ta3 [ 3...Ka6 4.f8D Txf8 5.Kxf8+-; 3...Tb3 4.f8D Tb1 5.Df1+-]
4.f8D a1D 5.Txa1 Txa1 6.Df2 +-

Nr. 26

(Piket-Lautier, Amsterdam 1995)
18…Tad8!! [ 18...Sf6?! 19.Sf3 Sxf3+ ( 19...Sg6 20.Lc2;  19...Sxe4 20.Sxe5 Sxg3 21.hxg3±) 20.gxf3;
‹18...Tfd8?! 19.Sxf7 Kxf7 20.Txg4 Sxg4 21.Dxg4 Txd2 22.Df4+ Kg8 23.Dxd2]
19.Txc5 [ 19.Lf4 Txd1+ 20.Txd1 Lxf2+ 21.Kh1 Lxg3 22.Lxg3 De3 23.Dxe3 Sxe3 24.Lxe5 Sxd1
25.Lxd1 h6 26.Sf3 Lxe4‚;  19.Se3 Sf6 20.Lc2 ( 20.Lc3 Ld4-+) 20...h6 21.Sf3 Sxf3+ 22.gxf3 Sh5;
19.h3 Sf6 20.Lc3 Ld4;  19.Sh3 h5‚] 19…Dxc5 20.Lb4 [ 20.h4 h6; 20.La5 Sf6] 20…Dc1 21.Lxf8
[ 21.Txg4 Sxg4 22.Dxg4 Td3] 21…Kxf8 (Var) 22.Sxh7+ Kg8 ->

Nr. 27

(Manveljan 1998)
1.Ta8!! [ 1.Ta7? Kf1 2.Txc7 g1D-+; 1.Txb5? Lg3 2.Tf5 ( 2.Lxd2 Kf1 3.Tf5+ ( 3.Lxe3 g1D-+)
3...Lf2 4.Lxe3 g1D-+; 2...Lf2 3.Lxd2 Kf1 4.Lxe3 g1D-+] 1…Ld6 [ 1...dxc1D+ 2.Kxc1=;
1...b4 2.Lxd2 Ld6 3.Ta7=] 2.Ta7 Lg3 [ 2...dxc1D+ 3.Kxc1=] 3.Tf7 Lf2
[ 3...dxc1D+ 4.Kxc1 Ld6 ( 4...b4 5.Tf3=) 5.Tf3=; 3...b4 4.Lxd2+-] 4.Txf2 exf2
[ 4...dxc1D+ 5.Kxc1 exf2 6.Sf4=] 5.Sf4 Kf1 6.Sd5 Kg1 7.Sf4 dxc1D+ 8.Kxc1 =

Nr. 28

(PolgarZ-Azmaiparashwili, Dortmund 1990)
1.Sxb5!! cxb5 2.Txb5+ Kc7 [ 2...Kc6 3.Tba5-->] 3.Tba5 (Var)
3…Lh6 [ 3...Td7 4.b5 h5 ( 4...f5 5.c6+-;  4...Lf8 5.Kc2-->)
5.c6 Td3+ 6.Kc4 Txe3 7.fxe3--> ;  3...Thf8 4.Ta6-->;  3...Td3+ 4.Kc4-->;
3...Kb8 4.Ta8+ Kb7 5.b5+-] 4.Ta7+ Sxa7 5.Txa7+ Kb8 [ 5...Kc8 6.Txf7‚]
6.Txf7 Lxe3 7.fxe3–>

Nr. 29

(DeLimburg 1900)
1.g4!! [1.g3? Lxg3 2.Kxg7 Ld6 3.d8D+ ( 3.La2 Le5+=) 3...Kxd8 4.Kf7 Le7=; 1.Kf5? Ld6=;
1.Lf3? Ld4 2.d8D+ Kxd8 3.Kf7 Lc5=; 1.Kg5? Lf6+ 2.Kf5 ( 2.Kg4 Kd6=) 2...Ld4=;
1.Lc4? Ld4 2.Kg5 Lf2=] 1…hxg3 [ 1...Lc3 2.d8D+ Kxd8 3.Kf7 Lf6 4.Lc6 Lg5 ( 4...Le7 5.Kxg7+-) 5.Kxg7+-;
1...Lf6 2.g5+-] 2.h4 Lf6 [ 2...Ld4 3.Lg2 Lf6 4.h5 Kxe6 ( 4...Ld4 5.Lh3+-)
5.Lh3+ Ke7 6.d8D+ Kxd8 7.h6 gxh6 8.Kxf6+-] 3.h5 Le5 [ 3...Lb2 4.Lg2+-] 4.Lg2 Lc3
[4...Lc7 5.Kxg7 Kxe6 6.Lh3+ Ke7 7.h6+-] 5.d8D+ Kxd8 6.Kf7 Lb4 7.Lh3 Ld6 8.Kxg7 +-

Nr. 30

(Moiseev-Simagin, Moskau 1951)
22…f3!! 23.Sxf3 (Var) [ 23.Sc2 Lxc2 24.Kxc2 fxe2 25.Txa1 Dg6+-+;
23.Txa1 Lh6+ 24.Kd1 fxe2+ 25.Kxe2 Lg6 26.f3 ( 26.Dg3 Dxb2+-+)
26...De5+ 27.Kf1 ( 27.Kf2 Te8-+) 27...Te8-+; 23.Ld3 Lh6+-+;
23.Lxf3 Lb1-+] 23…Lh6+ 24.Ke1 Lc1 25.Ld3 [ 25.Tg1 Tb1-+] 25…Ld7 -+

Nr. 31

(Petrosian-Fischer, BuenosAires 1971)
20.c5!! [20.fxe3?! Dc5 unklar; 20.Tb1?! Dc3 unklar] 20…Dd2 [ 20...exf2+ 21.Dxf2 f6
(21...0-0 22.Tc4 f6 23.Th4+-) 22.d6 Da4 ( 22...Db4 23.Kh1+-;
22...Kd8 23.dxe7+ Kc7 24.c6+-;  22...exd6 23.Kh1+-) 23.Lc4+-;
20...Ld4 21.d6 exf2+ 22.Kh1+-] 21.Da4+ Kf8 [ 21...Kd8 22.Tcd1 Dc3 23.d6+-]
22.Tcd1 De2 [ 22...e2 23.Txd2 Lxh2+ 24.Kxh2 exf1D 25.d6+-]
23.d6 Dh5 [ 23...Lxh2+ 24.Kxh2+-; 23...e6 24.fxe3 Tg8 25.De4+-]
24.dxe7+ (Var) 24…Kg7 25.fxe3 Lxh2+ [ 25...Dxh2+ 26.Kf2 f5
(26...Lg3+ 27.Kf3+-;  26...Dg3+ 27.Ke2+-;  26...Dh5 27.De4+-)
27.Ke2 b5 a) 27...Dh5+ 28.g4 Dxg4+ 29.Dxg4+ fxg4 30.Tf7++-; b)
27...Dxg2+ 28.Tf2 Dg4+ (b) 28...Dg6 29.Td5+-) 29.Dxg4+ fxg4 30.Tf7++-;
c) 27...The8 28.Txf5 Dxg2+ 29.Tf2+-; 28.Db3 Dxg2+ 29.Tf2 Dg4+ 30.Kd2+-]
26.Kf2 The8 27.Td7 Tac8 [ 27...Le5 28.Txb7+-] 28.Txb7 +-

Nr. 32

(Hansen-Barua, Biel 1993)
18…Sf3+!! [ 18...g5?! 19.f4 gxf4 20.Txf4 unklar;
18...Kg8?! 19.f4 Lh6 20.Sb4 unklar]
19.gxf3 Lxb2 20.Sxb2 Lxc2 21.Dc3+ (Var)
[ 21.Dxc2 Txf3-+; 21.f4 Txf4-+]
21…Kg8 22.Dxc2 Txf3 -+

Nr. 33

(Kasparian 1954)
1.Sf7+!! [ 1.a6? Lf2 2.g3 ( 2.Se4 Ld4-+) 2...Sd3+ 3.Kd2 ( 3.Kd1 Se5-+)
3...Se5 4.Ke2 ( 4.Se4 Lg1 5.Sd6 ( 5.Sc3 Kc7-+) 5...Kc7 6.Sb5+ ( 6.Se4 Kb6-+)
6...Kb6 7.a7 ( 7.Sc3 Kxa6-+) 7...Kb7-+; 4...Lg1 5.Sb5 Kc8 6.Kf1 Lc5
7.Sc3 Kc7 8.Ke2 Kc6-+; 1.Kd2? Sxg2-+] 1…Kc7 [ 1...Kc8 2.Sh6 Lg5+
3.Kd1 Lxh6 4.Kxe1=] 2.Sh6 g3 [ 2...Lg5+ 3.Kd1 Lxh6 4.Kxe1=;
2...Sd3+ 3.Kd2 Se5 4.Ke3 Lg5+ 5.Ke4 Lxh6 6.Kxe5=] 3.Sf5 Sxg2
[ 3...Lg5+ 4.Kd1=] 4.Kb1 Kb7 5.Ka2 Ka6 [ 5...Ld8 6.Sxg3=]
6.Kb3 Kxa5 [ 6...Kb7 7.a6+=] 7.Kc4 =

Nr. 34

(Winckelmann-Engel, CorrGame 1996)
22.Lxg6!! hxg6 23.Td3 Dd8
24.Df4 Sxd4
[ 24...f5 25.exf6+-]
25.cxd4 f5 26.exf6 +-

Nr. 35

(De Villeneuve-Escaplon 1910)
1.Lc6!!  Sxc6 [ 1...Kh2 2.Lxg2 Txg6 3.Db8+ Tg3 4.De5+-]
2.De3 T7xg6 [ 2...Sd4 3.Dxh6+ Th2 4.Dxg7+-; 2...Se5 3.Dxh6++-]
3.Dh3+ Th2 4.Df3+ Tgg2 [ 4...Thg2 5.Dh5+ Th2 6.Dxg6 Tg2 7.Dxg2#]
5.Dxc6 h5 6.Da8 h4 7.Df3 h3 [ 7...Th3 8.Dxg2#] 8.Ke1 Kg1 9.Df1 matt

Nr. 36

(Fahrni 1922)
1.Sg3!! fxg3 2.a3 Lf2 3.Ka2 Le1 [ 3...Lg1 4.Ka1+-] 4.Ka1 Ld2 [ 4...Lf2 5.Kb1+-]
5.Kb1 Le1 6.Kc1 Lf2 [ 6...Ld2+ 7.Kd1+-] 7.Kd1 Lg1 8.Ke1 Lh2 [ 8...Kxh5 9.f7+-] 9.Kf1 +-

Nr. 37

(Gillam-Macintosh, CorrGame 1999)
35.Txe6!! [ 35.Lxe6+? Txe6 36.Txe6 Sg5+ 37.Kf4 ( 37.Ke3 Sxe6=) 37...Sxe6+ 38.Ke5 Sxc5=]
35…Sg5+ 36.Kg4 Sxe6 [ 36...Txe6 37.Kxg5+-] 37.Kf5 Kf7 38.Lf6 b5
[ 38...a5 39.a4+-; 38...h6 39.b4+-] 39.cxb6 axb6 40.a4 b5
[ 40...h6 41.La2+-] 41.axb5 cxb5 42.Ld5 b4 [ 42...h6 43.La2+-]
43.b3 Kf8 44.Lxe6 +-

Nr. 38

(Kamsky-Shirov, Dortmund 1992)
18.Dd2!! fxg6 19.hxg6 Kg8 20.Kf1 (Var) 20…Dd7 [20...Sc6 21.Lxg5+-]
21.Lxg5 Lxg5 22.Dxg5 De7 [ 22...Sc6 23.Sxc6 bxc6 24.Th7+-]
23.Dh5 Dg7 24.Sf5 Lxf5 25.Dxf5 Sd7 26.Th7 +-

Nr. 39

(Dobrescu 1979)
1.Kf8!! [1.Lxb2+? e5=] 1…Dc5+ [1...Df5+ 2.Ke8+-] 2.Ke8 Dd4 [ 2...Dc3 3.Ld2+-]
3.Le3 De5 [ 3...Dc3 4.Dd7 Df6 5.Lg5+-] 4.Lf4 Dd4 [ 4...Df6 5.Lg5 De5 6.Dc8+-]
5.Dc7 Kg8 [ 5...Da4+ 6.Kf7+-] 6.Df7+ Kh8 7.Df8+ Kh7 8.De7+ Kg8 9.Dxe6+ Kh7
10.De7+ Kg8 11.h7+ +-

Nr. 40

(Belgrad/Matanovic/Informator)
1. Txa6!! [1.Ta4?! Lc8 unklar; 1.Tfb1?! Lc8 unklar]
1… Txa6 2. d6 Dxe5 [2...Dxd6 3.Ld5+ +-]
3. fxe5 Ta5 [3...Kf7 4.Te1 +-] 4. Ld5+ +-

Sudoku

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Schach-Alphabet

Das Schach-Alphabet- Buchstabe H – Weiß gewinnt

1.Kh1 [ 1.Se4? Sc6 2.Dg3 Lxe5 3.Lxe5+ Sxe5 4.Dxe5+ ( 4.Txh5 Dxh5 5.Dxe5+ Tg7=) 4...Sf6 5.Txh5 ( 5.Sxf6 Txg5 6.hxg5 Td2+ 7.Kg3 Dxg5+=) 5...Dxh5 6.Dxf6+ Tg7=] 1…Tg7 [ 1...Lxe5 2.Lxe5+ Sf6 3.Dxd7+-; 1...Txg5 2.Sf7++-] 2.Txg7 Kxg7 [ 2...Dxg7 3.Sd7+-] 3.Sg4+ Kf8 4.Sxh6    1-0

Das Schach-Alphabet- Buchstabe G – Weiß hält remis

1.e5 [ 1.Lxc5? Lxf4+ 2.Kxf4 Td3-+] 1…Td3+ [ 1...Dg5 2.Sd6++-] 2.Kg2 Txd1 [ 2...Lxf2 3.De2->] 3.Dxd1 De4+ 4.Df3 Dxf3+ 5.Kxf3 Lxf2 [ 5...Sg5+ 6.Kg2=] 6.Sd5 Txc4 [ 6...Le1 7.Sxc7+=] 7.Sxc7+ Txc7 8.Kxf2 Sxe5 9.Te2 Kf7 [ 9...Te7 10.Te4=] 10.Txe5 Txc3 11.Td5    1/2-1/2

Das Schach-Alphabet- Buchstabe F – Weiß hält remis

1.Dc2 [ 1.Lxe8? Dxd5 2.Tc3 Ldc7 3.Lh5 Dd4-+] 1…Ldc7 [ 1...Lxc5 2.Dxc5+ Sc7 3.Dxf8 Dg2+ 4.Ka1 Sxb5 5.Le7 Dg1+ 6.Ka2 Dg2+ 7.Ka1 Dg1+ 8.Ka2 Dg2+ 9.Ka1 Dg1+ 10.Ka2 Dg2+ 11.Ka1 Dg1+ 12.Ka2=] 2.Lxe8 Dg1 [ 2...Lxc5 3.Lxc5 Txe8 4.Lb6=] 3.Se4 Ld4+ 4.Lc3 Sa6 5.Lb5 Sc5 6.Ta3  1/2-1/2

Das Schach-Alphabet- Buchstabe E – Weiß gewinnt

1.Kb1 [ 1.Kd1?! Le7 2.cxb6 ( 2.e6 Sc4 3.Lxc4 bxc4 4.De5+ Dc7 5.Dxf5 La4+ 6.Kc1 ( 6.Ke2 Dc6=) 6...Lb3=) 2...Lxb4 3.Tbc2 ( 3.Td3 Tg7=) 3...Dd8 4.Txd5 ( 4.e6 Dxb6=) 4...Dxb6~~] 1…Sc4 [ 1...Le7 2.cxb6 Lxb4 3.Tbc2+-; 1...Tc7 2.Dd1+-] 2.c6 Lxc6 [ 2...Dxc6 3.Lxf8+-] 3.Lxf8 Sxb2 4.Txb2+- 1-0

Das Schach-Alphabet- Buchstabe D – Weiß gewinnt

1.De3 [ 1.Tg8+? Le8 2.De3 ( 2.Dd2+ Sd7 3.Dd5 ( 3.Kb2 gxf3-+) 3...Lf4 4.Kb3 ( 4.Da5+ Tb6-+) 4...Ta6-+) 2...Te6 3.Td2+ Sd7-+; 1.Dd2+? Td6 2.Sxd6 ( 2.Tg8+ Kd7 3.Dg5 Txg8 4.Dxg8 gxf3-+) 2...La5+ 3.Kc4 Lxd2 4.Txd2 Lb5+ 5.Kxb5 Dd7+ 6.Kc4 Se4+-+] 1…Sa4+ [ 1...Dxe3+ 2.Sdxe3=; 1...Lf4 2.Dxe7+ Kxe7 3.Txc5 gxf3 4.Lxf3 Lxf3 5.Txc8 Lxd1 6.Ta2=] 2.Kb3 Tb8+ [ 2...Dxe3+ 3.Sdxe3=] 3.Ka2   1/2-1/2

Das Schach-Alphabet- Buchstabe C – Weiß gewinnt

1.Kh2 [ 1.Te3?! Te6=] 1…Dd5 [ 1...Kg7 2.Se5+-; 1...Kh7 2.Tg3+-] 2.Dxe7 Sd3 3.Dh4 S7e5 [ 3...Sf6 4.Txd3 Dxc4 5.Dg5++-] 4.Dg5+ Kf7 5.Txd3 Dxc4 6.Tg3 De4 [ 6...Ke6 7.Te3+-; 6...De2 7.Dg8+ Kf6 8.Le3+-] 7.Dg8+ Ke7 8.Tg7+   1-0

Das Schach-Alphabet- Buchstabe B – Weiß hält remis

1.Sxd4 [ 1.Lxd4? Sxe4 2.Te2 Sd3 3.Dh1 ( 3.Lxe4+ Lxe4-+) 3...Txd4 4.Sxd4 Db4+ 5.Ka1 Kb8 6.Ta2 Sxc1 7.Dxc1 Lh7 8.De3 ( 8.Se6 Dxc4 9.Dxc4 Txc4-+) 8...Dxc4 9.Se2 ( 9.Ta6 Dc5-+) 9...De6-+] 1…Lxe4+ [ 1...Txd4 2.Lxd4 Sxe4 3.Te2 Sd3 4.Lxe4+ Lxe4 5.Txe4 Sxe1 6.Txe7 Txe7 7.cxb5=] 2.Lxe4+ Sxe4 [ 2...Dxe4+ 3.Dxe4+ Sxe4 4.Te2=] 3.Tf4 Sd3 [ 3...Sc5 4.Dxb4 Dh7+ ( 4...Sd3 5.Dxe7 Txe7 6.Tf3 Sxc1 7.Sxb5 Se2 8.Sxc7 Txc7 9.Te3=) 5.Ka1 Sd3 6.Dd2 Sxf4 ( 6...Sxc1 7.Dg2++-) 7.Dxf4=] 4.Dxe4+ Dxe4 5.Txe4 Sxc1 6.Lxc1 bxc4 7.Lf4  1/2-1/2

Das Schach-Alphabet- Buchstabe A – Weiß gewinnt

1.Txg3 [ 1.Ta6?! Lxc4 2.Txc6 ( 2.e6+ Lxe6 3.Txc6 ( 3.Sxc6 b3=) 3...Lg8=) 2...Te3+ 3.Kxf4 Te1 4.Td6+ ( 4.Th6 b3=) 4...Kc7=; 1.Sxe6? bxa3 2.Sxf4 Tg5=] 1…fxg3 2.Sxe6 b3 [ 2...Kxe6 3.Tc2 Se7 ( 3...Sxe5 4.Tg2 b3 ( 4...Sc4 5.Txg3+-) 5.Txg3 Sc4 6.Kd4+-) 4.Tg2 Sd5 5.Txg3+-] 3.Sf8+ Ke8 4.Tc1 Kxf8 [ 4...Sa7 5.Se6+-] 5.Kd5 Se7+ [ 5...Sa7 6.Ke6+-] 6.Ke6 g2 [ 6...Sc6 7.Kd6 Se7 8.c6+-] 7.Tg1 1-0

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Streichholz-Rätsel

Streichholz-Rätsel vom 8. Juni 09

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Streichholz-Rätsel vom 17. April 08

Streichholz-Rätsel vom 19. März 08

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